Hilf mit, die Stadtautobahn A100 zu stoppen und Berlin lebenswerter zu machen. ✅ Spende jetzt! 💖
🔊 Samstag, 12.09.2026 ab 13:00 Uhr Demo „A100 wegbassen“ – Protestrave gegen den Weiterbau der A100
📍 Start: RAW-Gelände, Revaler Straße
🔁 Route: Vom RAW-Gelände zum Roten Rathaus
📢 Gemeinsame Abschlusskundgebung: 16:00 Uhr am Roten Rathaus
🎶 Anschließend: Protestrave bis in den Abend
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Am 12. September 2026 heißt es: A100 wegbassen! Gemeinsam auf die Straße gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 und für eine lebenswerte, klimafreundliche Stadt.
Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ mit zahlreichen Demonstrationszügen aus verschiedenen Teilen Berlins.
👉 Infos zur Demo A100 wegbassen, Route, Forderungen und Hintergründe zum geplanten 17. Bauabschnitt der A100
🆕 Unser neuer Instagram-Account ist gestartet – mit Bildern von Rave the Planet und unserer Forderung, den Bau der Stadtautobahn A100 zu stoppen:
👉 @a100stoppen
❤️ Rave The Planet Loveparade – jetzt mit Forderung gegen den Ausbau der A100!
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern / Siegessäule Mehr Infos
🚨 Samstag, 08.08.2026 Die Bundesregierung schließt den Abriss von Wohnhäusern für die A100 nicht aus! Während Berlin unter akutem Wohnungsmangel leidet, opfert das Verkehrsministerium bezahlbaren Wohnraum für eine umweltschädliche Betonwüste.
Wir fordern: Wohnen ist Menschenrecht – Autobahn nicht! Hier bei X weiterlesen
Donnerstag, 23.07.2026 um 17:30 Uhr Politik am Grill: Wem gehören Berlins Straßen?
Direkt am Ostkreuz diskutieren Werner Graf (Grüne), Tino Schopf (SPD), Antonio Leonhardt (Linke) und Prof. Andreas Knie über Verkehrswende, Kiezblocks und den Weiterbau der A100. Bringt Eure Fragen mit und diskutiert mit!
Ort: Lebendige Stadtgärtnerei, Markgrafendamm/Hauptstraße. Anmeldung und Infos
🚲 Sonntag, 07.06.2026
ADFC-Fahrrad-Sternfahrt über die Stadtautobahn A100 Am Sonntag, 7. Juni 2026 rollt die 50. ADFC-Fahrrad-Sternfahrt für die Mobilitätswende durch Berlin und Brandenburg. Wer legal mit dem Fahrrad über die gesperrten Autobahnen A100 und A115 fahren möchte, muss die letzten Zustiegspunkte vor den Auffahrten nutzen, da danach ein Einsteigen aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich ist 🛣️💚:
Einstieg zur AVUS (A115): Die West-Routen sammeln sich vor allem am Bahnhof Wannsee, bevor die geschlossene Auffahrt für alle Autobahn-Teilnehmer an der Anschlussstelle Spanische Allee erfolgt.
Einstieg zum Südring (A100): Die Süd- und Ost-Routen fahren über den Stadtring. Perfekte Einstiegspunkte kurz vor der Autobahnauffahrt sind der Treptower Park, die Blaschkoallee oder Alt-Tempelhof. Die Fahrt über die A100 beginnt ab der Anschlussstelle Späthstraße/Dreieck Neukölln.
Zentrale Treffpunkte in der Stadt: Wichtige Sammelpunkte im Netz sind zudem der Bundesplatz (traditionell die größte Route), Rathaus Spandau, Hermannplatz und die Frankfurter Allee 📍.
Für Familien: Die beiden familienfreundlichen Kinderrouten (ohne Autobahn) starten um 13:00 Uhr an der Jannowitzbrücke (Zustieg Moritzplatz) und am Heidelberger Platz (Zustieg Fehrbelliner Platz) 👶🚲. Mehr Infos
Montag, 18.05.2026 um 17:30 Uhr 🚲 Fahrrad-Demo: Das Mobilitätsgesetz muss bleiben!
📍 Start: Savignyplatz
🗺️ Route: zur CDU-Zentrale und zur SPD-Zentrale
Forderungen:
• Mehr Schutz für Radfahrer.
• Mehr Platz für sichere Mobilität.
• Weinger Vorrang fürs Auto.
👉 Alle Infos zur Demo hier
Montag, 02.03.2026 🆕 Bundestag: A100-Bauabschnitt 17 bleibt „laufendes und fest disponiertes Vorhaben“
In der Antwort (21/4236) auf eine Anfrage bestätigt die Bundesregierung den 17. Bauabschnitt der A100 als „fest disponiert“. Die Autobahn GmbH soll bis Sommer 2026 die technische Vorzugslösung mit dem Verkehrsministerium abstimmen. Der gesetzliche Planungsauftrag wird somit trotz breitem Protest weiterverfolgt.
🚨 Unser Kommentar: Milliarden-Grab und Stadtzerstörung
Die Bundesregierung ignoriert die Realität: Das aktuelle Chaos in Treptow beweist, dass Autobahnen keine Entlastung bringen, sondern mehr Verkehr in die Kieze spülen. Statt Milliarden für die Zerstörung von Wohnraum und Kultur in Friedrichshain und Lichtenberg zu versenken, muss das Geld in den ÖPNV fließen. Wer Schneisen durch dichte Wohnviertel schlägt, plant am Bedarf vorbei und verbrennt Steuergelder für Konzepte von gestern. Der 17. BA muss endlich gestoppt werden!
🛑 Stadtautobahn vs. Stadtbahn: 14-Jähriger entlarvt A100-Milliarden – S21 & S6 statt Autobahn-Ausbau
🎬 Der Schüler hat einen Dokumentarfilm produziert, die den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 detailliert analysiert. Er stellt darin die Frage: Investieren wir Milliarden in eine Infrastruktur von gestern oder in Projekte wie die S21 und S6?
👉 Mehr Infos zum Film
🆕 Unsere Pressemitteilung vom 26.01.2026
Komm am Samstag, 12. September 2026, zur Demo „A100 wegbassen“ in Berlin und setze ein Zeichen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Um 13 Uhr startet der Demozug am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus. Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ und richtet sich insbesondere gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 von Treptower Park bis zur Storkower Straße. Sei dabei und demonstriere für eine lebenswerte, umweltfreundliche Stadt ohne neue Autobahnen!
📍 Die wichtigsten Informationen zur Demo A100-Wegbassen
Datum: Samstag, 12. September 2026 Beginn: 13:00 Uhr Start: RAW-Gelände, Revaler Straße Ziel: Rotes Rathaus Gemeinsame Abschlusskundgebung: 16:00 Uhr Anschließend: stationärer Protestrave am Roten Rathaus bis in den Abend Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Die Route der A100 wegbassen Demo am Samstag, 12.09.2026 in Berlin
🚩 A100 wegbassen: Vom RAW-Gelände zum Roten Rathaus
Los geht es um 13 Uhr am RAW-Gelände an der Revaler Straße. Von dort zieht die A100-wegbassen-Demo durch Friedrichshain in Richtung Alexanderplatz und Rotes Rathaus.
Die Route der A100-wegbassen-Demo führt über:
Revaler Straße – Warschauer Straße – Mühlenstraße – Stralauer Platz – Holzmarktstraße – Alexanderstraße – Otto-Braun-Straße – Alexanderplatz – Rathausstraße – Platz vor dem Roten Rathaus.
