🔊 A100 wegbassen am 12.9.2026: Demo gegen den Weiterbau der A100

Komm am Samstag, 12. September 2026, zur Demo „A100 wegbassen“ in Berlin und setze ein Zeichen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Um 13 Uhr startet der Demozug am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus. Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ und richtet sich insbesondere gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 von Treptower Park bis zur Storkower Straße. Sei dabei und demonstriere für eine lebenswerte, umweltfreundliche Stadt ohne neue Autobahnen!

📍 Infos zur Demo A100-Wegbassen

Datum: Samstag, 12. September 2026
Beginn: 13:00 Uhr
Start: RAW-Gelände, Revaler Straße
Ziel: Rotes Rathaus
Gemeinsame Abschlusskundgebung: 16:00 Uhr
Anschließend: stationärer Protestrave am Roten Rathaus bis in den Abend
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen

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Die Route der A100 wegbassen Demo am Samstag, 12.09.2026 in Berlin
Die Route der A100 wegbassen Demo am Samstag, 12.09.2026 in Berlin

🚩 A100 wegbassen: Vom RAW-Gelände zum Roten Rathaus

Los geht es um 13 Uhr am RAW-Gelände an der Revaler Straße. Von dort zieht die A100-wegbassen-Demo durch Friedrichshain in Richtung Alexanderplatz und Rotes Rathaus.

Die Route der A100-wegbassen-Demo führt über:

Revaler Straße – Warschauer Straße – Mühlenstraße – Stralauer Platz – Holzmarktstraße – Alexanderstraße – Otto-Braun-Straße – Alexanderplatz – Rathausstraße – Platz vor dem Roten Rathaus.

Im Bereich der BVG-Zentrale ist eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Die von der Berliner Versammlungsbehörde veröffentlichte Wegführung beginnt im Bereich Neue Bahnhofstraße/Annemirl-Bauer-Platz, führt über die Simplonstraße zur Revaler Straße und anschließend auf der genannten Strecke weiter zum Roten Rathaus.

Am Roten Rathaus kommen die verschiedenen Demonstrationszüge der Sterndemo zusammen. Die gemeinsame Abschlusskundgebung beginnt um 16 Uhr. Danach geht der Protest von A100 wegbassen vor Ort mit einem stationären Protestrave bis in den Abend weiter.

🌟 A200wegbassen – Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“

A100 wegbassen Protestrave am 12.9.2026 in Berlin

Die Demo A100 wegbassen ist kein isolierter Protestzug. Sie ist Teil der großen berlinweiten Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“, zu der am 12. September 2026 ein breites Bündnis aus nahezu 100 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften aufruft.

Aus verschiedenen Teilen Berlins ziehen thematische Demonstrationen sternförmig zum Roten Rathaus. Neben dem Protest gegen den A100-Weiterbau geht es dabei unter anderem um Klimagerechtigkeit, eine soziale Mobilitätswende, den Schutz der Demokratie, soziale Teilhabe, Gleichberechtigung und den Erhalt kultureller Freiräume.

Der A100-wegbassen-Demozug trifft auf dem Weg zum Roten Rathaus mit weiteren Protestzügen zusammen. Dazu gehören unter anderem der Umwelt- und Klimazug „Berlin muss klimagerecht!“ sowie der queerfeministische Protestzug.

Damit wird aus dem Protest gegen eine konkrete Autobahnplanung ein gemeinsames Signal für eine andere Stadtentwicklung: Berlin soll nicht noch stärker dem Autoverkehr untergeordnet werden, sondern lebenswerter, gerechter und klimafester werden.

A100 wegbassen am 12.9.2026 in Berlin: Demo gegen den Weiterbau der A100
A100 wegbassen am 12.9.2026 in Berlin: Demo gegen den Weiterbau der A100

✊ Die Forderungen von A100 wegbassen

Sofortiger Stopp des Weiterbaus der A100

Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll verhindert werden. Ebenso sollen die weiteren Planungen für den Ausbau gestoppt werden.

Dahinter stehen drei zentrale Forderungsbereiche.

