Forderungen des Aktionsbündnis A100stoppen zur Mobilität

Nachhaltige Mobilität erfordert eine nachhaltige, menschengerechte und ökologische Verkehrspolitik, d.h. weniger Autoverkehr, mehr ÖPNV + Bahn, mehr attraktive und sichere Fahrrad- und Fußwege, Ausbau der Verleihsysteme, Verkehrsmittel effizient vernetzen

Unsere Forderungen im Einzelnen:

  • Kein Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A100 von Neukölln bis Storkower Straße

  • Die Planungen zum 17. Bauabschnitt der A100 vom Treptower Park bis zur Storkower Straße müssen endgültig aufgegeben werden

  • Der 16. Und 17. Bauabschnitt der A100 muss aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen werden

  • Keine Inbetriebnahme des 16. Bauabschnitts – nicht als Autobahn

  • Die geplante Rampe am Ende des 16. Bauabschnittes als mögliche Andockstelle für den 17. Bauabschnitt darf nicht gebaut werden

  • Die Forderungen der Treptower Anwohner auf der Ostseite nach einer Lärmschutzwand müssen im Rahmen der jetzigen Baumaßnahmen zum 16. Bauabschnitt berücksichtigt werden

  • falls kein Rückbau erfolgt:Umbau / Umwidmung der Autobahn ab Neukölln in eine Stadtstraße mit Fahrradwegen

  • Es bedarf eines konkreten Verkehrskonzeptes

  • Kein Weiterbau der Tangentialverbindung Ost TVO

  • Konsequente und zügige Umsetzung des Mobilitätsgesetzes

  • Mehr Platz für den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)

  • Forcierung und Priorisierung des Baus von neuen Fahrradwegen

8 Gedanken zu „Forderungen des Aktionsbündnis A100stoppen zur Mobilität“

  1. Ich will mich mit meinem Kommentar gegen die Initiative und Idee aussrpechen, die A100 zu stoppen. Ich sehe positives in einem vollendeten innenstädtischen Autobahnring.

    Einem Normativ, dem ich beistehe:
    Ich bin auch dafür, weiterhin Anreize zu schaffen, den Autowahnsinn so weit es geht abzuschaffen.
    Die erste Frage ist also: Wie können wir Berlin autofreier gestalten?

    Die Annahme von der ich ausgehe:
    In jeglicher Zukunftswelt wird es in den nächsten Jahrzehnten weiterhin vermeintlich große Autos und LKWs geben, die die Stadt durchqueren müssen, zum Beispeil für Lieferungen, für Baustellen, oder für Reperaturen, für Reisebusse, etc. Zusätzlich wird es in der realen Zukunft sehr wahrscheinlich auch noch viele Menschen geben, die mit dem Auto weiterhin zur Arbeit fahren werden.
    Die zweite Frage ist also: Wie gehen wir mit dem Anteil an Autos um, der weiterhin verbleibt?

    Die Hoffnung in einen Autobahnring:
    Auf die erste Frage biete die A100 erstmal überhaupt gar keine Antwort – im Gegenteil sie befeuert das Gegenteil.
    Dafür bietet sie aber m.M. nach auf die zweite Frage eine sehr überzeugende Antwort. Nämlich das Potential, den Autoverkehr auf eine Straße umzuleiten wo sonst keine anderen (Fahrradfahrenden, Sparzierenden, etc.) unterwegs sind!
    Zusätzlich schafft sie Vorraussetzungen, die erste Frage besser angehen zu können. Nämlich mit viel mehr Komplett-Autofreie-Zonen und einem Einführen von einem generellen Tempolimit von 30kmh und mehr 20er Zonen.
    Mit einer autofreundlichen Autobahn lassen sich alle anderen Straßen in Berlin einfacher autounfreundlich gestalten!

    Weitere Aspekte:
    – Die derzeitige Autobahn, die jeher nur Westberlin beigeholfen hat, hält weitere Struktur-Ungerechtigkeiten aufrecht, die sich bis in die Arbeit und den Alltag der Menschen bemerkbar macht.
    – Das Anmaßen, nichts mit Berlin als Stadt zu tun zu haben, aber bei der Ausgestaltung der Stadt mitreden zu wollen, finde ich unglaublich. Es ist m.M. auch ein großer Unterschied ein Kohlekraftwerk, oder Gaskraftwerk, oder eine Fabrik zu blockieren, welche viel aktiver, direkter, und mit viel verhältnismä´ßigerem Anteil zu den ökologischen Krisen und dem Um-Gemeinwohl beitragen! Das hier betrifft eben sehr viele Berliner*innen und woher nehmt Ihr Euch die Urteilskraft und das Mitbestimmungsrecht? (An jene, die für eine Wochenend-Blockade nach Berlin kommen.)
    – Es gibt so viel wichtigere Aktions-/ und Diskursziele: Geplante Gaskraftwerke, entwässerte Moore, komische Planungen von Bundesautobahnen durch Wälder und Nautrschutzgebiete, Industrieparks, etc.!!