Im Bereich der BVG-Zentrale ist eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Die von der Berliner Versammlungsbehörde veröffentlichte Wegführung beginnt im Bereich Neue Bahnhofstraße/Annemirl-Bauer-Platz, führt über die Simplonstraße zur Revaler Straße und anschließend auf der genannten Strecke weiter zum Roten Rathaus.
Am Roten Rathaus kommen die verschiedenen Demonstrationszüge der Sterndemo zusammen. Die gemeinsame Abschlusskundgebung beginnt um 16 Uhr. Danach geht der Protest von A100 wegbassen vor Ort mit einem stationären Protestrave bis in den Abend weiter.
🌟 Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“
Die Demo A100 wegbassen ist kein isolierter Protestzug. Sie ist Teil der großen berlinweiten Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“, zu der am 12. September 2026 ein breites Bündnis aus nahezu 100 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften aufruft.
Aus verschiedenen Teilen Berlins ziehen thematische Demonstrationen sternförmig zum Roten Rathaus. Neben dem Protest gegen den A100-Weiterbau geht es dabei unter anderem um Klimagerechtigkeit, eine soziale Mobilitätswende, den Schutz der Demokratie, soziale Teilhabe, Gleichberechtigung und den Erhalt kultureller Freiräume.
Der A100-wegbassen-Demozug trifft auf dem Weg zum Roten Rathaus mit weiteren Protestzügen zusammen. Dazu gehören unter anderem der Umwelt- und Klimazug „Berlin muss klimagerecht!“ sowie der queerfeministische Protestzug.
Damit wird aus dem Protest gegen eine konkrete Autobahnplanung ein gemeinsames Signal für eine andere Stadtentwicklung: Berlin soll nicht noch stärker dem Autoverkehr untergeordnet werden, sondern lebenswerter, gerechter und klimafester werden.
A100 wegbassen am 12.9.2026 in Berlin: Demo gegen den Weiterbau der A100
✊ Die Forderungen von A100 wegbassen
Sofortiger Stopp des Weiterbaus der A100
Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll verhindert werden. Ebenso sollen die weiteren Planungen für den Ausbau gestoppt werden.
Dahinter stehen drei zentrale Forderungsbereiche.
Mobilitätswende statt autogerechter Stadtplanung
Berlin soll Vorreiter einer klimagerechten und solidarischen Mobilitätswende werden. Öffentliche Mittel sollen in nachhaltige Mobilität investiert werden, statt weitere autogerechte Infrastruktur zu schaffen.
Gefordert werden insbesondere:
ein besseres und dichteres Radverkehrsnetz,
ein leistungsfähigerer öffentlicher Nahverkehr,
mehr Kiezblocks und verkehrsberuhigte Wohngebiete,
Straßen, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden,
die Erweiterung und Schließung bestehender Schienennetze,
eine gute Erreichbarkeit sowohl der Außenbezirke als auch der innerstädtischen Kieze,
eine Stadt- und Verkehrsplanung, die die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigt.
Außerdem soll sich das Land Berlin dafür einsetzen, die A100 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und die dadurch frei werdenden Mittel für nachhaltige Mobilität einzusetzen.
Freiräume, Kultur und gewachsene Kieze erhalten
Die A100 soll nicht weiter durch gewachsene Stadtquartiere geführt werden.
Gefordert werden der Schutz bestehender Freiräume, Kulturorte, Clubs, Wohnhäuser und sozialer Projekte sowie eine Stadtentwicklung, die gewachsene Kieze nicht verdrängt.
Öffentlicher Raum soll für Menschen da sein – insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Selbstbestimmte Räume, Clubs, Bildungs- und Kulturstätten sollen vor Verdrängung geschützt werden.
Berlin soll seine Bedeutung als Standort für Kultur, Kreativwirtschaft und gesellschaftliche Innovation erhalten und weiterentwickeln. Statt vorhandenen Wohnraum durch Infrastrukturprojekte zu zerstören, sollen lebendige Kieze erhalten und zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Die zentrale Forderung lautet deshalb:
Verbindung statt Trennung: Keine Zerschneidung der Stadt durch die A100.
Klimagerechtigkeit und eine klimaresiliente Stadt
Berlin steht vor großen Herausforderungen durch Klimawandel, Hitze, Flächenverbrauch und zunehmende Verkehrsemissionen.
Gefordert werden deshalb mehr Investitionen in Klimaanpassung, Infrastruktur, Flächenschutz und eine klimaresiliente Stadtentwicklung. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung einer Schwammstadt und Maßnahmen zum Schutz vor Hitze.
Statt neue fossile Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, soll Berlin aus Sicht des Bündnisses den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Energie-, Wärme- und Verkehrspolitik beschleunigen.
Die Forderung ist eindeutig:
Die Stadt soll klimaresilient weiterentwickelt werden, statt sie mit der Stadtautobahn A100 weiter zuzubetonieren.
❗ Warum die Demo A100wegbassen gerade jetzt wichtig ist
Der Termin am 12. September 2026 liegt nur acht Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026. Die Verkehrspolitik und die Zukunft der A100 gehören damit unmittelbar zu den Fragen, über die in Berlin politisch entschieden wird.
Die Veranstalter der Sterndemo wollen deshalb eine Woche vor der Wahl deutlich machen, dass viele Berliner nicht einfach eine Fortsetzung der bisherigen Stadtpolitik akzeptieren.
Der Protest gegen die A100 ist dabei Teil einer größeren Auseinandersetzung über die Frage, wie Berlin in den kommenden Jahrzehnten aussehen soll: Soll weiterhin viel Geld in den Ausbau des Autoverkehrs fließen oder sollen die begrenzten Flächen und öffentlichen Mittel stärker für ÖPNV, Radverkehr, Wohnraum, Grünflächen, soziale Infrastruktur und Klimaanpassung eingesetzt werden?
🚗 Was ist für den 17. Bauabschnitt der A100 geplant?
Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll die Stadtautobahn vom Treptower Park bis zur Storkower Straße verlängern.
Die eigentliche neue A100-Trasse ist rund 4,1 Kilometer lang. Hinzu kommt der geplante Ausbau der Storkower Straße auf rund 1,6 Kilometer. Insgesamt umfasst das Vorhaben damit rund 5,7 Kilometer.
Betroffen wären vor allem die Bezirke Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg.
Die geplante Verlängerung würde damit mitten durch dicht bebaute und stark gewachsene Stadtgebiete führen – unter anderem in der Umgebung des Ostkreuzes.
Die technischen Details sind noch nicht endgültig festgelegt. Die Autobahn GmbH untersucht weiterhin die konkrete technische Lösung und verschiedene Varianten. Der Bund bestätigte allerdings im März 2026 ausdrücklich, dass der 17. Bauabschnitt weiterhin als „laufendes und fest disponiertes Vorhaben“ gilt und der gesetzliche Planungsauftrag umgesetzt werden soll.
Ein Planfeststellungsverfahren soll nach den bisherigen Planungen 2027 eingeleitet werden.
💶 Milliardenprojekt durch Berlin?
Wie teuer der 17. Bauabschnitt tatsächlich werden würde, steht noch nicht endgültig fest.
Eine zuletzt öffentlich genannte Kostengröße liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig erklärte die Bundesregierung 2026, dass wegen der noch laufenden Untersuchungen derzeit keine belastbare aktuelle Kostenaussage möglich sei.