Mobilitätswende statt autogerechter Stadtplanung

Berlin soll Vorreiter einer klimagerechten und solidarischen Mobilitätswende werden. Öffentliche Mittel sollen in nachhaltige Mobilität investiert werden, statt weitere autogerechte Infrastruktur zu schaffen.

Gefordert werden insbesondere:

  • ein besseres und dichteres Radverkehrsnetz,
  • ein leistungsfähigerer öffentlicher Nahverkehr,
  • mehr Kiezblocks und verkehrsberuhigte Wohngebiete,
  • Straßen, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden,
  • die Erweiterung und Schließung bestehender Schienennetze,
  • eine gute Erreichbarkeit sowohl der Außenbezirke als auch der innerstädtischen Kieze,
  • eine Stadt- und Verkehrsplanung, die die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigt.

Außerdem soll sich das Land Berlin dafür einsetzen, die A100 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und die dadurch frei werdenden Mittel für nachhaltige Mobilität einzusetzen.

Freiräume, Kultur und gewachsene Kieze erhalten

Die A100 soll nicht weiter durch gewachsene Stadtquartiere geführt werden.

Gefordert werden der Schutz bestehender Freiräume, Kulturorte, Clubs, Wohnhäuser und sozialer Projekte sowie eine Stadtentwicklung, die gewachsene Kieze nicht verdrängt.

Öffentlicher Raum soll für Menschen da sein – insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Selbstbestimmte Räume, Clubs, Bildungs- und Kulturstätten sollen vor Verdrängung geschützt werden.

Berlin soll seine Bedeutung als Standort für Kultur, Kreativwirtschaft und gesellschaftliche Innovation erhalten und weiterentwickeln. Statt vorhandenen Wohnraum durch Infrastrukturprojekte zu zerstören, sollen lebendige Kieze erhalten und zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Die zentrale Forderung lautet deshalb:

Verbindung statt Trennung: Keine Zerschneidung der Stadt durch die A100.

Klimagerechtigkeit und eine klimaresiliente Stadt

Berlin steht vor großen Herausforderungen durch Klimawandel, Hitze, Flächenverbrauch und zunehmende Verkehrsemissionen.

Gefordert werden deshalb mehr Investitionen in Klimaanpassung, Infrastruktur, Flächenschutz und eine klimaresiliente Stadtentwicklung. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung einer Schwammstadt und Maßnahmen zum Schutz vor Hitze.

Statt neue fossile Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, soll Berlin aus Sicht des Bündnisses den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Energie-, Wärme- und Verkehrspolitik beschleunigen.

Die Forderung ist eindeutig:

Die Stadt soll klimaresilient weiterentwickelt werden, statt sie mit der Stadtautobahn A100 weiter zuzubetonieren.

❗ Warum die Demo A100wegbassen gerade jetzt wichtig ist

Der Termin am 12. September 2026 liegt nur acht Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026. Die Verkehrspolitik und die Zukunft der A100 gehören damit unmittelbar zu den Fragen, über die in Berlin politisch entschieden wird.

Die Veranstalter der Sterndemo wollen deshalb eine Woche vor der Wahl deutlich machen, dass viele Berliner nicht einfach eine Fortsetzung der bisherigen Stadtpolitik akzeptieren.

Der Protest gegen die A100 ist dabei Teil einer größeren Auseinandersetzung über die Frage, wie Berlin in den kommenden Jahrzehnten aussehen soll: Soll weiterhin viel Geld in den Ausbau des Autoverkehrs fließen oder sollen die begrenzten Flächen und öffentlichen Mittel stärker für ÖPNV, Radverkehr, Wohnraum, Grünflächen, soziale Infrastruktur und Klimaanpassung eingesetzt werden?

🚗 Was ist für den 17. Bauabschnitt der A100 geplant?

Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll die Stadtautobahn vom Treptower Park bis zur Storkower Straße verlängern.

Die eigentliche neue A100-Trasse ist rund 4,1 Kilometer lang. Hinzu kommt der geplante Ausbau der Storkower Straße auf rund 1,6 Kilometer. Insgesamt umfasst das Vorhaben damit rund 5,7 Kilometer.

Betroffen wären vor allem die Bezirke Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg.

