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❤️ Rave The Planet Loveparade – jetzt mit Forderung gegen den Ausbau der A100!
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern / Siegessäule
Mehr Infos

📰 Unsere Pressemitteilung vom 13.08.2026:
Rave The Planet fordert: A100 stoppen – 21 Clubs bedroht

🚨 Samstag, 08.08.2026
Die Bundesregierung schließt den Abriss von Wohnhäusern für die A100 nicht aus!
Während Berlin unter akutem Wohnungsmangel leidet, opfert das Verkehrsministerium bezahlbaren Wohnraum für eine umweltschädliche Betonwüste.
Wir fordern: Wohnen ist Menschenrecht – Autobahn nicht!
Hier bei X weiterlesen

Donnerstag, 23.07.2026 um 17:30 Uhr
Politik am Grill: Wem gehören Berlins Straßen?
Direkt am Ostkreuz diskutieren Werner Graf (Grüne), Tino Schopf (SPD), Antonio Leonhardt (Linke) und Prof. Andreas Knie über Verkehrswende, Kiezblocks und den Weiterbau der A100. Bringt Eure Fragen mit und diskutiert mit!
Ort: Lebendige Stadtgärtnerei, Markgrafendamm/Hauptstraße.
Anmeldung und Infos

🚲 Sonntag, 07.06.2026
ADFC-
Fahrrad-Sternfahrt über die Stadtautobahn A100
Am Sonntag, 7. Juni 2026 rollt die 50. ADFC-Fahrrad-Sternfahrt für die Mobilitätswende durch Berlin und Brandenburg. Wer legal mit dem Fahrrad über die gesperrten Autobahnen A100 und A115 fahren möchte, muss die letzten Zustiegspunkte vor den Auffahrten nutzen, da danach ein Einsteigen aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich ist 🛣️💚:

  • Einstieg zur AVUS (A115): Die West-Routen sammeln sich vor allem am Bahnhof Wannsee, bevor die geschlossene Auffahrt für alle Autobahn-Teilnehmer an der Anschlussstelle Spanische Allee erfolgt.
  • Einstieg zum Südring (A100): Die Süd- und Ost-Routen fahren über den Stadtring. Perfekte Einstiegspunkte kurz vor der Autobahnauffahrt sind der Treptower Park, die Blaschkoallee oder Alt-Tempelhof. Die Fahrt über die A100 beginnt ab der Anschlussstelle Späthstraße/Dreieck Neukölln.
  • Zentrale Treffpunkte in der Stadt: Wichtige Sammelpunkte im Netz sind zudem der Bundesplatz (traditionell die größte Route), Rathaus Spandau, Hermannplatz und die Frankfurter Allee 📍.
  • Für Familien: Die beiden familienfreundlichen Kinderrouten (ohne Autobahn) starten um 13:00 Uhr an der Jannowitzbrücke (Zustieg Moritzplatz) und am Heidelberger Platz (Zustieg Fehrbelliner Platz) 👶🚲.
    Mehr Infos

Montag, 18.05.2026 um 17:30 Uhr
🚲 Fahrrad-Demo: Das Mobilitätsgesetz muss bleiben!
📍 Start: Savignyplatz
🗺️ Route: zur CDU-Zentrale und zur SPD-Zentrale
Forderungen:
• Mehr Schutz für Radfahrer.
• Mehr Platz für sichere Mobilität.
• Weinger Vorrang fürs Auto.
👉 Alle Infos zur Demo hier

Mittwoch, 29.4.2026
🔇 Tag gegen Lärm 2026
Die A100 macht Berlin krank – Warum wir den Ausbau stoppen müssen

Dienstag, 07.04.2026
🚨 Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger

🆕 Unsere aktuelle Pressemitteilung:
Elsenbrücke: 4 Spuren = mehr Stau + Fußgänger-Schikane

Montag, 02.03.2026
🆕 Bundestag: A100-Bauabschnitt 17 bleibt „laufendes und fest disponiertes Vorhaben“
In der Antwort (21/4236) auf eine Anfrage bestätigt die Bundesregierung den 17. Bauabschnitt der A100 als „fest disponiert“. Die Autobahn GmbH soll bis Sommer 2026 die technische Vorzugslösung mit dem Verkehrsministerium abstimmen. Der gesetzliche Planungsauftrag wird somit trotz breitem Protest weiterverfolgt.

🚨 Unser Kommentar: Milliarden-Grab und Stadtzerstörung
Die Bundesregierung ignoriert die Realität: Das aktuelle Chaos in Treptow beweist, dass Autobahnen keine Entlastung bringen, sondern mehr Verkehr in die Kieze spülen. Statt Milliarden für die Zerstörung von Wohnraum und Kultur in Friedrichshain und Lichtenberg zu versenken, muss das Geld in den ÖPNV fließen. Wer Schneisen durch dichte Wohnviertel schlägt, plant am Bedarf vorbei und verbrennt Steuergelder für Konzepte von gestern. Der 17. BA muss endlich gestoppt werden!