    Ich bin selbst in der Klimagerechtigkeitsbewegug aktiv. Normativ und beim übergeordneten Ziel bin ich 100% bei Euch. Und trotzdem bin ich bisher für die A100.
    Aber ich suche nach Argumenten dagegen zu sein, also helft mir gern…

  2. Die Deutschen, und ihre Scheuklappenprobleme… Weil das täglich Essen nicht über LKWs in die Stadt kommt…

    Ohne A100 wird kein Liter Kraftstoff gespart, kein Auto weniger und die Autofahrstunden in Berlin nur weiter wachsen…
    Mit eurer Initiative erschwert ihr eine Auto(freie/reduzierte) Innenstadt…Danke…
    Wir können froh sein, wenn ohne Diktatur der Individualverkehr um 50% fällt… Für die müssen synthetischer Kraftstoff und Löwenzahnkautschukreifen die Umweltsünden reduzieren!

    Soll die Eisenbahn künftig jede kleine Dorf-Klitsche anfahren? Weiß jemand, wieviel Strom eine Lok verbrennt? Das lohnt sich erst bei ausreichender Nachfrage…

    5 Millionen Menschen in und nah um Berlin. Eine ökologisch effiziente Flächennutzung möglichst vieler Menschen ist das hier! Zersiedelt würden die Berliner nämlich ganz Brandenburg zu einem riesen einzigen Dorf machen… muha!

    Und ist der Klimawandel eigentlich nur noch das einzige Umweltproblem??!!

    Flächenversiegelung im Umland, Atomkraftwerkbau in Frankreich, Globaler Handel, das Ausland lacht über solch Initiative, denn sie verhindert kein fossiles Verbrennerauto und provoziert zunehmende Wut gegen die Umweltbewegung …
    Demonstriert weiter in euren Polyester-Jacken und auf Synthetiklaufsohlen. Weil ihr mit eurem speziellen Mikroplastik selbst so viel umweltfreundlicher seid?
    Und an den Grenzen Deutschlands hört die Welt und Umweltzerstörung auf…

    Ich kämpfe als Öko gerne differenziert an den verzichtbaren Stellen… dazu gehört sicher keine Autobahnblockade für ne hungrige millionengroße Bundeshauptstadt…

  3. Ihr seid dumm.
    Strunzdumm sogar.

    Anstatt den Stadtverkehr über die neue A100 weiterzuleiten und den Innenstadtverkehr zu beruhigen, spielt ihr hier den selbstgerechten Klugscheißer. Ihr seid keine Berliner, sondern zugezogener Abschaum aus dem Rest Deutschlands. Verpisst Euch dahin, wo Ihr hergekommen seid. Ihr macht unsere Stadt kaputt. Also verpisst Euch.

    1. Wenigstens kann man uns hier nicht vorwerfen, wir würden hier Kommentare die uns nicht passen zensieren oder nicht veröffentlichen.
      Ja wir veröffentlichen selbst solchen „Strunzdummen“ Schwachsinn wie den „Kommentar“ von Herrn Meyer.
      Der „Kommentar“ spricht für sich selber. Darauf eine Qualifizierte Antwort zu schreiben wäre reine Zeitverschwendung.

      Alle Argumente für den Weiterbau der A100, die in dem „Kommentar“ benannt wurden sind bereits mehrfach widerlegt worden.
      Da den Autobahnbefürwortern offenbar keine Stichhaltigen Argumente mehr einfallen, die den Weiterbau der A100 begründen könnten, „rettet“ man sich jetzt in substanzlose Pöbeleien auf „Bild-Zeitungsniveau“.

      Aha, wer in Berlin geboren ist, ist also gar kein Berliner, wohin soll man sich als Berliner also“hinverpissen“?
      „Ihr macht unsere Stadt kaputt“ Ach so-Das „Aktionsbündnis A100 stoppen!“ baut also die Stadtzerstörerische und Klimaschädliche A100?

    2. Ich finde es ganz schön böse formuliert… aber genau diese Wut provoziert ihr A100 Gegner, mehrheitlich tatsächlich Urdeutsche, auch „Wessi“ früher genannt, die sich noch wundern, mit ihrem Scheuklappen-Denken für immer mehr Radikalisierung zu sorgen…

      Zuviel Geld reingeblasen bekommen, um eine Autobahn für Millionen von Menschen, die Rollstuhlfahrende, Senioren, Pflegedienste, Lieferverkehrfahrende, usw. zu Gute käme, zu eigenen Antiinteressen zu machen… Der globalen Umwelt tut es kein Unterschied!
      Die Welt lacht über euch! Und wer seid ihr? Von reichen Eltern!

      Beste Grüße, euer Vegan-Plastikfreier Öko für die A100!