Die geplante Verlängerung würde damit mitten durch dicht bebaute und stark gewachsene Stadtgebiete führen – unter anderem in der Umgebung des Ostkreuzes.

Die technischen Details sind noch nicht endgültig festgelegt. Die Autobahn GmbH untersucht weiterhin die konkrete technische Lösung und verschiedene Varianten. Der Bund bestätigte allerdings im März 2026 ausdrücklich, dass der 17. Bauabschnitt weiterhin als „laufendes und fest disponiertes Vorhaben“ gilt und der gesetzliche Planungsauftrag umgesetzt werden soll.

Ein Planfeststellungsverfahren soll nach den bisherigen Planungen 2027 eingeleitet werden.

💶 A100: Milliardenprojekt durch Berlin?

Wie teuer der 17. Bauabschnitt tatsächlich werden würde, steht noch nicht endgültig fest.

Eine zuletzt öffentlich genannte Kostengröße liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig erklärte die Bundesregierung 2026, dass wegen der noch laufenden Untersuchungen derzeit keine belastbare aktuelle Kostenaussage möglich sei.

Damit ist klar: Der 17. Bauabschnitt ist ein finanziell äußerst aufwendiges Verkehrsprojekt. Hinzu kommen mögliche weitere Kosten für komplexe Ingenieurbauwerke, die Anpassung bestehender Straßen und die schwierigen baulichen Bedingungen in einem dicht besiedelten Stadtgebiet.

Zum Vergleich: Der erst 2025 eröffnete 16. Bauabschnitt der A100 zwischen Neukölln und Treptower Park ist 3,2 Kilometer lang und kostete rund 721 Millionen Euro. Der Abschnitt wurde nach mehr als zwölf Jahren Bauzeit am 27. August 2025 für den Verkehr freigegeben.

🚗 Was hat der 16. Bauabschnitt der A100 gebracht?

Mit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts wurde die A100 von Neukölln bis zum Treptower Park verlängert. Damit ist gleichzeitig der Anschluss an das Gebiet entstanden, durch das der 17. Bauabschnitt weiterführen soll.

Die Verkehrsentwicklung nach der Freigabe hat jedoch auch neue Probleme sichtbar gemacht. Bezirksämter in Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg berichteten bereits wenige Wochen nach der Eröffnung von einer deutlich verschärften Verkehrssituation rund um die Elsenbrücke. Es kam zu erheblichen Staus, Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs und zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung.

Für die Gegner des Weiterbaus ist dies ein weiteres Argument gegen die Fortsetzung des Autobahnprojekts: Eine zusätzliche Autobahnspur durch die Innenstadt löse Verkehrsprobleme nicht zwangsläufig, sondern könne Verkehr auch verlagern und zusätzlichen Autoverkehr erzeugen.

Wohnraum, Grünflächen und Kulturorte unter Druck

Die geplante A100-Trasse führt durch Gebiete, in denen heute Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Nach Angaben des Aktionsbündnisses A100 stoppen könnten durch die Bauarbeiten rund 8.000 Menschen erheblich belastet werden. Grundlage dieser Zahl ist eine eigene Analyse der betroffenen Straßen und Gebäude; es handelt sich ausdrücklich um eine Schätzung und nicht um eine amtliche Zahl.

Besonders umstritten ist außerdem die mögliche Inanspruchnahme von Wohnhäusern. Nach aktuellen Berichten ist noch nicht endgültig geklärt, welche Gebäude durch die konkrete technische Ausgestaltung betroffen wären. Fest steht jedoch, dass die Frage möglicher Abrisse weiterhin Gegenstand der Diskussion ist.

Auch die Berliner Club- und Kulturlandschaft sieht sich bedroht. Nach Angaben der Clubcommission sind mindestens 21 Clubs und Kulturorte durch den geplanten Weiterbau gefährdet.

Hinzu kommen Grünflächen. Das Aktionsbündnis A100 stoppen weist beispielsweise auf den Grünzug an der Frankfurter Allee Süd hin, der rund 11.000 Quadratmeter Fläche und mehr als 250 Bäume umfasst und nach den bisherigen Planungen durch das Autobahnprojekt betroffen wäre.

