Aktuelle Termine + Aktionen

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Sonntag, 20.09.2026
🗳️ Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2026: Parteien zur A100 – Wahlversprechen und Realität im Faktencheck
Wir haben die offiziellen Antworten der 17 kandidierenden Parteien aus dem Wahl-O-Mat ausgewertet und mit der politischen Realität im Parlament verglichen.
➡️ Zum Artikel

🆕 Aktuelle Bilder und Videos von der Demo „A100 wegbassen“ hier bei
Youtube, Instagram, Facebook, X (ehem. Twitter) und Telegram.

🔊 Samstag, 12.09.2026 ab 13:00 Uhr
Demo „A100 wegbassen“ – Protestrave gegen den Weiterbau der A100
📍 13 Uhr · RAW-Gelände, Revaler Straße
➡️ Demo zum Roten Rathaus
📢 16 Uhr · gemeinsame Abschlusskundgebung
🎶 ca. 17:30 Uhr · Abschluss-Rave vor dem Roten Rathaus
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Am 12. September 2026 heißt es: A100 wegbassen! Gemeinsam auf die Straße gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 und für eine lebenswerte, klimafreundliche Stadt.
Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ mit zahlreichen Demonstrationszügen aus verschiedenen Teilen Berlins.
👉 Infos zur Demo A100 wegbassen, Route, Forderungen und Hintergründe zum geplanten 17. Bauabschnitt der A100

🆕 Unser neuer Instagram-Account ist gestartet – mit Bildern von Rave the Planet und unserer Forderung, den Bau der Stadtautobahn A100 zu stoppen:
👉 @a100stoppen

❤️ Rave The Planet Loveparade – jetzt mit Forderung gegen den Ausbau der A100!
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern / Siegessäule
Mehr Infos

📰 Unsere Pressemitteilung vom 13.08.2026:
Rave The Planet fordert: A100 stoppen – 21 Clubs bedroht

🚨 Samstag, 08.08.2026
Die Bundesregierung schließt den Abriss von Wohnhäusern für die A100 nicht aus!
Während Berlin unter akutem Wohnungsmangel leidet, opfert das Verkehrsministerium bezahlbaren Wohnraum für eine umweltschädliche Betonwüste.
Wir fordern: Wohnen ist Menschenrecht – Autobahn nicht!
Hier bei X weiterlesen

🆕 Hier Aktuelle Infos zur Verkehrslage auf der A100

❓ Was denkst du über die aktuelle Situation? Teile deine Meinung hier in den Kommentaren und diskutiere mit! 💬

Frühere Termine hier Aktuelle Termine + Aktionen weiterlesen

⛔ A100 Berlin: Aktuelle Infos zur Verkehrslage

A100 Berlin: Aktuelle Infos zur Verkehrslage auf der Berliner Stadtautobahn BAB 100

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Nacht Montag, 14.09.2026 auf Dienstag, 15.09.2026
Nachtsperrung der A100 und A113 für Wartungsarbeiten

In der Nacht vom 14.09. auf den 15.09.2026 ist die A100/A113 von 21:00 bis 05:00 Uhr wegen Wartungsarbeiten in beiden Richtungen voll gesperrt:

  • Fahrtrichtung Süd: Gesperrt zwischen AS Gradestraße und AS Grenzallee bzw. AS Späthstraße (A113). Zudem ist die Einfahrt AS Grenzallee Richtung Schönefeld gesperrt.
  • Fahrtrichtung Nord: Gesperrt ab AS Oberlandstraße bis AS Grenzallee bzw. AS Späthstraße.

Hinweis: Absperrmaßnahmen einzelner Einfahrten beginnen bereits ab 20:00 Uhr. Umleitungen sind ausgeschildert.

Nacht Dienstag, 15.09.2026 auf Mittwoch, 16.09.2026
Weiterhin nächtliche Wartungsarbeiten auf der A100/A113 in beiden Richtungen

In der Nacht vom 15.09. auf den 16.09.2026 wird die Vollsperrung für Wartungsarbeiten jeweils zwischen 21:00 und 05:00 Uhr wiederholt:

  • Fahrtrichtung Süd: Vollsperrung zwischen AS Gradestraße und AS Grenzallee bzw. AS Späthstraße (A113) sowie Sperrung der Einfahrt AS Grenzallee Richtung Schönefeld.
  • Fahrtrichtung Nord: Vollsperrung zwischen AS Oberlandstraße und AS Grenzallee bzw. AS Späthstraße.

Hinweis: Beginn der Absperrungen an den Zufahrten ab ca. 20:00 Uhr.

Nacht Mittwoch, 16.09.2026 auf Donnerstag, 17.09.2026
Nächtliche Vollsperrung der A100/A113 in Fahrtrichtung Süd (Treptow/Schönefeld)

In der Nacht vom 16.09. auf den 17.09.2026 gilt von 21:00 bis 05:00 Uhr eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Süd:

  • Abschnitt: Zwischen AS Oberlandstraße und AS Treptower Park bzw. AS Späthstraße (A113).
  • Zusatzsperrung: Die Einfahrt der AS Grenzallee in Richtung Schönefeld ist ebenfalls gesperrt.