🛑 Stadtautobahn vs. Stadtbahn: 14-Jähriger entlarvt A100-Milliarden – S21 & S6 statt Autobahn-Ausbau
🎬 Der Schüler hat einen Dokumentarfilm produziert, die den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 detailliert analysiert. Er stellt darin die Frage: Investieren wir Milliarden in eine Infrastruktur von gestern oder in Projekte wie die S21 und S6?
👉 Mehr Infos zum Film
🆕 Unsere Pressemitteilung vom 26.01.2026

🆕 Hier Aktuelle Infos zur Verkehrslage auf der A100

❓ Was denkst du über die aktuelle Situation? Teile deine Meinung hier in den Kommentaren und diskutiere mit! 💬

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Tag gegen Lärm 2026: Die A100 macht Berlin krank – Warum wir den Ausbau stoppen müssen

Zum internationalen „Tag gegen Lärm“ am 29. April 2026 offenbaren die aktuellen Lärmdaten das ganze Ausmaß der Belastung durch die Berliner Stadtautobahnen und belegen massive Gesundheitsgefahren durch die A100 und A115. Der durch die Verlängerung der A100 verursachte neue Lärm-Hotspot in Treptow fehlt noch in der Statistik. Wir fordern: Keine weiteren Autobahn–Betonschneisen durch Wohngebiete, um die Gesundheit von tausenden Menschen in Friedrichshain und Lichtenberg zu retten.

Die Bilanz des Autobahn-Lärms: Berlin unter Dauerdruck

Ein Blick in den aktuellen Umweltatlas zeigt: Die A100 und die A115 sind die unangefochtenen Spitzenreiter im Berliner Krach-Ranking. Die strategische Lärmkartierung verdeutlicht, dass Lärm in Berlin kein individuelles Schicksal ist, sondern die direkte Folge einer verfehlten Verkehrspolitik, die das Auto über die Gesundheit der Anwohner stellt.

1. Die 24-Stunden-Belastung (L DEN)

Die erste Karte zeigt den gewichteten Tag-Abend-Nacht-Index. Hier wird deutlich, dass der Stadtring die angrenzenden Kieze mit einem permanenten Schalldruck überzieht.

Strategische Lärmkarte L DEN (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) Straßenverkehr
Strategische Lärmkarte L DEN (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) Straßenverkehr

An der A100 werden hier Werte von weit über 75 dB(A) erreicht. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Lärmpegel durch Straßenverkehr auf unter 53 dB(A) zu begrenzen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Die Realität an der Autobahn liegt also um ein Vielfaches über der gesundheitlich vertretbaren Grenze.

2. Der geraubte Schlaf (L Night)

Noch dramatischer wird die Situation beim Blick auf die Nachtkarte. Während die Stadt eigentlich zur Ruhe kommen sollte, bleibt die A100 ein „glühendes“ Band der Schlaflosigkeit. Tag gegen Lärm 2026: Die A100 macht Berlin krank – Warum wir den Ausbau stoppen müssen weiterlesen

Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger

Seit Mitte März stehen auf der Elsenbrücke wieder vier Fahrspuren zur Verfügung – doch die erhoffte Entlastung bleibt aus. Stattdessen stauen sich nun doppelt so viele Autos auf der Brücke. Gleichzeitig wurde die direkte Fußgängerquerung an der Kreuzung Stralauer Allee / Alt-Stralau gesperrt. Für den Autoverkehr gibt es mehr Platz, für Fußgänger längere Wege und mehr Gefahren.

Vier Spuren – aber kein fließender Verkehr

Seit Montag, dem 16. März 2026, ist die neue Verkehrsführung auf der Elsenbrücke in Betrieb. Erstmals seit Jahren stehen wieder zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Der stadtauswärtige Verkehr Richtung Treptow und A100 wird über das neu errichtete Teilbauwerk geführt, während stadteinwärts beide Spuren der Behelfsbrücke genutzt werden.

Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger
Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger

Doppelte Spuren, doppelt so viele Autos im Stau

Was auf dem Papier wie eine Verbesserung wirkt, zeigt im Alltag ein anderes Bild: Auch mit vier Spuren dominiert im Berufsverkehr weiterhin Stop-and-go. Der Verkehr fließt etwas anders verteilt, aber keineswegs besser. Der zentrale Unterschied zu vorher: Statt auf einer Spur pro Richtung stehen auf der Elsenbrücke nun auf zwei – und damit auch doppelt so viele Fahrzeuge im Stau. Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger weiterlesen

⛔ A100 Berlin: Aktuelle Infos zur Verkehrslage

A100 Berlin: Aktuelle Infos zur Verkehrslage auf der Berliner Stadtautobahn BAB 100

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A100-Newsticker – Aktuelle Entwicklungen