Damit ist klar: Der 17. Bauabschnitt ist ein finanziell äußerst aufwendiges Verkehrsprojekt. Hinzu kommen mögliche weitere Kosten für komplexe Ingenieurbauwerke, die Anpassung bestehender Straßen und die schwierigen baulichen Bedingungen in einem dicht besiedelten Stadtgebiet.
Zum Vergleich: Der erst 2025 eröffnete 16. Bauabschnitt der A100 zwischen Neukölln und Treptower Park ist 3,2 Kilometer lang und kostete rund 721 Millionen Euro. Der Abschnitt wurde nach mehr als zwölf Jahren Bauzeit am 27. August 2025 für den Verkehr freigegeben.
🚗 Was hat der 16. Bauabschnitt der A100 gebracht?
Mit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts wurde die A100 von Neukölln bis zum Treptower Park verlängert. Damit ist gleichzeitig der Anschluss an das Gebiet entstanden, durch das der 17. Bauabschnitt weiterführen soll.
Die Verkehrsentwicklung nach der Freigabe hat jedoch auch neue Probleme sichtbar gemacht. Bezirksämter in Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg berichteten bereits wenige Wochen nach der Eröffnung von einer deutlich verschärften Verkehrssituation rund um die Elsenbrücke. Es kam zu erheblichen Staus, Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs und zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung.
Für die Gegner des Weiterbaus ist dies ein weiteres Argument gegen die Fortsetzung des Autobahnprojekts: Eine zusätzliche Autobahnspur durch die Innenstadt löse Verkehrsprobleme nicht zwangsläufig, sondern könne Verkehr auch verlagern und zusätzlichen Autoverkehr erzeugen.
Wohnraum, Grünflächen und Kulturorte unter Druck
Die geplante A100-Trasse führt durch Gebiete, in denen heute Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Nach Angaben des Aktionsbündnisses A100 stoppen könnten durch die Bauarbeiten rund 8.000 Menschen erheblich belastet werden. Grundlage dieser Zahl ist eine eigene Analyse der betroffenen Straßen und Gebäude; es handelt sich ausdrücklich um eine Schätzung und nicht um eine amtliche Zahl.
Besonders umstritten ist außerdem die mögliche Inanspruchnahme von Wohnhäusern. Nach aktuellen Berichten ist noch nicht endgültig geklärt, welche Gebäude durch die konkrete technische Ausgestaltung betroffen wären. Fest steht jedoch, dass die Frage möglicher Abrisse weiterhin Gegenstand der Diskussion ist.
Auch die Berliner Club- und Kulturlandschaft sieht sich bedroht. Nach Angaben der Clubcommission sind mindestens 21 Clubs und Kulturorte durch den geplanten Weiterbau gefährdet.
Hinzu kommen Grünflächen. Das Aktionsbündnis A100 stoppen weist beispielsweise auf den Grünzug an der Frankfurter Allee Süd hin, der rund 11.000 Quadratmeter Fläche und mehr als 250 Bäume umfasst und nach den bisherigen Planungen durch das Autobahnprojekt betroffen wäre.
Damit geht es beim 17. Bauabschnitt nicht nur um eine Straße. Es geht auch um die Frage, wie mit Wohnraum, Grünflächen, Kultur und öffentlichen Räumen in einer wachsenden Stadt umgegangen wird.
🔊 A100 wegbassen: Protest für ein anderes Berlin
Die Demonstration am 12. September setzt deshalb ein bewusst sichtbares Zeichen gegen die Fortsetzung des Autobahnbaus.
A100 wegbassen verbindet politischen Protest mit Musik und einer Forderung nach einem anderen Verständnis von Stadtentwicklung. Nicht mehr Autobahnen, sondern gute öffentliche Verkehrsmittel, sichere Radwege, bezahlbarer Wohnraum, Grünflächen, Kultur und lebendige Kieze sollen nach den Vorstellungen der Veranstalter stärker im Mittelpunkt stehen.
Der Protest richtet sich damit nicht gegen Mobilität, sondern gegen eine Verkehrspolitik, die nach Ansicht der Demonstranten weiterhin zu stark auf das Auto ausgerichtet ist.
Am 12. September soll diese Botschaft vom RAW-Gelände bis zum Roten Rathaus getragen werden:
Kein Weiterbau der A100. Mehr Platz für Menschen statt mehr Autobahn.
👉 Gemeinsam am 12. September auf die Straße
Komm am Samstag, 12. September 2026, ab 13 Uhr zum RAW-Gelände an der Revaler Straße und demonstriere mit gegen den Weiterbau der A100.
Von dort geht es gemeinsam zum Roten Rathaus. Um 16 Uhr treffen sich die verschiedenen Züge der Sterndemo zur gemeinsamen Abschlusskundgebung.
Anschließend geht der Protest gegen den A100-Weiterbau beim Protestrave von A100 wegbassen weiter.
Die Rave The Planet Parade/ Loveparade 2026 findet am 15. August 2026 in Berlin auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern statt. Unter dem Motto „IMAGINE LOVE“ feiert die Parade ihr fünfjähriges Bestehen – und nimmt erstmals die Forderung gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 auf.
💕 Komm am Samstag, 15. August 2026 zur Rave The Planet Loveparade nach Berlin! Wir demonstrieren und feiern von 14:00 bis 22:00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern. Lasst uns gemeinsam Techno tanzen und ein starkes Zeichen für Frieden, die elektronische Musikkultur und gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 setzen! Das Motto der 5. Rave The Planet Parade 2026 lautet: „IMAGINE LOVE“ – eine bewusste Anspielung auf John Lennon und die Botschaft der ursprünglichen Loveparade.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt die RaveThePlanet-Parade – und freut sich besonders, dass unser Anliegen jetzt Teil der offiziellen Forderungen der Parade ist.
Auf unseren Impuls hin hat Rave The Planet für die Parade 2026 eine zehnte Forderung aufgenommen: „Kein Weiterbau der Stadtautobahn A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Schluss mit Autobahnpolitik von gestern auf Kosten von Clubkultur der Gegenwart und Zukunft.“ Damit steht der Widerstand gegen die A100-Verlängerung erstmals gleichberechtigt neben den anderen politischen Kernforderungen der größten Technodemonstration Deutschlands.
Ort und Zeit der Rave The Planet Parade/ Loveparade 2026
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin, im Tiergarten
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern/ Siegessäule (Pendelverkehr in beide Richtungen)
🎉 Motto: IMAGINE LOVE
🎂 Jubiläum: 5. Rave The Planet Parade – fünf Jahre kulturpolitische Demonstration
💶 Eintritt: kostenfrei
🎂 Fünf Jahre Rave The Planet: Vom Neustart 2022 zur größten Techno-Demo Deutschlands
Am 15. August 2026 zieht die Rave The Planet Parade bereits zum fünften Mal durch Berlin. Was 2022 als Neuauflage der legendären Loveparade begann – initiiert von Loveparade-Gründer Dr. Motte und der gemeinnützigen Organisation rave the planet gGmbH – hat sich seither zu einer der größten und wichtigsten Demonstrationen der elektronischen Musikkultur in Deutschland entwickelt. Bei der Ausgabe 2025 zählte die Berliner Polizei rund 100.000 Teilnehmer, die Veranstalter selbst sprachen von bis zu 200.000 Menschen auf der Straße des 17. Juni.
Rave The Planet versteht sich ausdrücklich nicht als Party, sondern als kulturpolitische Demonstration: für Frieden, Liebe, Respekt, Vielfalt und den Erhalt der elektronischen Techno-Musikkultur – und, wie in diesem Jahr erstmals, auch ganz konkret gegen Verkehrsprojekte wie die A100, die Clubkultur und Freiräume bedrohen. Ein wichtiger Etappensieg der letzten Jahre: Im März 2024 wurde die Berliner Technokultur offiziell in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.
