Geplanter A100-Autobahntunnel unter dem Ostkreuz
Geplanter Autobahntunnel für die A100 unter dem Bahnhof Ostkreuz
Hintergrund und Auswirkungen der A100-Vorsorgemaßnahme am Bahnhof Ostkreuz
Im Jahr 2011 soll der Bau der oberen Tunneldecke und der seitlichen Schlitzwände (Länge 175m unter der Stadtbahn) für den 17. Bauabschnitt der A100 unter dem Bahnhof Ostkreuz beginnen.
Kosten: ca. 16 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.
Der geplante Vorratstunnel ist zwar planfestgestellt, wird aber erst Anfang 2011 ausgeschrieben. Es besteht daher noch die Möglichkeit, dieses Projekt zu stoppen und damit die Vergeudung von Steuermillionen zu verhindern.
Nicht mit Geld zu beziffern ist die krank machende Belastung der Anwohner durch den zusätzlichen Baulärm und die massiven Beeinträchtigungen von Millionen Fahrgästen auf der Stadtbahn, die durch diese sinnlose Baumaßnahme verursacht werden.
Bereits die Chancen, dass der 16. Bauabschnitt der A100 bis Treptow realisiert wird, sind nach den zu Tage getretenden Planungsfehlern und der Vertagung nach der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2011 enorm gesunken. Ob der 17. BA zur Frankfurter Allee jemals realisiert wird, ist völlig offen und höchstwahrscheinlich reiht sich der Tunnel-Rohbau ein in eine kilometerlange Liste von ungenutzten fehlgeplanten Tunneln in Berlin.
Der Autobahnausbau durch die Stadt ist politisch gestorben. Deshalb muss dringend neu entschieden werden, ob man mit der 16 Mio. Euro teuren Tunnelvorbereitung unter dem Ostkreuz vollendete Tatsachen schafft und den Ostkreuz-Umbau unnötig in die Länge zieht.
Mitten im Wahlkampf 2011 hätten wir mit einer vorgezogenen Autobahnbaustelle ein peinliches Politikum für die Senatsparteien. Das Aktionsbündnis A100 stoppen und die vom Autobahnbau betroffene Anwohnerschaft wird es als steuerverschwenderischen Willkürakt verstehen, sollte stur an diesem Vorhaben festgehalten werden.
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