Hinweis: Auch hier beginnen erste Absperrmaßnahmen an Einfahrten bereits ab 20:00 Uhr. Umleitungen sind ausgeschildert.

Nacht Donnerstag, 17.09.2026 auf Freitag, 18.09.2026
Nächtliche Vollsperrung der A100/A113 in Fahrtrichtung Nord (Wedding)

In der Nacht vom 17.09. auf den 18.09.2026 kommt es von 21:00 bis 05:00 Uhr zur Vollsperrung in Fahrtrichtung Nord:

  • Abschnitt: Zwischen AS Treptower Park bzw. AS Späthstraße (A113) und AS Gradestraße.
  • Detail: In diesem Abschnitt sind sämtliche Ein- und Ausfahrten gesperrt.

Hinweis: Erste Einfahrten werden bereits ab 20:00 Uhr schrittweise gesperrt. Die Umleitungstrecken sind ausgewiesen.

⛔ A100 Berlin: Aktuelle Infos zur Verkehrslage weiterlesen

🚧 A100-Ausbau versus marode Infrastruktur: Ringbahnbrücke als Weckruf für Berlin

Die Sperrung der A100-Ringbahnbrücke am Dreieck Funkturm ist ein Alarmsignal. Seit dem 19. März 2025 staut sich der Verkehr kilometerweit, Wohnstraßen in Charlottenburg-Wilmersdorf sind verstopft, und seit dem 28. März fährt die S-Bahn nur eingeschränkt. Eine Brücke von 1963, gebaut für 25.000 Fahrzeuge täglich, ertrug am Ende 230.000 – fast das Zehnfache. Nun ist sie marode, wird abgerissen und neu gebaut, während Berlin leidet: Pendler stecken fest, Wirtschaftsverkehr lahmt, Wohngebiete werden belastet. Doch statt die Infrastruktur zu sichern, fließen Milliarden in den A100-Ausbau – ein teurer und kurzsichtiger Fehler.

Milliarden für Neubau statt Instandhaltung

Die A100 gehört mit über 185.000 Fahrzeugen täglich zwischen Funkturm und Kurfürstendamm zu Deutschlands meistbefahrenen Autobahnen und ist am Limit. Die Sperrung der Ringbahnbrücke markiert der Höhepunkt dieser Schwächen: Staus, Umleitungen, ein überforderter Nahverkehr. Gleichzeitig kostet der 16. Bauabschnitt von Neukölln nach Treptow 720 Millionen Euro, der 17. mindestens 1,1 Milliarden. Insgesamt drohen Kosten bis zu 4 Milliarden Euro – eine Prognose, gestützt auf Angaben der Bundesregierung (siehe hier). Das übertrifft den Sanierungsbedarf des gesamten Berliner Straßennetzes (2,5–3 Milliarden Euro bis 2030, laut Rechnungshof). Mit diesem Geld könnten wir Straßen und Brücken retten – stattdessen bauen wir, während die bestehende Infrastruktur verfällt.

Mehr Verkehr, mehr Schaden

Die A100-Verlängerung steigert den Verkehr auf der Stadtautobahn, verschärft die Belastung und beschleunigt den Verschleiß. Schon jetzt sind viele Brücken marode. Die Ringbahnbrücke ist nur die Spitze des Eisbergs. Weitere Sperrungen drohen, denn der Ausbau presst noch mehr Autos in ein überlastetes System. Das ist keine Lösung, sondern ein Rezept für den nächsten Kollaps.

Ein störanfälliges Nadelöhr

Das Dreieck Funkturm zeigt, wie verwundbar zentralisierte Verkehrsnetze sind. Eine Brücke fällt aus, und alles bricht zusammen: Staus über 30 Minuten, blockierte Wohnstraßen, ein lahmer Nahverkehr. Das Internet ist dezentral, um Ausfälle zu verhindern – warum nicht auch unsere Verkehrswege? Ein Netz aus gut gepflegten Straßen, Fuß- und Radwegen und einem starken ÖPNV wäre robuster.

Diskriminierung durch falsche Prioritäten

Die A100 dient nur Autofahrern, doch in Berlin hat die Mehrheit der Haushalte kein Auto und leidet unter einem unzuverlässigen ÖPNV, der im Schnitt 1,95 Mal langsamer ist als das Auto (Mobility Institute). Ein konsequenter Ausbau mit mehr S- und U-Bahnstrecken könnte das ändern: mehr Mobilität ohne Auto, weniger Stau für alle. Stattdessen wird eine Autobahn forciert, die Chaos wie jetzt verstärkt – ein politisches Versagen, denn die Schwächen am Funkturm waren lange bekannt.