Zum fünfjährigen Jubiläum gibt es 2026 eine echte Premiere: Nach der Demonstration findet erstmals eine offizielle Rave-The-Planet-Aftershow-Party statt – organisiert und kuratiert vom Rave-The-Planet-Team selbst.
Verschoben auf den 15. August – und trotz der Ereignisse beim CSD ohne Absage, Beginn mit Schweigeminute
Ursprünglich sollte die Rave The Planet Parade 2026 bereits am 1. August stattfinden. Weil sich dieser Termin mit dem Festival Nature One und dem Christopher Street Day in Hamburg überschnitten hätte, verlegte die Rave The Planet gGmbH die Demonstration nach zahlreichen Rückmeldungen aus der Community auf den 15. August 2026. Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin Ende Juli hat der Veranstalter gemeinsam mit der Berliner Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden die Lage neu bewertet und entschieden, die Parade wie geplant stattfinden zu lassen. Rave The Planet betont, die Demonstration sei gerade jetzt ein wichtiges Zeichen für Frieden, Liebe, Respekt und Zusammenhalt. Die Rave The Planet Loveparade wird mit einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day beginnen.
Wettervorhersage für die Rave The Planet Parade am 15.8.2026
Nach aktuellem Stand wird es an der Straße des 17. Juni sommerlich heiß: Die Vorhersage für Berlin nennt für Samstag, den 15. August 2026, Höchstwerte um 35° Grad Celsius, nachts kühlt es auf rund 19° Grad ab, Regen ist nicht zu erwarten. Wichtig: Sonnenschutz, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser mitbringen – entlang der Route stehen Trinkwasserstellen zur Verfügung.
Demo-Route und Anfahrt zur Rave The Planet Loveparade 2026 in Berlin
Anreise zur Rave The Planet Loveparade in Berlin
Wegen der erwarteten großen Besucherzahlen empfiehlt sich für die An- und Abreise zur Rave The Planet Loveparade 2026 dringend die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Gut erreichbar ist die Straße des 17. Juni unter anderem über:
S-Bahn: bis Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Potsdamer Platz und Bellevue. Der Bahnhof Brandenburger Tor und eventuell auch Belevue und Hauptbahnhof wird bei hohem Andrang gesperrt.
U-Bahn: bis „Unter den Linden“ und Potsdamer PLatz. Der Bahnhof Brandenburger Tor und wahrscheinlich auch Bundestag wird bei hohem Andrang voraussichtlich gesperrt.
Bus: die Linien 100, 200 und 245 entlang der Strecke werden umgeleitet.
Hinweise: Entlang der Route findest du wichtige Einrichtungen wie Trinkwasser, Toiletten, Sanitäter und Müllcontainer. Achte darauf, die Natur-Schonfläche im Tiergarten nicht zu betreten und respektiere die Gedenkstätte. Wie schon in den Vorjahren werden die Floats gleichmäßig entlang der Straße des 17. Juni aufgestellt und fahren pendelnd zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern. Eine zentrale Bühne gibt es weiterhin nicht – die Floats selbst sind die Bühnen, mitten im Geschehen, ohne Hierarchien. Am Tag danach organisiert Rave The Planet gemeinsam mit Freiwilligen den Clean-Up Day im Tiergarten, denn: Rave the Planet ohne Save the Planet geht nicht.
Berlin wird am 15. August 2026 zum fünften Mal in Folge zum Zentrum der elektronischen Musikkultur, Gemeinschaft und Transformation. Die Rave The Planet Parade ist nicht nur ein Rave, sondern eine Demonstration für Vielfalt, Frieden und eine nachhaltige Zukunft. Mit Musik als verbindender Kraft setzen wir ein Zeichen für den Erhalt und die Anerkennung der elektronischen Musikkultur und feiern das, was uns zusammenbringt: Freiheit, Solidarität und Zusammenhalt. Komm zur Loveparade 2026, tanze mit uns und werde Teil dieser einzigartigen Bewegung!
Politische Forderungen der Rave The Planet Parade 2026 – erstmalig mit der Forderung, den Ausbau der A100 zu stoppen
Die Rave The Planet Parade verfolgt das Ziel, die elektronische Musikkultur als gesellschaftlich anerkanntes Kulturgut zu etablieren und gleichzeitig Frieden und Vielfalt zu fördern. Unter dem Motto „IMAGINE LOVE“ stellt die Demonstration 2026 zehn zentrale politische Forderungen in den Vordergrund – zwei mehr als im Vorjahr.
Eine rechtliche Klarstellung der Versammlungsgesetze, damit alle non-verbalen Tanz- und Musikdemonstrationen, in denen Tanz und Musik als alleiniges Ausdrucksmittel der politischen Meinungsäußerung dienen, garantiert als Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes gelten.
Die Wahrung und den Schutz der elektronischen Musikkultur als UNESCO-geschütztes Immaterielles Kulturerbe und die Stärkung der gesellschaftlichen Anerkennung ihrer kulturellen und sozialen Leistungen.
Die Gleichstellung der elektronischen Musikkultur mit anderen etablierten Kunst- und Kulturformen, insbesondere durch faire Förderkriterien, szenekompetente Gremien, transparente Verteilungsmodelle und eine zeitgemäße Erfassung von Club- und DJ-Nutzungen.
Schutz von Clubs und Veranstaltungsorten der elektronischen Musik, wie ihn staatliche und etablierte Kulturstätten, z. B. Theater und Museen, genießen.
Eine zeitgemäße Überarbeitung der Schallschutz- und Baurecht-Bestimmungen, um echte kulturelle Stadtentwicklung für alle zu ermöglichen.
Die Abschaffung aller gesetzlichen Tanzverbote, insbesondere an den sogenannten stillen Feiertagen, um die Trennung von Religion und Staat zu wahren. Für eine tolerante Gesellschaft, die die Vielfalt ihrer Lebensweisen respektiert und schützt.
Die Einführung eines jährlichen gesetzlichen Feiertages der elektronischen Musikkultur am zweiten Samstag im Juli, dem traditionellen Tag der Berliner Loveparade.
Frieden und Abrüstung auf allen Ebenen, vom zwischenmenschlichen Miteinander bis zu globalen Maßnahmen.
Schutz menschlicher Kreativität sowie eine verpflichtende, transparente und angemessene Vergütungsregelung bei jeder KI-basierten Nutzung künstlerischer und kultureller Werke.
Kein Weiterbau der Stadtautobahn A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Schluss mit Autobahnpolitik von gestern auf Kosten von Clubkultur der Gegenwart und Zukunft.
Diese zehnte Forderung ist unmittelbar auf den Impuls des Aktionsbündnis A100 stoppen zurückzuführen. Seit Jahren fordern wir gemeinsam mit Clubs wie about blank, Else, Sage Beach und Zur wilden Renate, dass ein Weiterbau der A100 durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg genau die Räume bedroht, die Berlins Clubkultur weltberühmt gemacht haben. Dass diese Forderung nun offizieller Bestandteil der Rave The Planet Loveparade ist, ist ein wichtiger Etappenerfolg für unsere Arbeit.
