A100 bis Treptow bedeutet Blechlawine in Friedrichshain

Stadtautobahn A100 bis Treptow bedeutet Blechlawine und Stau in Friedrichshain

Sollte die Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow verlängert werden, würde eine Blechlawine auf mehrere Friedrichshainer Kieze zurollen. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt, wer sich die Änderungen der Planfeststellungsunterlagen Ende 2009 anschaut: Zunahme der Verkehrsbelastung bei Fertigstellung des 16. Bauabschnitts der Stadtautobahn A100 nach Berlin-Treptow
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken, Quelle: Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS)
Zunahme der Verkehrsbelastung, wenn die A 100 bis Treptow gebaut würde

12.800 zusätzliche Autos und LKWs, die dann täglich über die Elsenbrücke fahren, können sich ja nicht in Luft auflösen. z.B. muss auf der Modersohnstraße, an der sich unmittelbar zwei Schulen und eine Kita befinden, mit zusätzlich 3200 Fahrzeugen gerechnet werden und aus +100 Fahrzeugen auf der Warschauer Straße wurden auf einmal  +2600.

Neben der deutlichen Erhöhung der Lärm- und Abgaswerte käme es damit auch zu einer erheblichen Steigerung der Unfallzahlen. Insbesondere der Ort des heutigen Protests, die Kreuzung Warschauer Straße/Oberbaumbrücke, wäre sehr stark vom zusätzlichen Verkehr von der bereits jetzt stark belasteten und später dann überlasteten Elsenbrücke betroffen. Die Kreuzung gehört aktuell zu den zehn unfallträchtigsten in Berlin und würde vor allem durch die Erhöhung des LKW-Aufkommens durch die Innenstadt noch unsicherer werden.

Wir fordern:  Stopp A100 !

Weitere Infos findet man bei der Bürgerinitiative BISS
unter www.stop-a100.de

Comments

Comment from ul
Time 11. Februar 2012 at 11:32

ich seh hier immer mal nach und wundere mich, warum nie ne grosse demo angekündigt wird… die meisten berliner haben keine ahnung was hier passieren wird!!! grossebaumankettungsaktion in stuttgart – und hier? die bäume sind schon gefällt und keiner hats gemerkt!!!

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