25.08. bis 29.08.2025, jeweils 21:00 bis 05:00 Uhr
Nächtliche Sperrungen der A100 wegen Arbeiten an der Halenseestraßenbrücke
Wegen einer Anpassung der Brückenkompensationsstrecke Halenseestraßenbrücke (Überfahrt der A100 auf die A115) ist die A100 in Richtung Neukölln in den Nächten vom 25. bis 29.08.2025 jeweils zwischen den Anschlussstellen Spandauer Damm und Kurfürstendamm gesperrt. Die Umleitung erfolgt über AS Spandauer Damm – Königin-Elisabeth-Straße – bis zur AS Kurfürstendamm. Am 27.08.2025 ist zusätzlich von 00:00 bis 05:00 Uhr die Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Messedamm und Spandauer Damm gesperrt; die Umleitung führt hier über Messedamm – Königin-Elisabeth-Straße – Anschlussstelle Spandauer Damm. Aus organisatorischen Gründen beginnen die Sperrungen an den Anschlussstellen bereits ab 20:00 Uhr.

Samstag, 22.08.2026, 20:00 Uhr bis Sonntag, 23.08.2026, 22:00 Uhr
26-Stunden-Sperrung der Halenseestraße Ost am Autobahndreieck Funkturm
Im Zuge des Neubaus der Ringbahnbrücke wird für den Aufbau eines Traggerüsts über der Halenseestraße Ost die Fahrtrichtung Messedamm am Autobahndreieck Funkturm für 26 Stunden voll gesperrt. Zusätzlich entfällt in diesem Zeitraum die Überleitung von der A115 (Avus) auf die A100 Richtung Hamburg sowie die Lkw-Auffahrt vom Messedamm auf die A100 Richtung Hamburg. Grund ist die Errichtung eines Traggerüsts, das für die Herstellung des neuen Brückenüberbaus benötigt wird. DEGES, Autobahn GmbH und das Land Berlin haben für die Dauer der Sperrung Umleitungsstrecken festgelegt; Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

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🛑 Stadtautobahn vs. Stadtbahn: 14-Jähriger entlarvt A100-Milliarden | S21 & S6 statt Autobahn-Ausbau

Während die politische Debatte über die Mobilität der Zukunft feststeckt, hat ein 14-jähriger Schüler aus Berlin-Mitte ein journalistisch fundiertes Ausrufezeichen gesetzt. In Eigenregie hat er eine umfassende Dokumentation recherchiert, gefilmt und produziert, die den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 detailliert analysiert. Er stellt darin die entscheidende Frage: Investieren wir Milliarden in eine Infrastruktur von gestern oder in Projekte wie die S21 und S6?

Von der Recherche bis zum fertigen Film: Ein 14-Jähriger zeigt, warum die A100 ein Irrweg ist

Statt auf Antworten der Politik zu warten, liefert ein Berliner Schüler die Fakten selbst. Seine Doku „Stadtautobahn vs. Stadtbahn“ kontrastiert die enormen Kosten von über 1,1 Milliarden Euro für wenige Kilometer Autobahn mit den Vorteilen des Schienenausbaus. Ob Kreuzberger Tunnel (S6) oder City-S-Bahn (S21): Der Film beweist, dass die besseren Konzepte längst auf dem Tisch liegen – sie müssen nur finanziert werden.

Das Duell: A100 vs. S-Bahn – Die harten Fakten

Hier die wichtigsten Hintergrund-Infos, die der Film aufgreift und die zeigen, warum der Widerstand gegen den 17. Bauabschnitt so massiv ist.

Das „Milliardengrab“ an der Storkower Straße

Der 17. Bauabschnitt soll vom Treptower Park bis zur Storkower Straße führen. Mit geschätzten Kosten von 246.000 Euro pro Meter wäre dies die teuerste Autobahn Deutschlands.

  • Kosten: Allein für diesen 4,1 km langen Abschnitt sind 1,1 Milliarden Euro veranschlagt – Tendenz steigend.

  • Verlust von Kulturraum: Legendäre Clubs wie das Else, Ost und Renate stehen vor dem Aus, da sie direkt auf der Trasse oder unmittelbar daneben liegen.

  • Der „Sackgassen-Effekt“: Die Autobahn endet an der Storkower Straße abrupt. Kritiker befürchten, dass der Verkehr dort einfach in die Wohngebiete „ausgekippt“ wird.

Die Alternativen: S21 und S6

Der Film stellt zwei Projekte gegenüber, die deutlich mehr Menschen befördern könnten:

  1. Die S21: Eine neue Nord-Süd-Verbindung, die den Hauptbahnhof besser anbindet. Die Kosten für die gesamte Strecke sind mit ca. 900 Millionen Euro deutlich niedriger als die des Autobahnabschnitts.

  2. Die S6 (Kreuzberger Tunnel): Ein Vorschlag des Fahrgastverbands IGEB, der eine S-Bahn-Linie von Gartenfeld bis Schönefeld quer durch die Innenstadt führen würde.