Forderung nach Frieden und Abrüstung bei der Rave The Planet Loveparade
Erstmals eine offizielle Aftershow-Party: Rave The Planet Official Afterparty „IMAGINE LOVE“
Zum fünfjährigen Jubiläum der Parade gibt es 2026 eine Premiere: Direkt im Anschluss an die Demonstration auf der Straße des 17. Juni zieht das Geschehen weiter in die Columbiahalle Berlin, wo ab 23:00 Uhr die erste offizielle, von Rave The Planet selbst kuratierte Aftershow-Party steigt. Angekündigt sind unter anderem DJ Rush, Dr. Motte, Nakadia sowie Teenage Mutants und Tommahawk, die gemeinsam mit Dr. Motte die diesjährige Parade-Hymne „Imagine Love“ produziert haben. Die Party ist ticketpflichtig, Tickets gibt es über die offiziellen Kanäle von Rave The Planet.
Berlin wird am 15. August 2026 erneut zum Zentrum der elektronischen Musikkultur, Gemeinschaft und Transformation. Die Rave The Planet Parade ist nicht nur ein Rave, sondern eine Demonstration für Vielfalt, Frieden und eine nachhaltige Zukunft. Mit Musik als verbindender Kraft setzen wir ein Zeichen für den Erhalt und die Anerkennung der elektronischen Musikkultur – und jetzt auch gegen den Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A100 auf Kosten von Clubkultur. Komm zur Loveparade 2026, tanze mit uns und werde Teil dieser einzigartigen Bewegung!
Weitere After-Partys
LOKSCHUPPEN x F90 Rave The Planet Truck + After Party im Lokschuppen, Revaler Str. 99, Friedrichshain, Sa 15.8., 23–10 Uhr
Convent – Parade After Party im Club OST, Alt-Stralau 1-2, Friedrichshain, Sa 15.8., 22–10 Uhr
Kinder der Nacht – Parade After Party w/ T78 im Void Club, Wiesenweg 5-9, Lichtenberg, Sa 15.8., 23–6 Uhr
House of Rave im Ritter Butzke, Ritterstr. 2, Kreuzberg, Sa 15.8., 21–8 Uhr
SPIN Open Air im SAGE, Köpenicker Str. 18-20, Kreuzberg, Sa 15.8., 15–22 Uhr
CANDYFLIP – Record Release Party Humboldthain, Hochstr. 46, Gesundbrunnen, Sa 15.8., 23–8 Uhr
Die Floats / Wagen und das Line-Up der Rave The Planet Parade 2026
Über 300 internationale Künstler treten 2026 auf 34 Floats/ Trucks zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern auf. Nachfolgend eine Übersicht der bestätigten Floats, alphabetisch sortiert, mit Musikrichtung und Line-up. Die vollständige, laufend aktualisierte Übersicht inklusive Ticketlinks findest du auf ravetheplanet.com/floats-2026.
Line-up bei „Rave the Planet“ 2026
Acid Asia, A.D.H.S., Amber Broos, Anna Tur, Ameme, BEC, Bloody Mary, Dr. Motte, Future 666, Gary Beck, Hannah Laing, Juliet Fox, Kellerkind, Klopfgeister, MAUSIO, Nakadia, Maceo Plex, Nicole Moudaber, Part-Time-Killer, Pan-Pot, Robert Owns, Saytek, Samantha Togni, Shay De Castro, Simina Grigoriu, Teenage Mutants, Timo Maas, Tekkschuster, Tommahawk, Westbam
Zum internationalen „Tag gegen Lärm“ am 29. April 2026 offenbaren die aktuellen Lärmdaten das ganze Ausmaß der Belastung durch die Berliner Stadtautobahnen und belegen massive Gesundheitsgefahren durch die A100 und A115. Der durch die Verlängerung der A100 verursachte neue Lärm-Hotspot in Treptow fehlt noch in der Statistik. Wir fordern: Keine weiteren Autobahn–Betonschneisen durch Wohngebiete, um die Gesundheit von tausenden Menschen in Friedrichshain und Lichtenberg zu retten.
Die Bilanz des Autobahn-Lärms: Berlin unter Dauerdruck
Ein Blick in den aktuellen Umweltatlas zeigt: Die A100 und die A115 sind die unangefochtenen Spitzenreiter im Berliner Krach-Ranking. Die strategische Lärmkartierung verdeutlicht, dass Lärm in Berlin kein individuelles Schicksal ist, sondern die direkte Folge einer verfehlten Verkehrspolitik, die das Auto über die Gesundheit der Anwohner stellt.
1. Die 24-Stunden-Belastung (L DEN)
Die erste Karte zeigt den gewichteten Tag-Abend-Nacht-Index. Hier wird deutlich, dass der Stadtring die angrenzenden Kieze mit einem permanenten Schalldruck überzieht.
Strategische Lärmkarte L DEN (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) Straßenverkehr
An der A100 werden hier Werte von weit über 75 dB(A) erreicht. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Lärmpegel durch Straßenverkehr auf unter 53 dB(A) zu begrenzen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Die Realität an der Autobahn liegt also um ein Vielfaches über der gesundheitlich vertretbaren Grenze.
2. Der geraubte Schlaf (L Night)
Noch dramatischer wird die Situation beim Blick auf die Nachtkarte. Während die Stadt eigentlich zur Ruhe kommen sollte, bleibt die A100 ein „glühendes“ Band der Schlaflosigkeit.
Seit Mitte März stehen auf der Elsenbrücke wieder vier Fahrspuren zur Verfügung – doch die erhoffte Entlastung bleibt aus. Stattdessen stauen sich nun doppelt so viele Autos auf der Brücke. Gleichzeitig wurde die direkte Fußgängerquerung an der Kreuzung Stralauer Allee / Alt-Stralau gesperrt. Für den Autoverkehr gibt es mehr Platz, für Fußgänger längere Wege und mehr Gefahren.
Vier Spuren – aber kein fließender Verkehr
Seit Montag, dem 16. März 2026, ist die neue Verkehrsführung auf der Elsenbrücke in Betrieb. Erstmals seit Jahren stehen wieder zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Der stadtauswärtige Verkehr Richtung Treptow und A100 wird über das neu errichtete Teilbauwerk geführt, während stadteinwärts beide Spuren der Behelfsbrücke genutzt werden.
Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger
Doppelte Spuren, doppelt so viele Autos im Stau
Was auf dem Papier wie eine Verbesserung wirkt, zeigt im Alltag ein anderes Bild: Auch mit vier Spuren dominiert im Berufsverkehr weiterhin Stop-and-go. Der Verkehr fließt etwas anders verteilt, aber keineswegs besser. Der zentrale Unterschied zu vorher: Statt auf einer Spur pro Richtung stehen auf der Elsenbrücke nun auf zwei – und damit auch doppelt so viele Fahrzeuge im Stau.Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger weiterlesen
Montag, 07.09.2026 bis Freitag, 11.09.2026 Nächtliche Wartungsarbeiten auf der A111
Auf der Autobahn A111 finden in dieser Woche umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten statt. Im Rahmen der turnusmäßigen Tunnelrevisionen kommt es in vier Nächten zu Vollsperrungen. In den Nächten 07./08.09.2026 und 08./09.09.2026 wird die A111 jeweils von 21:00 bis 05:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz vollständig gesperrt. In der Nacht 09./10.09.2026 ist von 21:00 bis 05:00 Uhr die Fahrtrichtung Süd (Dreieck Charlottenburg) zwischen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz gesperrt. In der Nacht 10./11.09.2026 wird von 21:00 bis 05:00 Uhr die Fahrtrichtung Nord (Oranienburg) zwischen Am Festplatz und Schulzendorfer Straße gesperrt. Alle Ein- und Ausfahrten zwischen den genannten Anschlussstellen sind während der Sperrungen ebenfalls geschlossen. Bereits ab 20:00 Uhr beginnen die Absperrmaßnahmen an den ersten Zufahrten. Grund für die Sperrungen sind Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der BAB 111 und in den Tunneln Flughafen Tegel, Tegel Ortskern, Forstamt Tegel und Beyschlagsiedlung. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich möglichst weiträumig umfahren und mit Behinderungen auf den Ausweichstrecken rechnen.