      1. Für die Lesbarkeit des Kommentars wäre es schön, wenn der Kommentar nicht so ausufern würde.
        Also bitte diesen, voller Rechtschreibfehler steckenden und unleserlichen Kommentar noch mal neu aufsetzen.

        Das heißt, keine unsachlichen, polemischen Unterstellungen hart an der Grenze zur Beleidigung, sowie Unrealistische Wunschvorstellungen, widersprüchliche Aussagen und das Ignorieren aller Wissenschaftlicher, auch Verkehrswissenschaftlicher Erkenntnisse.

        Stattdessen bitte ein Kommentar der Kompakt und gut formuliert ist, und wo ihre Argumente für den Weiterbau der A100 auf den Punkt gebracht dargelegt werden.

        Dann kann man darauf auch eine Qualifizierte Antwort schreiben.

        Dieser ganze Kommentar ist im übrigen ein Beleg, für alle Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmend, und „Scheuklappendenken“, was hier den A100 Gegner_innen unterstellt wird.

  4. Diese Initiative ist so wichtig! Wie viele Menschen in den angrenzenden Kiezen Neukölln, Treptow, Friedrichshain, Lichtenberg, Prenzlauer Berg würden bei Fertigstellung dieser Autobahn um Ihre Lebensqualität gebracht. Die anliegenden Kieze, das sind Stadtviertel, die in den letzten Jahren zunehmend immer ökologischer und viel lebenswerter wurden durch Stadtbegrünung, Straßenberuhigung, ausgebaute Fahrradwege, Spielstraßen, mehr Platz für Kinder und Menschen, z.B. in Buchten für Cafés und Restaurants auf den Straßen statt Platz für Autos. Es gibt GemeinschaftsGärten in diesen Stadtteilen, Initiativen für Insekten- und Artenschutz. Kinder können dort heute viel besser aufwachsen als noch vor 10, 20, 30 Jahren. Dieser zunehmend lebenswerter gestaltete Lebensraum vieler Menschen würde durch diese Autobahn zerstört. Feinstaub, Luftverschmutzung und die Lärmbelastung durch tägliche Kolonnen von LKW und PKW, die direkt durch all diese Gärten, Kinderläden, Schulen, liebevoll gehegten Beete und neuen „Biotope“ in der Stadt führen. Tag und Nacht würden sie die Anwohner belasten und nach-und-nach würden sie die Anwohner sehr krank machen. Autobahnen durch Städte und Wohnviertel zu bauen, ist so rückwärtsgewandt, so gestrig, so „fossil“. Es ist Körperverletzung Tausender Anwohner! Eine Stadt auto-arm bis autofrei zu planen – dabei auf alternative Verkehrsmittel, wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel zu setzen – die moderne Stadt intelligent und „gesund und lebenswert für alle“ zu planen – das ist die Zukunft! So muss geplant werden! Wer möchte eine Autobahn in seinem Vorgarten haben? Niemand. Jeder Mensch möchte ruhig und in gesunder (schadstoffarmer) Umgebung leben. Wieso sollte dann heute noch eine Autobahn durch dicht besiedelte Wohngebiete Berlins gebaut werden?! Diese Planungen sind 100 Jahre alt! Auf vernünftige Alternativen setzen – das wäre eine fortschrittliche Lösung. Wieviele sehr gute alternative Transportmöglichkeiten könnte man für so viel Geld ermöglichen? Das Geld sollte in den Ausbau von Fahrradwegen und für mehr öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt werden. Würde die Ringbahn, die anderen S-Bahn-Linien und U-Bahnen in Berlin dichter frequentiert fahren (statt alle 5 Minuten, alle 2 Minuten, wie in anderen GroßStädten) und dazu würden die Fahrpreise sehr attraktiv gestaltet (auch wie in anderen Städten), dann wären keine neuen Straßen (oder Autobahnen) für Autos in der Stadt nötig. Kein Mensch braucht mehr Autos in der Stadt, niemand möchte Autobahnen vor seinen Fenstern.
    Berlin sollte visionär planen: die lebenswerte Stadt von morgen – für uns und unsere Kinder! In Paris wurde das Seine-Ufer begrünt, zu einem Ort für die Menschen gemacht, nachdem Jahrzehntelang Autos direkt am Fluss fuhren und das Seine-Ufer für die Pariser unattraktiv war. Heute ist dies einer der schönsten Orte für die Pariser. Berlin sollte in seiner Stadtplanung auch darauf setzen, immer lebenswerter für die Berliner zu werden: mit mehr Natur in der Stadt, mit der Spree und dem Spreeufer für alle und mit den vielen schönen, lebenswerten Kiezen. Mit mehr Lebensqualität und Gesundheit und Klimaschutz für unsere Zukunft. Ohne eine neue Autobahn mitten in Berlin, die so viel in dieser Stadt zerstören würde.
    Sehr gut hierzu auch: https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale/zdf-magazin-royale-vom-17-september-2021-100.html

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