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Wohnen statt A100-Ausbau: Mieterinitiative gegen Hausabriss in der Beermannstraße 16 und 18 in Berlin-Treptow gegründet

Während der 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde, wirft der geplante 17. Bauabschnitt bereits seine Schatten voraus. In der Beermannstraße formiert sich nun neuer Widerstand: Die Bewohner der Häuser 16 und 18 haben in Zusammenabeit mit dem Aktionsbündnis „A100 stoppen!“ eine Mieterinitiative gegründet. Ihr Ziel: Den Abriss ihrer Häuser verhindern und den Verlust von bezahlbarem Wohnraum stoppen.

Die Wunden in der Beermannstraße sind tief. Wo einst bezahlbarer Wohnraum für fast 100 Mietparteien bestand, donnert seit dem 27. August 2025 der Verkehr über die A100. Für den bereits fertiggestellten 16. Bauabschnitt (von Neukölln bis Treptower Park) wurden die Häuser Beermannstraße 20 und 22 vollständig abgerissen. Auch die Häuser 16 und 18 waren ursprünglich vom Abriss bedroht. Durch Klagen von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen vor dem Bundesverwaltungsgericht konnte jedoch erreicht werden, dass diese Gebäude erhalten blieben – ihr Abriss droht nun erst beim Bau des 17. Bauabschnitts. Diese Geschichte ist ein eindringliches Lehrstück für politische Ignoranz gegenüber gewachsenen Nachbarschaften und sozialen Strukturen. Ein Schicksal, das sich für die verbliebenen Häuser 16 und 18 auf keinen Fall wiederholen darf.

Planung: Verlauf der Stadtautobahn A100 17. Bauabschnitt an der Beermannstraße in Berlin-Treptow
Planung: Verlauf der Stadtautobahn A100 17. Bauabschnitt an der Beermannstraße in Berlin-Treptow

Mehr Informationen zum Planentwurf für den A100-Weiterbau in Berlin-Treptow an der Beermannstraße (17. Bauabschnitt) in dieser Präsentation ab Folie 10.

Die aktuelle Bedrohung: Wohnraum als „Logistikfläche“?

Wohnen statt A100-Ausbau: Mieterinitiative gegen Hausabriss in der Beermannstraße 16 und 18 in Berlin-Treptow gegründet weiterlesen

Unfall: 5-jähriger Junge durch A100-Ausweichverkehr schwer verletzt – Die vorhergesagte Tragödie ist eingetreten

Am Montagmorgen, dem 29. September 2025, wurde die traurige Vorhersage des Aktionsbündnisses A100 stoppen zur schockierenden Realität: Ein 5-jähriger Junge wurde in Friedrichshain auf seinem Fahrrad schwer verletzt, als er bei Grün an der Kreuzung Corinthstraße/Persiusstraße von einem abbiegenden Pkw angefahren wurde.
Die Unfallstelle ist eine zentrale Route für den Ausweichverkehr durch den Rudolfkiez, der durch das durch die A100-Verlängerung nach Treptow verursachte Chaos auf der Elsenbrücke erzwungen wird, aber auch Schulweg für Kinder. Unsere Schwächsten zahlen den Preis für eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik.

Details und Hintergründe: Der Preis des Staus – Ein Kind auf dem Weg ins Krankenhaus

Eine grüne Fußgängerampel, die zur Falle wurde

Es ist 9:15 Uhr an der Ecke Corinthstraße/Persiusstraße. Für den 5-jährigen Jungen, der auf seinem Fahrrad die Fußgängerfurt überquert, leuchtet die Ampel grün. Ein Moment kindlicher Selbstverständlichkeit und Verkehrssicherheit wird jäh zerstört, als ein 29-jähriger Pkw-Fahrer beim Linksabbiegen das Kind übersieht und erfasst. Der Junge prallt auf die Motorhaube, stürzt auf die Fahrbahn und muss mit Kopf- und dem Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Quelle: Polizeimeldung vom 29.09.2025

Fünfjähriger Junge von Auto angefahren – Die A100-Verlängerung fordert ihr erstes unschuldiges OpferDieses Bild eines gleichaltrigen Kindes, das auf seinem Rad die Kreuzung passiert, wo ein Tag zuvor der Unfall stattfand, ist ein Appell an unser Gewissen: Jeder von uns, der in diesem Bild den eigenen Sohn, die eigene Tochter sieht, spürt den tiefen Schmerz und die Wut über diese vermeidbare Tragödie.

Das A100-Verkehrschaos als Unfallursache

Dieser Unfall ist kein tragischer Einzelfall, sondern das direkte Resultat einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik. Unfall: 5-jähriger Junge durch A100-Ausweichverkehr schwer verletzt – Die vorhergesagte Tragödie ist eingetreten weiterlesen

Elsenbrücke: Radspur opfern für mehr Autospuren — die falsche Antwort auf den durch die A100 verursachten Stau

Seit Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts von Berlin-Neukölln nach Treptow herrscht auf der Elsenbrücke Dauerstau. Die Buslinien 194 und M43 sind so stark betroffen, dass die BVG ihre Routen teilt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will die Radspur von Friedrichshain nach Treptow streichen und stattdessen eine zweite Autospur einrichten. Radfahrer sollen künftig die 2,50 m breite Spur auf der Gegenseite in beide Richtungen nutzen. Doch diese Lösung ist unsicher und unattraktiv. Viele Radfahrer werden auf die Parkwegbrücke ausweichen – ein Engpass für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. So wird die Krise auf der Elsenbrücke zur Gefahr für die Schwächsten und ein Rückschritt in die autogerechte Stadtpolitik der 1950er-Jahre.