Unsere Forderung: Umsteuern statt weiterbauen

Das Aktionsbündnis „A100 stoppen“ fordert: Stoppt den 16. Bauabschnitt der A100 oder macht ihn wenigstens zur Stadtstraße, streicht den 17. Bauabschnitt, leitet die Milliarden in Sanierung und ÖPNV um. Jeder Euro für den Ausbau der A100 ist verschwendet –  und unsere Infrastruktur zerbröselt dennoch weiter. Die Ringbahnbrücke warnt uns – handeln wir, bevor die nächste Sperrung kommt.

Ein Kommentar von Tobias Trommer

❓ Was denkst du über den A100-Ausbau versus marode Infrastruktur?
▶️ Teile deine Meinung hier in den Kommentaren und diskutiere mit! 💬

💥 Stefan Gelbhaar: Wie haltlose Belästigungsvorwürfe und der Verlust seines Bundestagsmandats seinen Widerstand gegen die A100 nicht brechen können

In einem exklusiven Interview mit „A100 stoppen“ spricht der Berliner Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar von der Partei Bündnis 90/Die Grünen über die haltlosen Vorwürfe sexueller Belästigung, die sein politisches und persönliches Leben erschüttert haben und seinen Kampf gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100.

Gelbhaar, der sich seit Jahren gegen den Ausbau der A100 engagiert und die Protestbewegung aktiv unterstützt, sah sich in den letzten Monaten mit schweren Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert. Diese Anschuldigungen führten dazu, dass er sowohl seinen Listenplatz als auch die Direktkandidatur für die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 verlor.

Im Gespräch mit Tobias Trommer, dem Gründer des Aktionsbündnisses „A100 stoppen“, schildert Gelbhaar seine Perspektive auf die Ereignisse. Er betont, dass die Vorwürfe unbegründet seien und spricht über die Auswirkungen auf sein persönliches und berufliches Leben. Besonders schmerzhaft sei für ihn der mangelnde Rückhalt innerhalb seiner eigenen Partei gewesen. „In meiner Partei scheint die Unschuldsvermutung nicht mehr zu gelten“, so Gelbhaar. Er äußert sich dazu, ob eine Partei, die so mit ihren Mitgliedern umgeht und fundamentale Wahlversprechen bricht, noch wählbar ist.

Die Situation eskalierte, als sich herausstellte, dass die schwerwiegendsten Vorwürfe von einer Lokalpolitikerin der Grünen aus Berlin-Mitte, Shirin Kreße, offenbar erfunden wurden. Kreße trat inzwischen aus der Partei aus und legte alle ihre Ämter nieder. Gegen sie wurde Strafanzeige wegen Falschaussage gestellt. Gelbhaar sieht sich als Opfer einer parteiinternen Intrige und kritisiert die voreiligen Reaktionen seiner Partei scharf. 💥 Stefan Gelbhaar: Wie haltlose Belästigungsvorwürfe und der Verlust seines Bundestagsmandats seinen Widerstand gegen die A100 nicht brechen können weiterlesen

🛣️ Podiumsdiskussion am 24.9.2023: Autobahn – freie Fahrt oder Sackgasse? 🚗🚙🚚

Am Sonntag, 24.9.2023 findet von 14:00–16:00 Uhr eine 
Podiumsdiskussion statt.
Thema: Autobahn – freie Fahrt oder Sackgasse?
wo: Museum Neukölln, Alt-Britz 81, 12359 Berlin

Welche Wege führen uns zu einem nachhaltigen Verständnis
von Verkehr und Mobilität – und was können wir selbst dazu aktiv beitragen?
mit
Jochen Biedermann, (Bü. 90/Grüne) Bezirksstadtrat Neukölln
Prof. Dr. Oliver Schwedes, Verkehrs- und Mobilitätsforscher
Prof. Uli Mayer-Johanssen, Mitglied im Vorstand Club of Rome
Roland Leppek, Stellv. Vorsitzender FDP Neukölln (angefragt)
Tobias Trommer, Aktionsbündnis A100 stoppen!
Begrüßung: Bezirksstadträtin Karin Korte (SPD)
Moderation: Dr. Matthias Henkel, Leiter des Museums Neukölln 🛣️ Podiumsdiskussion am 24.9.2023: Autobahn – freie Fahrt oder Sackgasse? 🚗🚙🚚 weiterlesen

🚲 Fahrrad-Demonstration zum Protestrave A100 wegbassen! am 2.9.2023

Aktuell: die nächste Fahrrad-Zubringer-Demo zum Protestrave „A100 wegbassen“ findet am 13. September 2024 statt, Start ist um 15:00 Uhr vor dem Bundesverkehrsministerium, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin

Am Samstag, den 2. September 2023, laden wir dich herzlich zur Fahrraddemo „A100 wegbassen“ ein, die sich gegen den Weiterbau der A100 richtet. Startpunkt ist um 14:00 Uhr am Verkehrswende Camp im Invalidenpark. Gemeinsam radeln wir entlang einer speziell ausgearbeiteten Route, um unseren Protest gegen diese unverantwortliche Autobahnverlängerung lautstark zu zeigen.

