Pressemitteilung – Berlin, 17. Juni 2010
Mit einer symbolischen Besetzung der Kreuzung Oberbaumbrücke/ Warschauer Str. in Berlin-Friedrichshain für ca. 5 Minuten und der Darstellung der Folgen wie Stau, Dreck und Unfälle soll gegen die Auswirkungen der geplanten Verlängerung der Stadtautobahn A 100 protestiert werden.
Ablauf:
Ab 15 Uhr Vorbereitung
Transparente gestalten, verkleiden etc. im Fußgängerbereich der Kreuzung
16 Uhr Flashmob gegen A100
- Es ertönt ein Hornsignal
- Die Teilnehmer/innen setzen oder legen sich auf die Kreuzung und stellen individuell die Auswirkungen der Stadtautobahn dar
- Bei einem weiteren Hornsignal 5 Minuten später Verlassen der Kreuzung als wäre nichts geschehen, danach Versammlung am kleinen Park an der Ecke
Aufruf zum Flashmob online: www.A100stoppen.de
Hintergrund zur Berliner Autobahn-Betonplanung
Die Stadtautobahn A 100 soll ab 2011 vom Dreieck Berlin-Neukölln bis zum Treptower Park verlängert werden. Dies verursacht zusätzlichen Autoverkehr durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg und damit mehr Abgase, Lärm, Stau und Unfälle. z.B. + 12.800 Kfz täglich über die bereits heute Stau gefährdete Elsenbrücke und + 2700 Kfz auf der Stralauer Allee zur Kreuzung Oberbaumbrücke/ Warschauer Str., die schon jetzt zu den zehn gefährlichsten Kreuzungen Berlins gehört.
Wir befürchten, dass nach Fertigstellung der A 100 bis Treptow insbesondere LKW dann eine Abkürzung durch Friedrichshain und Prenzlauer Berg zur A11