Ein Bauabschnitt, der den Verkehr verschlimmert hat

Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 in Berlin-Treptow sollte den Verkehr entlasten – stattdessen hat sie einen Albtraum aus Staus entfacht. Auf der Elsenbrücke gibt es nur eine Spur pro Richtung, ergänzt durch eine Radspur. Das Resultat: Autos und Busse stehen täglich im Stau. Besonders betroffen sind die Buslinien 194 und M43: In Spitzenzeiten sind sie unterbrochen oder geteilt. Ein aktueller Aushang der BVG weist Fahrgäste darauf hin, dass sie umsteigen oder zu Fuß weitergehen müssen – eine Zumutung gerade für Familien und Ältere.

Die BVG hat reagiert: Bei starkem Stau fahren M43 und 194 nur noch so nah wie möglich an den S-Bahnhof Treptower Park heran, ohne die Brücke zu queren. Das ist kein Detailproblem, sondern Symptom einer verfehlten Planung, die den Autoverkehr über alles stellt. Elsenbrücke: Radspur opfern für mehr Autospuren — die falsche Antwort auf den durch die A100 verursachten Stau weiterlesen

Videos vom Verkehrschaos in Berlin-Treptow: Wie die A100 Stau, Gefahr und Stillstand bringt

Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 am 27. August 2025 herrscht in Berlin-Treptow ein beispielloses Verkehrschaos. Die versprochene Entlastung der Kieze ist ausgeblieben – stattdessen dominieren Dauerstau, gefährliche Situationen für Fußgänger und Radfahrer sowie blockierte Busspuren das Bild. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es Verletzte oder gar Tote gibt.

Besonders an den Kreuzungen Elsenstraße/Am Treptower Park und Elsenstraße/Puschkinallee spielen sich täglich gefährliche Szenen ab:

  • 🚶‍♀️ Fußgänger riskieren trotz grüner Ampel ihr Leben, weil Autos den Überweg blockieren.
  • 🚲 Radfahrer werden von drängelnden Autos geschnitten oder ausgebremst.
  • 🚌 Busse stecken fest, weil PKWs die Busspuren missbrauchen.
  • 🚗 Autofahrer stehen im Dauerstau und liefern sich hitzige Auseinandersetzungen.

👉 In den Videos weiter unten auf dieser Seite dokumentieren wir diese Zustände mit eindrücklichen Szenen direkt von den Kreuzungen in Treptow und Friedrichshain. Sie zeigen: Das ist kein Einzelfall, sondern tägliche Realität. Videos vom Verkehrschaos in Berlin-Treptow: Wie die A100 Stau, Gefahr und Stillstand bringt weiterlesen

Entlastung für die Elsenstraße in Treptow? Neue Busspur und weniger Spuren von der A100

Um den Stau zu verringern: Neue Verkehrsregelungen an der Elsenstraße in Berlin-Treptow

  • Von der A100-Abfahrt in Berlin-Treptow führen künftig nur noch zwei statt drei Fahrstreifen in die Elsenstraße.

  • Zwischen der Kreuzung Am Treptower Park und der Puschkinallee wird eine Busspur (Bussonderfahrstreifen) eingerichtet.

  • Der Linksabbieger vom Markgrafendamm nach Alt-Stralau an der Kreuzung Elsenbrücke – Markgrafendamm/Stralauer Allee – Alt-Stralau wird gesperrt.

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Warum diese Änderungen?

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SPD-Verkehrspolitiker Tino Schopf: „Der 16. Bauabschnitt der A100 nach Treptow muss dicht gemacht werden“

Auf der Abschlusskundgebung der Demo „Staupause“ am Freitag, 5. September 2025 in Berlin-Treptow sprach der SPD-Abgeordnete Tino Schopf (MdA) deutliche Worte. Er kritisierte das Chaos nach der Eröffnung des neuen A100-Abschnitts scharf und stellte klar: Die aktuelle Verkehrssituation ist nicht haltbar, die Verantwortung dafür liege bei Verkehrssenatorin Bonde (CDU). Schopf forderte konkrete Lösungen, notfalls die Schließung des 16. Bauabschnitts und sprach sich klar gegen den geplanten 17. Abschnitt der Stadtautobahn A100 aus.