Bist du bereit, deine Stimme für den Klimaschutz laut und deutlich zu erheben? Dann schwing dich auf dein Fahrrad und schließe dich uns an bei unserer „A100 wegbassen“ Fahrraddemo am Samstag, den 2. September 2023!

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Verkehrswende Camp im Invalidenpark und starten von dort aus unsere Protestfahrt gegen den Weiterbau der A100. Gemeinsam radeln wir entlang einer speziell ausgearbeiteten Route durch die Stadt, um unsere Forderungen nach einer nachhaltigen Verkehrspolitik und gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu unterstreichen. 🚲 Fahrrad-Demonstration zum Protestrave A100 wegbassen! am 2.9.2023 weiterlesen

🚗 Kampf ums Auto: Blockieren oder freie Fahrt? – rbb-Bürgertalk am 30.5.2023

📺 rbb-Bürgertalk Wir müssen reden!
▶ Am Dienstag, 30.05.2023 sendet das rbb-Fernsehen von 20.15 bis 21.45 Uhr live vom verkehrsberuhigten Richardplatz in Berlin-Neukölln zu Thema
„Kampf ums Auto – Blockieren oder freie Fahrt?“

▶ Kommt vorbei oder beteiligt Euch über das interaktive Publikums-Tool meinrbb.de sowie auf den Social-Media-Kanälen von rbb-Fernsehen und Inforadio (#wirmuessenreden)

Die Spannungen und der Streit zwischen Autofahrern und Autogegnern in Berlin nehmen zu. Klimaaktivisten blockieren weiter fast täglich den Autoverkehr und ernten dabei heftigen Widerstand von genervten Autofahrern. Jetzt will der Berliner Senat härter gegen die Blockierer vorgehen. Und die neue Berliner Regierung setzt insgesamt neue Schwerpunkte in der Verkehrspolitik. Die Friedrichstraße wird wieder für Autos geöffnet, die Autobahn A100 soll zügig ausgebaut, Tempo 30 nicht mehr flächendeckend eingeführt und Parkplätze für Autos erhalten bleiben

Wird der neue Senat die Blockaden der Klimaaktivisten beenden können?
Kommt jetzt wieder freie Fahrt fürs Auto in Berlin?
Wird die Verkehrswende in Berlin gestoppt?
Bleibt dann die Sicherheit von Radfahrer und Fußgängern auf der Strecke?
Und braucht Berlin wie Paris eine autofreie City?

Darüber diskutieren Britta Nothnagel und Andreas Rausch in der Live-Sendung „Wir müssen reden!“ am Dienstag, 30.05.2023, von 20.15 bis 21.45 Uhr im rbb-Fernsehen auf dem Richardplatz in Berlin-Neukölln, mit Bürgerinnen und Bürgern und u.a.:

Dirk Stettner (CDU), Fraktionsvorsitzender Abgeordnetenhaus
Antje Kapek (Bü90/Grüne), verkehrspolitische Sprecherin Abgeordnetenhaus
Gunnar Schupelius, BZ-Journalist
Ferat Kocak (Linke), klimapolitischer Sprecher Abgeordnetenhaus
Katharina Schlüter, Changing Cities
Thomas Lundt, Porsche-Händler und Obermeister KFZ-Innung
Raphael Thelen, „Letzte Generation“
Björn Matthias Jotzo (FDP), Bezirksvorstand Charlottenburg-Wilmersdorf
Prof. Andreas Knie, Soziologe, Mobilitätsforscher TU-Berlin
Rolf Feja, Taxifahrer aus Berlin
Tobias Trommer, Aktionsbündnis A100 stoppen!

Fahrrad-Demo #A100stoppen über die A100 am 8.4.2022

+++ Update 8.4.2022: Die Route wurde geändert und führt aktuell nicht über die A100  (siehe unten) +++

Fahrrad-Demonstration am Freitag, 8. April 2022, Beginn 16 Uhr
Für Berlin, gegen den Ausbau die Stadtautobahn A100: #A100stoppen jetzt!

16:00 Uhr: Kundgebung vor dem Bundesverkehrsministerium, (Invalidenstr. 44, 10115 Berlin)
16:30 Uhr: Start der Fahrraddemo
17:30 Uhr: Abfahrt vom Zwischenstopp am Platz der Luftbrücke
18 Uhr Abschlusskundgebung am Ostkreuz (Markgrafendamm)

Einem breites Netzwerk aus der Zivilgesellschaft ruft zu dieser spontanen Fahrrad-Protestfahrt am Freitag, 8. April auf.

Berlin will den 17. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 nicht, Berlin braucht den 17. Bauabschnitt nicht – sondern Wohnraum, Kiez, Clubkultur und die Verkehrswende!
Gemeinsam stoppen wir den Autobahn-Wahnsinn der Bundesregierung und zeigen: Berlin gehört uns!