Freitag, 28.08.2026, 23:00 Uhr bis Montag, 31.08.2026, 05:00 Uhr Wochenendsperrung der A100 in Richtung Wedding wegen Brückenarbeiten
Auf der A100 kommt es über das gesamte Wochenende zu einer durchgehenden Vollsperrung in Fahrtrichtung Nord/Wedding. Grund sind Betonarbeiten im Hohlkasten der Autobahnbrücke über die Mecklenburgische Straße. Um Schäden am aushärtenden Beton durch Erschütterungen des Autoverkehrs zu vermeiden, muss die Richtungsfahrbahn statisch bedingt für 54 Stunden voll gesperrt werden.
Umleitung:
Der Verkehr in Fahrtrichtung Wedding wird an der AS Detmolder Straße abgeleitet.
Die Umleitung führt zur Auffahrt Mecklenburgische Straße, über die der Verkehr am Abzweig Schmargendorf wieder auf die A100 geleitet wird.
25.08. bis 29.08.2025, jeweils 21:00 bis 05:00 Uhr Nächtliche Sperrungen der A100 wegen Arbeiten an der Halenseestraßenbrücke Wegen einer Anpassung der Brückenkompensationsstrecke Halenseestraßenbrücke (Überfahrt der A100 auf die A115) ist die A100 in Richtung Neukölln in den Nächten vom 25. bis 29.08.2025 jeweils zwischen den Anschlussstellen Spandauer Damm und Kurfürstendamm gesperrt. Die Umleitung erfolgt über AS Spandauer Damm – Königin-Elisabeth-Straße – bis zur AS Kurfürstendamm. Am 27.08.2025 ist zusätzlich von 00:00 bis 05:00 Uhr die Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Messedamm und Spandauer Damm gesperrt; die Umleitung führt hier über Messedamm – Königin-Elisabeth-Straße – Anschlussstelle Spandauer Damm. Aus organisatorischen Gründen beginnen die Sperrungen an den Anschlussstellen bereits ab 20:00 Uhr.
Samstag, 22.08.2026, 20:00 Uhr bis Sonntag, 23.08.2026, 22:00 Uhr 26-Stunden-Sperrung am Autobahndreieck Funkturm wegen Brückenarbeiten
Im Zuge des Ersatzneubaus der Ringbahnbrücke wird am Autobahndreieck Funkturm die Halenseestraße Ost in Richtung Messedamm für 26 Stunden voll gesperrt. Grund ist der Aufbau eines Traggerüsts für den Neubau der Autobahnbrücke.Auswirkungen auf die A100 und Umleitungen:
A100 aus Richtung Süden (Fahrtrichtung Hamburg / Nord): Für Lkw entfällt die Möglichkeit, am Dreieck Funkturm über den Messedamm auf die Autobahn Richtung Hamburg aufzufahren. Schwerverkehr über 3,5 t wird bereits an der AS Schmargendorf abgeleitet und über Konstanzer Straße, Lewishamstraße, Kaiser-Friedrich-Straße und Spandauer Damm zur AS Spandauer Damm umgeleitet. Pkw bis 3,5 t können auf der A100 bleiben.
Von der A115 (Avus) kommend: Der Verkehr in Fahrtrichtung Nord wird über den AVUS-Parkplatz und die Alte Jafféstraße zum Messedamm und weiter zur AS Spandauer Damm geführt.
Unbeeinträchtigt: Die A100 aus Richtung Norden (Fahrtrichtung Treptow / Süd) sowie die Überleitungen zwischen A100 und A115 Richtung Potsdam/Avus bleiben uneingeschränkt befahrbar.
Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Während die politische Debatte über die Mobilität der Zukunft feststeckt, hat ein 14-jähriger Schüler aus Berlin-Mitte ein journalistisch fundiertes Ausrufezeichen gesetzt. In Eigenregie hat er eine umfassende Dokumentation recherchiert, gefilmt und produziert, die den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 detailliert analysiert. Er stellt darin die entscheidende Frage: Investieren wir Milliarden in eine Infrastruktur von gestern oder in Projekte wie die S21 und S6?
Von der Recherche bis zum fertigen Film: Ein 14-Jähriger zeigt, warum die A100 ein Irrweg ist
Statt auf Antworten der Politik zu warten, liefert ein Berliner Schüler die Fakten selbst. Seine Doku „Stadtautobahn vs. Stadtbahn“ kontrastiert die enormen Kosten von über 1,1 Milliarden Euro für wenige Kilometer Autobahn mit den Vorteilen des Schienenausbaus. Ob Kreuzberger Tunnel (S6) oder City-S-Bahn (S21): Der Film beweist, dass die besseren Konzepte längst auf dem Tisch liegen – sie müssen nur finanziert werden.
Das Duell: A100 vs. S-Bahn – Die harten Fakten
Hier die wichtigsten Hintergrund-Infos, die der Film aufgreift und die zeigen, warum der Widerstand gegen den 17. Bauabschnitt so massiv ist.
Das „Milliardengrab“ an der Storkower Straße
Der 17. Bauabschnitt soll vom Treptower Park bis zur Storkower Straße führen. Mit geschätzten Kosten von 246.000 Euro pro Meter wäre dies die teuerste Autobahn Deutschlands.
Kosten: Allein für diesen 4,1 km langen Abschnitt sind 1,1 Milliarden Euro veranschlagt – Tendenz steigend.
Verlust von Kulturraum: Legendäre Clubs wie das Else, Ost und Renate stehen vor dem Aus, da sie direkt auf der Trasse oder unmittelbar daneben liegen.
Der „Sackgassen-Effekt“: Die Autobahn endet an der Storkower Straße abrupt. Kritiker befürchten, dass der Verkehr dort einfach in die Wohngebiete „ausgekippt“ wird.
Die Alternativen: S21 und S6
Der Film stellt zwei Projekte gegenüber, die deutlich mehr Menschen befördern könnten:
Die S21: Eine neue Nord-Süd-Verbindung, die den Hauptbahnhof besser anbindet. Die Kosten für die gesamte Strecke sind mit ca. 900 Millionen Euro deutlich niedriger als die des Autobahnabschnitts.
Die S6 (Kreuzberger Tunnel): Ein Vorschlag des Fahrgastverbands IGEB, der eine S-Bahn-Linie von Gartenfeld bis Schönefeld quer durch die Innenstadt führen würde.
Während der 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde, wirft der geplante 17. Bauabschnitt bereits seine Schatten voraus. In der Beermannstraße formiert sich nun neuer Widerstand: Die Bewohner der Häuser 16 und 18 haben in Zusammenabeit mit dem Aktionsbündnis „A100 stoppen!“ eine Mieterinitiative gegründet. Ihr Ziel: Den Abriss ihrer Häuser verhindern und den Verlust von bezahlbarem Wohnraum stoppen.