 

Die wichtigsten Aussagen von Tino Schopf, SPD

  • Chaos statt Verkehrskonzept: In Treptow habe es keinerlei durchdachtes Verkehrskonzept gegeben. „Die Realität sieht ganz anders aus: Wir haben Chaos.“

  • Verantwortung bei Senatorin Ute Bonde: Tino Schopf macht die CDU-Senatorin direkt für die Zustände verantwortlich und kritisiert, dass sie Verkehrssicherheit nicht ernst nehme.

  • Forderung: den 16. Bauabschnitt der A100 nach Treptow schließen: Wenn BVG-Buslinien ausfallen und sogar die Polizei die Lage für unhaltbar erklärt, müsse die Abfahrt geschlossen werden.

  • Klare Absage an den 17. Bauabschnitt der A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Eine weitere Milliarde Euro in Beton und Autobahn zu stecken, sei unsinnig. Dieses Geld werde im ÖPNV dringend gebraucht.

  • Schulwegsicherheit als Priorität: Tempo 30 müsse konsequent dort angeordnet werden, wo Kinder gefährdet sind. Ohne Schulwegpläne dürfe Tempo 50 nicht zugelassen werden.


Die Rede von SPD-Politiker Tino Schopf im Wortlaut

Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von Tino Schopf bei der Demo „Staupause“ am 5. September 2025 in voller Länge: SPD-Verkehrspolitiker Tino Schopf: „Der 16. Bauabschnitt der A100 nach Treptow muss dicht gemacht werden“ weiterlesen

A100 eröffnet – Treptow im Dauerstau, Demo am 5.9.2025

Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Berliner Stadtautobahn A100 am 27. August 2025 herrscht in Nord-Treptow Verkehrschaos: Dauerstau auf der Elsenstraße, blockierte Rad- und Fußwege, gestrichene Buslinien. Schon vorab hatten wir gewarnt – jetzt ist die Katastrophe Realität.

++ Update ++ 💥 Aktuelle Bilder und Videos von der Demo StauPause hier bei X/Twitter, Facebook und Telegram

👉 Komm deshalb zur Demo „Stau-Pause“ gegen den durch die A100 in Treptow verursachten Stau
📍 Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park
🗓 Freitag, 5. September 2025
⏰ 17:30 – 18:00 Uhr

Kommt zahlreich! Gemeinsam machen wir sichtbar: Die A100 zerstört unsere Kieze.
Zu dieser Demonstration ruft ein breites Bündnis auf.

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🛑 A100-Eröffnung am 27.8.2025 – 16. Bauabschnitt wird freigegeben, Proteste gegen den Weiterbau in Berlin

Am Mittwoch, den 27. August, wird der neue 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 zwischen Neukölln und Treptower Park offiziell eröffnet, ein Projekt, das für verfehlte Verkehrspolitik und verschleierte Demokratie steht. Ein schwarzer Tag für Berlin. Während Politiker hinter verschlossenen Türen feiern, fordern Anwohner und Initiativen ein Ende der Betonpolitik und eine echte Verkehrswende.

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💥 Aktuelle Bilder von der A100-Eröffnung und den Protestaktionen dagegen hier bei X/Twitter, Facebook und Telegram

+++ Update 27.8.2025 +++
Die Autobahn GmbH soll heute um 13:00 Uhr zu einem Pressetermin an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park einladen.

Demo gegen die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Berliner Stadtautobahn A100 von Neukölln nach Treptow

Das Bündnis A100 wegbassen ruft zu folgenden Protestaktionen auf:
🕚 11 Uhr: Protestaktion mit riesigem rotem Schriftzug „ENDE“ an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park.
Fahrrad-Tour zu dieser Demonstration nach Treptow ab 10:15 Uhr Ecke Dänenstr./ Schönhauser Allee, (gegenüber den Schönhauser Allee-Arcaden), 10:40 Uhr Frankfurter Tor (süd-westlicher Platz)
🕚 13 Uhr: Kundgebung vor dem Hotel Estrel (Ziegrastraße 41, 12057 Berlin-Neukölln).

Die offizielle Eröffnung der Bundesautobahn 100 nach Berlin-Treptow findet am 27.08.2025 um 14 Uhr im Hotel Estrel statt, jedoch ohne öffentliche Feier aufgrund angeblich befürchteter gewaltsamer Proteste, obwohl die Protestaktionen gegen den Ausbau der A100 stets friedlich und gewaltfrei waren. Die Verkehrsfreigabe ist für den späten Nachmittag geplant.

🛑 A100-Eröffnung am 27.8.2025 – 16. Bauabschnitt wird freigegeben, Proteste gegen den Weiterbau in Berlin weiterlesen

Senatorin Ute Bonde blockiert Verkehrsdaten: Verzögerungstaktik vor der A100-Eröffnung?

Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert die sofortige Herausgabe von Verkehrsdaten zur A100-Verlängerung, doch Senatorin Ute Bonde und die Senatsverwaltung liefern trotz gesetzlicher Fristen nicht. Die Daten sind entscheidend, um Verkehrschaos durch die Eröffnung des 16. Bauabschnitts Ende August 2025 zu verhindern.

Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert die sofortige Herausgabe von Leistungsfähigkeitsberechnungen und Signalzeitenpläne der Lichtsignalanlagen von durch die A100-Verlängerung stark belastete Kreuzungen durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unter Senatorin Ute Bonde. Bereits am 26. Mai 2025 wurden Leistungsfähigkeitsberechnungen und Signalzeitenpläne der Lichtsignalanlagen (Ampeln) an den Kreuzungen Elsenstraße/Am Treptower Park, Elsenstraße/Puschkinallee, Elsenbrücke/Stralauer Allee/Markgrafendamm/Alt-Stralau und Alt-Stralau/Kynaststraße angefragt. Diese Ampeln regeln den Verkehr, der nach Fertigstellung der A100 an der Anschlussstelle Am Treptower Park abfließt oder hinführt. Die Daten sind entscheidend, um Auswirkungen auf Verkehrsfluss, Rückstau und Umweltbelastung zu prüfen. Trotz einer Zusage vom 14. Juli 2025 liegen bis heute keine Unterlagen vor.

Kreuzung Elsenstraße/ Puschkinallee - bald mehr Verkehr durch A100-Verlängerung
Kreuzung Elsenstraße/ Puschkinallee – bald mehr Verkehr durch A100-Verlängerung

Nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) hätte die Behörde innerhalb eines Monats, spätestens am 26. Juni 2025, antworten müssen. Selbst bei einer möglichen Verlängerung auf zwei Monate (UIG) wäre die Frist am 26. Juli 2025 abgelaufen. Ohne Mitteilung über eine Verlängerung wurden diese Fristen deutlich überschritten. Wir vermuten, dass die Behörde die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 Ende August 2025 ohne Transparenz bei der Verkehrsbelastung durchdrücken will. Besonders kritisch: Die unfertige Elsenbrücke droht zusätzliche Staus zu verursachen, da die bestehende-Verkehrs-Infrastruktur nicht für die Aufnahme des durch die A100 erzeugten Verkehrs bereit ist. Ohne Daten bleibt die Verkehrsplanung unklar.

Hintergrund:

Die A100-Verlängerung ist ein umstrittenes Großprojekt, das den Verkehr, die Umwelt und die Lebensqualität in Berlin massiv belastet. Der 16. Bauabschnitt wird Lärm, Abgase und Staus verschärfen, besonders in Treptow und Friedrichshain. Die unfertige Elsenbrücke erhöht das Risiko von Verkehrsproblemen, da die Infrastruktur nicht auf die zusätzliche Belastung vorbereitet ist. Die fehlenden Verkehrsdaten verhindern eine fundierte Bewertung der Auswirkungen.

Unterstütze die Forderung nach Transparenz! 

Die Senatsverwaltung verlangt Gebühren für die Daten, ohne die Höhe mitzuteilen – wir fordern sofortige Transparenz.

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Die Bürgerinitiative Königin-Elisabeth-Straße (KES) kämpft gegen Lärm, Durchgangsverkehr und den Ausbau der A100

Im Westteil von Berlin formiert sich entschlossener Widerstand gegen den stark gestiegenen Durchgangsverkehr seit der Teilsperrung der A100. Die Bürgerinitiative Königin‑Elisabeth‑Straße (KES) setzt sich für die Lebensqualität in ihrem Kiez ein – und richtet ihren Protest auch gegen den Ausbau der A100. Jetzt hat sie eine Petition gestartet, die breite Unterstützung verdient.

Wer ist die Bürgerinitiative KES und was will sie?

Die Bürgerinitiative KES ist ein Zusammenschluss von Anwohnern der Königin‑Elisabeth‑Straße und benachbarter Straßen im Ortsteil Westend im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Gegründet wurde sie im Frühjahr 2025, als die Auswirkungen der Teilsperrung der A100 deutlich spürbar wurden. Seitdem wird ihre Wohnstraße täglich von einer großen Zahl an Autos und schweren Lkw als Umfahrung genutzt. Lärm, Abgase und gefährliche Verkehrssituationen haben den Alltag der Menschen in der Straße massiv verschlechtert. Die Bürgerinitiative Königin-Elisabeth-Straße (KES) kämpft gegen Lärm, Durchgangsverkehr und den Ausbau der A100 weiterlesen

🚴‍♀️ 5000 bei „Drum & Bass On The Bike“ – Demo gegen A100-Ausbau in Berlin

Laut, friedlich, entschlossen – und mit Beats statt Motorlärm: Rund 5000 Menschen sind am Sonntag in Berlin bei einer großen Fahrraddemo für den Radverkehr und gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 auf die Straße gegangen.
Die Protestaktion „Drum & Bass On The Bike“ führte quer durch die Stadt – inklusive einer spektakulären Fahrt über die gesperrte A100. Begleitet von elektronischer Musik auf Soundbikes setzten die Teilnehmer ein deutliches Zeichen gegen die Verlängerung der Stadtautobahn und für eine fahrradfreundliche Zukunft.