Flyer Fahrrad-Demo #A100stoppen über die A100 am 8.4.2022

Route der Fahrrad-Demo #A100stoppen, aktualisiert am 8.4.2022:
Die Route wurde geändert und führt aktuell nicht über die A100:
Fahrrad-Demo #A100stoppen über die A100 am 8.4.2022 weiterlesen

#A100stoppen: Fahrrad-Demo über die A100 am 24.9.2021

Fahrrad-Demo über die Berliner Stadtautobahn A100 am Freitag, 24.9.2021
Start:10 Uhr vor SPD-Zentrale (Stresemannstr.) zum Klimastreik
Route Fahrraddemo über die A100 24.09.2021
Klimakrise stoppen heißt #A100stoppen: Der Ausbau der Stadtautobahn A100 ist ein Klimakiller-Irrsinn, den wir nicht zulassen werden! Die neue Landesregierung von Berlin muss in bezahlbare Wohnungen investieren, in Radwege und ÖPNV – statt noch mehr Asphaltwüsten zu schaffen für noch mehr Autos!
Deshalb radeln wir am Freitag, 24.09.2021 über die A100 zum #Klimastreik von Fridays for Future: Klimaschutz heißt Verkehrswende heißt Autokapitalismus überwinden!
Wir suchen noch Ordner, damit wir alle sicher über die Autobahn und durch die Stadt fahren können! Wenn ihr euch das vorstellen könnt, seid bitte schon um 20 vor 10 am Treffpunkt für die Einweisung.
Fahrrad-Demo über die A100 am 24.9.2021
 

Umnutzungskonzept der A100-Baustelle: Gemüseanbau in der Morgenfarm Berlin statt Abgase und Autobahn-Lärm

Die gemeinnützige Denkfabrik “paper planes e.V.” (u.a. Radbahn Berlin) hat
einen Vorschlag für die Umnutzung des umstrittenen 16. Bauabschnitts
der A100 vorgelegt. Sie schlägt hocheffizienten Gemüseanbau und Insektenzucht in einer vertikalen Farm in dem 3,2 Kilometer langen Trogbauwerk vor, die sogenannte morgenfarm berlin. Durch den lokalen, nachhaltigen Anbau können große Wassermengen und lange Transportwege eingespart werden.

Von der A100 zur Morgenfarm

Anlass für den Konzeptvorschlag
Der kürzlich veröffentlichte Weltklimabericht des IPCC lässt keine Zweifel
daran, dass sich gerade die Lebensmittelproduktion und deren Umgang
mit Ressourcen radikal wandeln muss: Nur was heißt das konkret? Die
gemeinnützige Berliner Denkfabrik paper planes e.V. nimmt sich zwei
Herausforderungen vor – einerseits der halbfertigen Verkehrsinfrastruktur
der A100, deren Planung aus den 00er Jahren stammt und andererseits der
emissionsreichen konventionellen Landwirtschaft – und kombiniert sie zu
einem zukunftsträchtigen Umnutzungskonzept. Sie legen der Landes- und
Bundesregierung damit eine Blaupause für die nach der Wahl anstehenden
Entscheidungen zur A100 vor.

Das morgenfarm berlin-Konzept
Das morgenfarm berlin Konzept sieht vor, das bereits gebaute Trogbauwerk
des 16. Bauabschnitts der Berliner Stadtautobahn als “Vertikale Farm” zu
nutzen und folgt damit einem weltweiten Trend. Insbesondere in Asien
und den U.S.A. fließen große Investitionen in diesen Zukunftsmarkt, aber
auch in Dänemark entsteht bspw. eine riesige Vertikale Farm. Durch ihre
Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen (Sonne, Regen, Temperatur) sind
Vertikale Farmen ganzjährige Produktionsstätten von Früchten, Gemüse,
Speisepilzen, Algen oder Insekten. Als Kreislaufwirtschaft vereinen sie
Hydrokulturen mit kurzen Transportwegen zum Endverbraucher. Vertikale
Farmen sind hocheffizient im Umgang mit Ressourcen und frei von Pestiziden.
Sie sichern der lokalen Stadtbevölkerung auch in Krisenzeiten frische und
vitaminreiche Nahrungsmittel.
Über dem heutigen Trogbauwerk erstreckt sich ein Dach mit Sonnenkollektoren
zur Versorgung der eigenen LED-Beleuchtung und Lüftung. Entlang der 3,2
Kilometer langen morgenfarm berlin wird ein Park entstehen, in dessen Mitte
das morgenfarm berlin Lern- und Besucherzentrum liegt. Entlang der Farm
werden durch die Umnutzung Flächen für Wohngebäude frei.

Über die Initiatoren
Hinter dem unabhängigen und gemeinnützigen paper planes e.V. steht
ein Team internationaler Berliner*innen aus den Professionen Architektur,
Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilitätsforschung, Kulturarbeit, Jura und
Marketing. Das Team hat 2015 das Konzept zur Radbahn Berlin unter dem
U1-Hochbahnviadukt entwickelt, das derzeit bundes- und landesgefördert
als “Reallabor Radbahn” in die Umsetzung geht. paper planes e.V. versteht
sich als “Think- und Do-Tank”, der gesellschaftliche und technologische
Potenziale erforscht, die zu umwelt- und menschengerechteren und dadurch
lebenswerteren Stadträumen führen.
Für die Erarbeitung des Konzepts morgenfarm berlin wird paper planes e.V.
von der “European Climate Foundation” (ECF) gefördert.