Die Wunden in der Beermannstraße sind tief. Wo einst bezahlbarer Wohnraum für fast 100 Mietparteien bestand, donnert seit dem 27. August 2025 der Verkehr über die A100. Für den bereits fertiggestellten 16. Bauabschnitt (von Neukölln bis Treptower Park) wurden die Häuser Beermannstraße 20 und 22 vollständig abgerissen. Auch die Häuser 16 und 18 waren ursprünglich vom Abriss bedroht. Durch Klagen von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen vor dem Bundesverwaltungsgericht konnte jedoch erreicht werden, dass diese Gebäude erhalten blieben – ihr Abriss droht nun erst beim Bau des 17. Bauabschnitts. Diese Geschichte ist ein eindringliches Lehrstück für politische Ignoranz gegenüber gewachsenen Nachbarschaften und sozialen Strukturen. Ein Schicksal, das sich für die verbliebenen Häuser 16 und 18 auf keinen Fall wiederholen darf.
Planung: Verlauf der Stadtautobahn A100 17. Bauabschnitt an der Beermannstraße in Berlin-Treptow
Am 18. Oktober 2025 wird Berlin erneut zum Schauplatz für eine der größten Protestaktionen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100. Zwei kraftvolle Demonstrationen machen deutlich: Die Stadt gehört den Menschen – nicht dem Auto. Gemeinsam fordern wir: Kein Weiterbau der Stadtautobahn A100! Schluss mit Betonwüsten und Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrhundert.
🚴🏻♀️🚶 Rad- und Fußdemo auf der A100 – Autobahn für alle!
Sonnabend, 18. Oktober 2025 | Start: 14 Uhr 📍 Ort: Hatun-Sürücü-Brücke (S-Bahnhof Sonnenallee) 🚶♀️ Egal ob zu Fuß, mit Rad, Skates, Rollstuhl oder anderem – Hauptsache ohne Auto!
Wir laufen und radeln gemeinsam über den neu eröffneten 16. Abschnitt der Bundesautobahn 100 – vom Anschluss Sonnenallee bis zum Treptower Park. Damit zeigen wir, was auf dieser Betonschneise wirklich möglich ist. Diese große Demonstration wird vom A100-wegbassen-Bündnis organisiert, das sich für eine gerechte, klimafreundliche und lebenswerte Stadt einsetzt.
Ablauf der Demo am Sonnabend, dem 18.10.2025:
14:00 Uhr: Auftakt-Kundgebung auf der Hatun-Sürücü-Brücke, Sonnenallee
14:45 Uhr: Zwischenkundgebung auf der A100 vor der Margarete-Kubicka-Brücke mit Zeremonie
16:00 Uhr: Abschlusskundgebung mit Konzert und DJ auf der A100 kurz vor der Abfahrt Treptower Park
Am Montagmorgen, dem 29. September 2025, wurde die traurige Vorhersage des Aktionsbündnisses A100 stoppen zur schockierenden Realität: Ein 5-jähriger Junge wurde in Friedrichshain auf seinem Fahrrad schwer verletzt, als er bei Grün an der Kreuzung Corinthstraße/Persiusstraße von einem abbiegenden Pkw angefahren wurde. Die Unfallstelle ist eine zentrale Route für den Ausweichverkehr durch den Rudolfkiez, der durch das durch die A100-Verlängerung nach Treptow verursachte Chaos auf der Elsenbrücke erzwungen wird, aber auch Schulweg für Kinder. Unsere Schwächsten zahlen den Preis für eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik.
Details und Hintergründe: Der Preis des Staus – Ein Kind auf dem Weg ins Krankenhaus
Eine grüne Fußgängerampel, die zur Falle wurde
Es ist 9:15 Uhr an der Ecke Corinthstraße/Persiusstraße. Für den 5-jährigen Jungen, der auf seinem Fahrrad die Fußgängerfurt überquert, leuchtet die Ampel grün. Ein Moment kindlicher Selbstverständlichkeit und Verkehrssicherheit wird jäh zerstört, als ein 29-jähriger Pkw-Fahrer beim Linksabbiegen das Kind übersieht und erfasst. Der Junge prallt auf die Motorhaube, stürzt auf die Fahrbahn und muss mit Kopf- und dem Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Quelle: Polizeimeldung vom 29.09.2025
Dieses Bild eines gleichaltrigen Kindes, das auf seinem Rad die Kreuzung passiert, wo ein Tag zuvor der Unfall stattfand, ist ein Appell an unser Gewissen: Jeder von uns, der in diesem Bild den eigenen Sohn, die eigene Tochter sieht, spürt den tiefen Schmerz und die Wut über diese vermeidbare Tragödie.
Seit Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts von Berlin-Neukölln nach Treptow herrscht auf der Elsenbrücke Dauerstau. Die Buslinien 194 und M43 sind so stark betroffen, dass die BVG ihre Routen teilt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will die Radspur von Friedrichshain nach Treptow streichen und stattdessen eine zweite Autospur einrichten. Radfahrer sollen künftig die 2,50 m breite Spur auf der Gegenseite in beide Richtungen nutzen. Doch diese Lösung ist unsicher und unattraktiv. Viele Radfahrer werden auf die Parkwegbrücke ausweichen – ein Engpass für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. So wird die Krise auf der Elsenbrücke zur Gefahr für die Schwächsten und ein Rückschritt in die autogerechte Stadtpolitik der 1950er-Jahre.
Ein Bauabschnitt, der den Verkehr verschlimmert hat
Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 in Berlin-Treptow sollte den Verkehr entlasten – stattdessen hat sie einen Albtraum aus Staus entfacht. Auf der Elsenbrücke gibt es nur eine Spur pro Richtung, ergänzt durch eine Radspur. Das Resultat: Autos und Busse stehen täglich im Stau. Besonders betroffen sind die Buslinien 194 und M43: In Spitzenzeiten sind sie unterbrochen oder geteilt. Ein aktueller Aushang der BVG weist Fahrgäste darauf hin, dass sie umsteigen oder zu Fuß weitergehen müssen – eine Zumutung gerade für Familien und Ältere.
Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 am 27. August 2025 herrscht in Berlin-Treptow ein beispielloses Verkehrschaos. Die versprochene Entlastung der Kieze ist ausgeblieben – stattdessen dominieren Dauerstau, gefährliche Situationen für Fußgänger und Radfahrer sowie blockierte Busspuren das Bild. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es Verletzte oder gar Tote gibt.
Besonders an den Kreuzungen Elsenstraße/Am Treptower Park und Elsenstraße/Puschkinallee spielen sich täglich gefährliche Szenen ab:
🚶♀️ Fußgänger riskieren trotz grüner Ampel ihr Leben, weil Autos den Überweg blockieren.
🚲 Radfahrer werden von drängelnden Autos geschnitten oder ausgebremst.
🚌 Busse stecken fest, weil PKWs die Busspuren missbrauchen.
🚗 Autofahrer stehen im Dauerstau und liefern sich hitzige Auseinandersetzungen.
Auf der Abschlusskundgebung der Demo „Staupause“ am Freitag, 5. September 2025 in Berlin-Treptow sprach der SPD-Abgeordnete Tino Schopf (MdA) deutliche Worte. Er kritisierte das Chaos nach der Eröffnung des neuen A100-Abschnitts scharf und stellte klar: Die aktuelle Verkehrssituation ist nicht haltbar, die Verantwortung dafür liege bei Verkehrssenatorin Bonde (CDU). Schopf forderte konkrete Lösungen, notfalls die Schließung des 16. Bauabschnitts und sprach sich klar gegen den geplanten 17. Abschnitt der Stadtautobahn A100 aus.