Die Demo auf einen Blick

Sonntag, 11.05.2025 von 14:30 bis 19:00 Uhr
🚴‍♀️ „Drum & Bass On The Bike“ – Fahrraddemo gegen den Ausbau der A100
📍 Start: Pariser Platz (Brandenburger Tor) | Ziel: Platz des 18. März
Forderungen: Stoppt den Ausbau der Stadtautobahn A100! Schafft sichere und leistungsfähige Infrastruktur für Lastenräder und Radverkehr!
🛣️ Route u.a.: Friedrichstraße – Oranienstraße – Hermannstraße – über die A100 – Tempelhofer Feld – Mehringdamm – zurück zum Brandenburger Tor
🔊 Mit Musikbegleitung: Drum & Bass & Techno auf dem Fahrrad
📍 Zwischenkundgebung auf dem Tempelhofer Feld

Drum & Bass On The Bike – Fahrraddemo gegen den Ausbau der A100, Start: Pariser Platz am Brandenburger Tor
Drum & Bass On The Bike – Fahrraddemo gegen den Ausbau der A100, Start: Pariser Platz am Brandenburger Tor

🚴‍♀️ 5000 bei „Drum & Bass On The Bike“ – Demo gegen A100-Ausbau in Berlin weiterlesen

Irreführende Darstellung der Verkehrsentlastung durch A100: Wie die Autobahn-GmbH systematisch Risiken verschweigt

Offizielle Informationsveranstaltung zum 16. Bauabschnitt der A100 am 28.4.2025 kaschiert Belastungen durch selektive Zahlenwahl und unvollständige Darstellung

Am Montag, den 28. April 2025, präsentierte die Autobahn GmbH im Kino CineStar in Berlin-Treptow die Fortschritte zum 16. Bauabschnitt der A100. Während die Veranstaltung eine offene Kommunikation über den Baufortschritt suggerierte, erwies sich die Darstellung der verkehrlichen Auswirkungen als einseitig und irreführend. Die zentrale Präsentation hob vor allem Entlastungen hervor – jedoch ohne zu erwähnen, dass viele Wohnstraßen künftig massiv stärker belastet werden.

Ein positiver Schein durch weggelassene Zahlen

„Verkehrsentlastung und -belastung“ laut Autobahn GmbH:
In der Tabelle fehlen prozentuale Angaben – besonders starke Belastungen werden nur in absoluten Zahlen dargestellt oder ganz weggelassen.
„Verkehrsentlastung und -belastung“ durch den 16. Bauabschnitt der A100 laut Autobahn GmbH

Die vorgestellte Tabelle zur „Verkehrsentlastung und Verkehrsbeziehungen“ listete ausschließlich absolute Veränderungen auf – Prozentwerte fehlten vollständig. Besonders auffällig: Es wurden fast nur Straßen aufgeführt, deren Verkehrsbelastung sinkt. Die Straßen, bei denen mit Zuwächsen zu rechnen ist, fanden kaum Beachtung.

Tatsächlich nimmt die Verkehrsbelastung laut den offiziellen Zahlen auf der Sonnenallee (AS – Ziegrastraße) um 52 %, auf der Elsenbrücke um 21 % und auf der Hauptstraße (Kynaststraße – Karlshorster Str.) um 18 % zu – allesamt bereits heute stark frequentierte, staugefährdete Straßen. Diese Information hätte zwingend in der Veranstaltung thematisiert werden müssen, wurde jedoch verschwiegen.

Noch problematischer: Die Präsentation suggeriert, dass täglich über 130.000 Fahrzeuge auf entlasteten Straßen „verschwinden“, während nur 43.800 Fahrzeuge auf anderen Straßen zusätzlich erscheinen – ein unrealistisches Ungleichgewicht in einem geschlossenen Straßennetz. Irreführende Darstellung der Verkehrsentlastung durch A100: Wie die Autobahn-GmbH systematisch Risiken verschweigt weiterlesen

Informationsveranstaltung zur A100 am 28.4.2025 – Fragen und Kritikpunkte

Am Montag, 28. April 2025 findet im Kino CineStar Berlin – Treptower Park eine Bürger-Informationsveranstaltung zur geplanten Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 statt.
Die Autobahn GmbH sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wollen dort über den aktuellen Stand informieren.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:15 Uhr).
Doch statt Lösungen gibt es mehr offene Fragen denn je:
💥 720 Millionen Euro Baukosten – für noch mehr Stau, Lärm und Umweltzerstörung?
🏘️ Mehr Belastung für Anwohner statt Entlastung?
🚌 Keine Priorität für Busse, Radfahrer und Fußgänger?

Die folgenden Fragen und Kritikpunkte zeigen, welche massiven Versäumnisse es bei Planung und Umsetzung gab – und welche Risiken der baldige Betrieb der A100 bis Treptow mit sich bringen wird.
💬 Ergänze gern deine eigenen Fragen oder Gedanken in den Kommentaren – wir freuen uns auf dein Feedback!

Unsere Fragen an die Verantwortlichen:

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