Mehr Infos zum Konzept auf www.morgenfarm.berlin

Collagen: paper planes e.V.

Tag vor der Tür am Sonntag, 30.5.2021 Wartenbergstraße 22

Am 30. Mai 2012 laden die Bewohner der Wartenbergstraße 22 zum Tag vor der Tür ein. Es geht darum zu verhindern, dass dieses Wohnhaus geräumt wird.

Wir von A100stoppen unterstützen diese Aktion ausdrücklich! Kommt vorbei!

Von 10.00 – 15.00 Uhr stehen die Wartenburger bereit.

Um 13.00 Uhr wird es eine Kundgebung mit Redebeiträgen geben.

Es sprechen:

– Wartenburg: Aktuelle Rechtssituation des Hauses / des Gebietes

– A100stoppen: Aktueller Stand zur A100

– Klimaliste-Berlin: Generell zu Autobahnen

– Die Grünen: Wohnungspolitik in Lichtenberg + Autobahnbau in Berlin (angefragt)

– Die Linke: Wohnungspolitik in Lichtenberg + Autobahnbau in Berlin (angefragt)

Es wird Infostände geben:

– Sammeln von Unterschriften für die BVV Einreichung
– Sammeln von Berichten von Zeitzeugen mit vorbereiteten “Erklärungen an Eidesstatt” über die Bezeugung der vorherigen Wohnnutzung
– Infostand Aktionsbündnis A100stoppen

Landesparteitag am 24.4.2021: Wird die Berliner SPD den Ausbau der A100 stoppen?

Am 24. April 2021 findet der Landesparteitag der Berliner SPD statt. Dort soll die Spitzenkandidatin Franziska Giffey für die Abgeordneten­hauswahl aufgestellt und das Wahlprogramm beschlossen werden.
Der Fachausschuss Mobilität fordert in einem Initiativantrag, dass die Stadtautobahn A100 ab Treptower Park gestoppt werden soll.

Es sollen auch in der Legislaturperiode 2021 – 2026 keinerlei Planungsvorbereitungen und Planungen für den 17. Bauabschnitt der A 100 (Treptower Park – Frankfurter Allee) durchgeführt werden und die Plaung aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen werden. Das Geld soll statt dessen für die Lärmsanierung der bestehenden Stadtautobahn umgeschichtet werden.

Bisher gab es in der Berliner SPD eine knappe Mehrheit für die Verlängerung der Stadtautobahn. Nun scheint diese zu kippen. Zuvor hatte sich u.a. der SPD-Ortsverein Mitte-Luisenstadt gegen den weiteren Ausbau der A100 ausgesprochen.

Update 22.4.2021, 15:00 Uhr
Die SPD-Ausschüsse für Natur, Energie, Umweltschutz und Mobilität wollen, das folgendes in das Landes-Wahlprogramm 2021 aufgenommen wird:

Der Landesparteitag der SPD Berlin möge beschließen:
Wir setzen uns für einen Abschluss des 16. Bauabschnitts der A 100 am Treptower
Park ein und minimieren die Belastung der Anwohner*innen durch ein qualifiziertes Mobilitätsmanagement für den Bereich um den Treptower Park und die Elsenstraße.
Auch in der Legislaturperiode 2021 – 2026 werden keinerlei Planungsvorbereitungen
und Planungen für den 17. Bauabschnitt der A 100 (Treptower Park – Frankfurter
Allee) durchgeführt werden. 
Hier der vollständige Änderungsantrag vom 22.4.2021 (pdf)

Hier der Initiativantrag vom 24.3.2021 (pdf) Landesparteitag am 24.4.2021: Wird die Berliner SPD den Ausbau der A100 stoppen? weiterlesen

Demonstrationen am 25.4.2021: Keine neuen Straßen durch unseren Wald – TVO verhindern!

Demonstrationen am Sonntag, 25.04.2021 in Berlin

  • 11.00 Uhr: Fahrraddemo ab S-Bahnhof Frankfurter Tor zum S- Bahnhof Wuhletal
  • 12.00 Uhr: Fahrraddemo ab S- und U-Bahnhof Wuhletal
  • 13.00 Uhr: Demo ab S-Bahnhof Spindlersfeld
  • 14.00 Uhr: Aktion „Rettet die Bäume in der Wuhlheide“ (Waldstück An der Wuhlheide/Spindlersfelder Straße)
  • Abschlusskundgebung: Vor dem FEZ Berlin (Str. zum FEZ 2, 12459 Berlin)

Zu einer gemeinsamen Aktion gegen den Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO)  lädt ein breites Bündnis aus Berliner Umweltverbänden, Initiativen und Verkehrsverbänden ein. Nach drei Demonstrationen treffen sich die Aktiven auf der Trasse um einen „Wald der Mahnung“ zu errichten. In der Wuhlheide wird ein Teil des Waldes mit Flatterband abgesperrt und an den Bäumen viele Schilder mit Forderungen an das Berliner Abgeordnetenhaus und den Berliner Senat gehängt. So entsteht ein „Wald der Mahnung“.