Die wichtigsten Aussagen von Tino Schopf, SPD
Chaos statt Verkehrskonzept: In Treptow habe es keinerlei durchdachtes Verkehrskonzept gegeben. „Die Realität sieht ganz anders aus: Wir haben Chaos.“
Verantwortung bei Senatorin Ute Bonde: Tino Schopf macht die CDU-Senatorin direkt für die Zustände verantwortlich und kritisiert, dass sie Verkehrssicherheit nicht ernst nehme.
Forderung: den 16. Bauabschnitt der A100 nach Treptow schließen: Wenn BVG-Buslinien ausfallen und sogar die Polizei die Lage für unhaltbar erklärt, müsse die Abfahrt geschlossen werden.
Klare Absage an den 17. Bauabschnitt der A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Eine weitere Milliarde Euro in Beton und Autobahn zu stecken, sei unsinnig. Dieses Geld werde im ÖPNV dringend gebraucht.
Schulwegsicherheit als Priorität: Tempo 30 müsse konsequent dort angeordnet werden, wo Kinder gefährdet sind. Ohne Schulwegpläne dürfe Tempo 50 nicht zugelassen werden.
Die Rede von SPD-Politiker Tino Schopf im Wortlaut
Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Berliner Stadtautobahn A100 am 27. August 2025 herrscht in Nord-Treptow Verkehrschaos: Dauerstau auf der Elsenstraße, blockierte Rad- und Fußwege, gestrichene Buslinien. Schon vorab hatten wir gewarnt – jetzt ist die Katastrophe Realität.
++ Update ++ 💥 Aktuelle Bilder und Videos von der Demo StauPause hier bei X/Twitter,Facebook und Telegram
👉 Komm deshalb zur Demo „Stau-Pause“ gegen den durch die A100 in Treptow verursachten Stau 📍 Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park 🗓 Freitag, 5. September 2025 ⏰ 17:30 – 18:00 Uhr
Kommt zahlreich! Gemeinsam machen wir sichtbar: Die A100 zerstört unsere Kieze. Zu dieser Demonstration ruft ein breites Bündnis auf.
Am Mittwoch, den 27. August, wird der neue 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 zwischen Neukölln und Treptower Park offiziell eröffnet, ein Projekt, das für verfehlte Verkehrspolitik und verschleierte Demokratie steht. Ein schwarzer Tag für Berlin. Während Politiker hinter verschlossenen Türen feiern, fordern Anwohner und Initiativen ein Ende der Betonpolitik und eine echte Verkehrswende.
💥 Aktuelle Bilder von der A100-Eröffnung und den Protestaktionen dagegen hier bei X/Twitter,Facebook und Telegram
+++ Update 27.8.2025 +++ Die Autobahn GmbH soll heute um 13:00 Uhr zu einem Pressetermin an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park einladen.
Das Bündnis A100 wegbassen ruft zu folgenden Protestaktionen auf: 🕚 11 Uhr: Protestaktion mit riesigem rotem Schriftzug „ENDE“ an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park. Fahrrad-Tour zu dieser Demonstration nach Treptow ab 10:15 Uhr Ecke Dänenstr./ Schönhauser Allee, (gegenüber den Schönhauser Allee-Arcaden), 10:40 Uhr Frankfurter Tor (süd-westlicher Platz) 🕚 13 Uhr: Kundgebung vor dem Hotel Estrel (Ziegrastraße 41, 12057 Berlin-Neukölln).
Die offizielle Eröffnung der Bundesautobahn 100 nach Berlin-Treptow findet am 27.08.2025 um 14 Uhr im Hotel Estrel statt, jedoch ohne öffentliche Feier aufgrund angeblich befürchteter gewaltsamer Proteste, obwohl die Protestaktionen gegen den Ausbau der A100 stets friedlich und gewaltfrei waren. Die Verkehrsfreigabe ist für den späten Nachmittag geplant.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert die sofortige Herausgabe von Verkehrsdaten zur A100-Verlängerung, doch Senatorin Ute Bonde und die Senatsverwaltung liefern trotz gesetzlicher Fristen nicht. Die Daten sind entscheidend, um Verkehrschaos durch die Eröffnung des 16. Bauabschnitts Ende August 2025 zu verhindern.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert die sofortige Herausgabe von Leistungsfähigkeitsberechnungen und Signalzeitenpläne der Lichtsignalanlagen von durch die A100-Verlängerung stark belastete Kreuzungen durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unter Senatorin Ute Bonde. Bereits am 26. Mai 2025 wurden Leistungsfähigkeitsberechnungen und Signalzeitenpläne der Lichtsignalanlagen (Ampeln) an den Kreuzungen Elsenstraße/Am Treptower Park, Elsenstraße/Puschkinallee, Elsenbrücke/Stralauer Allee/Markgrafendamm/Alt-Stralau und Alt-Stralau/Kynaststraße angefragt. Diese Ampeln regeln den Verkehr, der nach Fertigstellung der A100 an der Anschlussstelle Am Treptower Park abfließt oder hinführt. Die Daten sind entscheidend, um Auswirkungen auf Verkehrsfluss, Rückstau und Umweltbelastung zu prüfen. Trotz einer Zusage vom 14. Juli 2025 liegen bis heute keine Unterlagen vor.
Kreuzung Elsenstraße/ Puschkinallee – bald mehr Verkehr durch A100-Verlängerung
Nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) hätte die Behörde innerhalb eines Monats, spätestens am 26. Juni 2025, antworten müssen. Selbst bei einer möglichen Verlängerung auf zwei Monate (UIG) wäre die Frist am 26. Juli 2025 abgelaufen. Ohne Mitteilung über eine Verlängerung wurden diese Fristen deutlich überschritten. Wir vermuten, dass die Behörde die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 Ende August 2025 ohne Transparenz bei der Verkehrsbelastung durchdrücken will. Besonders kritisch: Die unfertige Elsenbrücke droht zusätzliche Staus zu verursachen, da die bestehende-Verkehrs-Infrastruktur nicht für die Aufnahme des durch die A100 erzeugten Verkehrs bereit ist. Ohne Daten bleibt die Verkehrsplanung unklar.
Hintergrund:
Die A100-Verlängerung ist ein umstrittenes Großprojekt, das den Verkehr, die Umwelt und die Lebensqualität in Berlin massiv belastet. Der 16. Bauabschnitt wird Lärm, Abgase und Staus verschärfen, besonders in Treptow und Friedrichshain. Die unfertige Elsenbrücke erhöht das Risiko von Verkehrsproblemen, da die Infrastruktur nicht auf die zusätzliche Belastung vorbereitet ist. Die fehlenden Verkehrsdaten verhindern eine fundierte Bewertung der Auswirkungen.
Unterstütze die Forderung nach Transparenz!
Die Senatsverwaltung verlangt Gebühren für die Daten, ohne die Höhe mitzuteilen – wir fordern sofortige Transparenz.
Unterstütze uns mit einer Spende um diese Kosten zu stemmen.
Die Rave The Planet Parade/ Loveparade 2025 findet am 12. Juli 2025 in Berlin auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule statt.
Komm am Samstag, 12. Juli 2025 zur Loveparade nach Berlin! Wir demonstrieren und feiern von 14:00 bis 22:00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule. Lasst uns gemeinsam Techno tanzen und ein starkes Zeichen für Frieden und die elektronische Musikkultur setzen! Dabei sind u.a. Dr. Motte, Mark Reeve und Peter Pahn. Das Motto der Rave The Planet Techno-Parade 2025 lautet: OUR FUTURE IS NOW.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt die RaveThePlanet-Parade.
Ort und Zeit der Rave The Planet Parade/ Loveparade 2025
Datum: Samstag, 12.07.2025
Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern/ Siegessäule