Aufruf des Bündnisses: Keine neuen Straßen durch unseren Wald – TVO verhindern! Demonstrationen am 25.4.2021: Keine neuen Straßen durch unseren Wald – TVO verhindern! weiterlesen

Fahrraddemo für die Mobilitätswende und gegen den Weiterbau der A100

A100 stoppen – Lebenswertes Berlin für alle!
Fahrraddemo für die #Mobilitätswende und gegen den Weiterbau der A100

Samstag, 10. April 2021, 14 Uhr, Start: Hermannplatz

Wir fahren über die A100 und enden am Bundesverkehrsministerium.

Eine Schneise wird durch Berlin geschlagen und zementiert Pläne einer Stadt im Stil der 50er Jahre: gebaut für Autos, nicht für Menschen. Die Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow ist im Bau; der nächste Abschnitt durch Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg bis zur Storkower Straße ist beschlossen.

Wir sagen: Schluss damit! Wir wollen Mobilität für alle und eine lebenswerte Stadt – keinen weiteren Meter Autobahn!

Fahrraddemo für die Mobilitätswende und gegen den Weiterbau der A100

Deutschland hat sich den Pariser Klimazielen verpflichtet, Berlin hat den Klimanotstand ausgerufen. Im Verkehrssektor müssen wir jetzt die Emissionen drastisch senken. Und für Klimagerechtigkeit braucht es noch mehr: eine echte Mobilitätswende und weniger Autos!

Wir wollen eine vielfältige Stadt mit sauberer Luft, öffentlichen Parks und Clubkultur. All das ist durch die A100 in Gefahr! Deshalb protestieren wir mit einer großen Fahrraddemo unter dem Motto „A100 stoppen – Lebenswertes Berlin für alle“. 

Gemeinsam fordern wir:

  • Sofortiger Baustopp der A100 und aller Autobahnprojekte bundesweit!
  • Den 16. Bauabschnitt (Neukölln-Treptow) sinnvoll nutzen – mit Platz für Menschen auf dem Rad und zu Fuß, für den ÖPNV, für Kulturveranstaltungen und bezahlbare Wohnungen!
  • Autobahn-Millionen aus dem Bundesverkehrswegeplan umwidmen für klimafreundliche Mobilität!

Als Berliner*innen, als Radfahrer*innen und Klimaschützer*innen nehmen wir uns auf der A100 den Platz, der sonst nur Menschen mit Auto zugänglich ist – das ist in Berlin nur ein Drittel der Bürger*innen. Mit Tausenden Fahrrädern auf der Autobahn fordern wir ein nachhaltiges und lebenswertes Berlin für alle! Es gibt ein Hygienekonzept. Wir tragen Maske und halten Abstand.

Zu dieser Demo rufen auf: Fahrraddemo für die Mobilitätswende und gegen den Weiterbau der A100 weiterlesen

PROTEST RAVE | A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! | 25.5.2019

PROTEST RAVE A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! am 25.5.2019Sei dabei beim Protest-Rave am Samstag, 25.5.2019
von 14 bis 18 Uhr
Elsenbrücke, direkt am S-Bahnhof Treptower Park

A100 STOPPEN! // NO HIGHWAY THROUGH PARADISE!
Keine Autobahn über die Elsenbrücke!

Wir tanzen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg! Es wäre auch das Ende vieler Clubs!

Berlin will verkehrspolitisch nachhaltig, emissionsarm und innovativ sein? Gerne! Aber dann rollt Euren Autobahnplan gleich wieder ein!

Dieser Plan einer Stadtautobahn ist aus dem letzten Jahrtausend und will sich durch unsere Kieze, unsere kurzen Alltagswege und unsere kulturstiftenden Clubs wälzen.

://about blank, FIPS, Osthafen, Polygon, Else und Wilde Renate würden platt gemacht.

Wir fordern eine Elsenbrücke als Spreebalkon für alle!
Mit viel Raum für Fußgänger, Radfahrer und Sonnenuntergangsanbeter.
Aufenthaltsqualität statt Autobahnwahn!
Komm and rave für Deinen Freiraum!

Es musizieren: Bloody Mary, Fadi Mohem, Sebastian Voigt und Rodmin

Es sprechen Aktive von Changing Cities, vom Aktionsbündnis A100 stoppen und der vom Autobahnbau bedrohten Clubs.

Aktionsbündnis A100 stoppen!
[mit freundlicher Unterstützung von ;//about blank, Else und Wilde Renate]

Bring Deine Freunde mit! Lade sie hier bei Facebook ein:
https://www.facebook.com/events/320748338851450/

Aber lass Parteisymbole bitte zu Hause.

Plakat PROTEST RAVE gelb (pdf)
Plakat PROTEST RAVE schwarz/weiß (pdf)

Pressemitteilung
Protest-Rave A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! am 25.5.2019, aktualisiert (pdf)

CDU möchte Teile der Stadtautobahn zurückbauen! Weiter so!

Die CDU hat im Berliner Abgeordnetenhaus einen Antrag eingebracht, die Brücke über den Breitenbachplatz zurückzubauen. Auch dort sind Brücken marode.

Man höre und staune und reibe sich die Augen!

Die CDU setzt sich dafür ein, Teile der Stadtautobahn zurückzubauen, zumindest am Breitenbachplatz. Auch dort sind die Brücken marode und müssten saniert werden.

Es soll laut Antrag nun alternativ zur geplanten Sanierung der Rückbau des Brückenbauwerks zu Gunsten einer ebenerdigen Verkehrsführung über den Platz geprüft werden.

Begründung wörtlich (Auszug):
Breitenbachplatz mit dem Brückenbauwerk des Autobahnzubringers in Richtung A100 „Die Überquerung des Breitenbachplatzes mit dem Brückenbauwerk des Autobahnzubringers in Richtung A100 ist das unschöne Erbe unvollendeter Verkehrs- und Stadtplanung. Der im Zuge einer „autogerechten“ Stadtentwicklung vorgesehene Lückenschluss zwischen dem heutigen Autobahnzubringer und der A103 wird seit Jahrzehnten aus guten Gründen nicht mehr verfolgt.
Die anstehende Sanierung des Brückenbauwerks gibt konkreten Anlass, einen Rückbau der Überquerung zu prüfen und diese städtebauliche Barriere zwischen dem Steglitzer und dem Wilmersdorfer Teil des historischen Platzes nach Möglichkeit zu beseitigen. Der städtebauliche Gewinn für den Platz, seine Umgebung und die Anwohner in Steglitz und Wilmersdorf wäre potenziell enorm.“Breitenbachplatz mit dem Brückenbauwerk des Autobahnzubringers in Richtung A100

Wir von A100stoppen begrüßen den Vorstoß der CDU ausdrücklich!
Aber wir meinen, die CDU sollte konsequenter weise einen Schritt weitergehen und auch an den Treptower Park denken. Die oben aufgeführten Argumente treffen zu 100 Prozent auch für den Treptower Park zu.
Dort, am Ende des sich im Bau befindlichen 16. Bauabschnitts (BA) der A100, soll bereits jetzt eine Rampe errichtet werden, um irgendwann kostengünstig das Andocken des 17. BA vom Treptower Park bis zur Storkower Straße zu ermöglichen. Zum 17. BA gibt es zurzeit aber überhaupt keine konkreten Planungen. Verkehrssenatorin Günter hat sich kategorisch gegen entsprechende Planungen zum 17. BA ausgesprochen.

Es hat ein gesellschaftlicher Wertewandel in Bezug auf Mobilität eingesetzt, der nicht mehr zu stoppen ist. Das ist gut so. Es kommt immer mehr ins Bewusstsein der Bürger und auch der Politiker, dass die „autogerechte Stadt“ nicht mehr zeitgemäß ist. In Gesetzesform gibt es die Verkehrswende bereits: Im Mobilitätsgesetz von 2018 ist die gerechtere Verteilung der Stadt festgeschrieben und damit eine deutliche Förderung von ÖPNV, Fuß- und Radverkehr. Für Luftqualität und Klimaschutz und damit für uns alle!

Elsenbrücke – Neubau statt Sanierung

Das Gutachten zur Elsenbrücke liegt vor. Es soll neu gebaut werden. Das sind die Planungen des Senats.

Die Elsenbrücke mit dem östlichen und westlichen Brückenteil soll nun in Gänze neu gebaut werden. Das dauert deshalb entsprechend lange. Sehr wahrscheinlich bis 2028.

Ab sofort bis Anfang 2020 erfolgen die Planungen für den Rückbau und den Ersatz des Ostteils der Brücke. Danach beginnt gleich der Rückbau des zurzeit gesperrten Teils der Brücke Richtung Ostkreuz bis Ende 2020. Die Behelfsbrücke soll 2021 fertig werden. Dann läuft der Verkehr über diesen Teil der Brücke. Für 2022 bis 2025 ist der Abriss und Neubau der westlichen Brücke geplant. Wenn das geschafft ist, wird der Verkehr über diese Brücke geleitet. Dann wird die östliche Behelfsbrücke wieder abgerissen und neu gebaut bis Ende 2028.

Die neue Brücke ersetzt die bisherige Elsenbrücke. Bei einem Weiterbau der Stadtautobahn A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg müsste entweder eine zusätzliche Brücke gebaut oder die neue Brücke teilweise wieder abgerissen werden.

Wir werden aufmerksam verfolgen, was tatsächlich passiert. Schon früher sind Planänderungen während der Bauphase erfolgt – siehe Abschluss des 16. Bauabschnitts am Treptower Park.