Damit geht es beim 17. Bauabschnitt nicht nur um eine Straße. Es geht auch um die Frage, wie mit Wohnraum, Grünflächen, Kultur und öffentlichen Räumen in einer wachsenden Stadt umgegangen wird.

🔊 A100 wegbassen: Protest für ein anderes Berlin

Die Demonstration am 12. September setzt deshalb ein bewusst sichtbares Zeichen gegen die Fortsetzung des Autobahnbaus.

A100 wegbassen verbindet politischen Protest mit Musik und einer Forderung nach einem anderen Verständnis von Stadtentwicklung. Nicht mehr Autobahnen, sondern gute öffentliche Verkehrsmittel, sichere Radwege, bezahlbarer Wohnraum, Grünflächen, Kultur und lebendige Kieze sollen nach den Vorstellungen der Veranstalter stärker im Mittelpunkt stehen.

Der Protest richtet sich damit nicht gegen Mobilität, sondern gegen eine Verkehrspolitik, die nach Ansicht der Demonstranten weiterhin zu stark auf das Auto ausgerichtet ist.

Am 12. September soll diese Botschaft vom RAW-Gelände bis zum Roten Rathaus getragen werden:

Kein Weiterbau der A100. Mehr Platz für Menschen statt mehr Autobahn.

👉 Gemeinsam am 12. September auf die Straße

Komm am Samstag, 12. September 2026, ab 13 Uhr zum RAW-Gelände an der Revaler Straße und demonstriere mit gegen den Weiterbau der A100.

Von dort geht es gemeinsam zum Roten Rathaus. Um 16 Uhr treffen sich die verschiedenen Züge der Sterndemo zur gemeinsamen Abschlusskundgebung.

Anschließend geht der Protest gegen den A100-Weiterbau beim Protestrave von A100 wegbassen weiter.

Zeit, dass sich was dreht. A100 wegbassen!

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🔊 Samstag, 12.09.2026 ab 13:00 Uhr
Demo „A100 wegbassen“ – Protestrave gegen den Weiterbau der A100
📍 Start: RAW-Gelände, Revaler Straße
🔁 Route: Vom RAW-Gelände zum Roten Rathaus
📢 Gemeinsame Abschlusskundgebung: 16:00 Uhr am Roten Rathaus
🎶 Anschließend: Protestrave bis in den Abend
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Am 12. September 2026 heißt es: A100 wegbassen! Gemeinsam auf die Straße gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 und für eine lebenswerte, klimafreundliche Stadt.
Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ mit zahlreichen Demonstrationszügen aus verschiedenen Teilen Berlins.
👉 Infos zur Demo A100 wegbassen, Route, Forderungen und Hintergründe zum geplanten 17. Bauabschnitt der A100

🆕 Unser neuer Instagram-Account ist gestartet – mit Bildern von Rave the Planet und unserer Forderung, den Bau der Stadtautobahn A100 zu stoppen:
👉 @a100stoppen

❤️ Rave The Planet Loveparade – jetzt mit Forderung gegen den Ausbau der A100!
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern / Siegessäule
Mehr Infos

📰 Unsere Pressemitteilung vom 13.08.2026:
Rave The Planet fordert: A100 stoppen – 21 Clubs bedroht

🚨 Samstag, 08.08.2026
Die Bundesregierung schließt den Abriss von Wohnhäusern für die A100 nicht aus!
Während Berlin unter akutem Wohnungsmangel leidet, opfert das Verkehrsministerium bezahlbaren Wohnraum für eine umweltschädliche Betonwüste.
Wir fordern: Wohnen ist Menschenrecht – Autobahn nicht!
Hier bei X weiterlesen

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Unfall: 5-jähriger Junge durch A100-Ausweichverkehr schwer verletzt – Die vorhergesagte Tragödie ist eingetreten

Am Montagmorgen, dem 29. September 2025, wurde die traurige Vorhersage des Aktionsbündnisses A100 stoppen zur schockierenden Realität: Ein 5-jähriger Junge wurde in Friedrichshain auf seinem Fahrrad schwer verletzt, als er bei Grün an der Kreuzung Corinthstraße/Persiusstraße von einem abbiegenden Pkw angefahren wurde.
Die Unfallstelle ist eine zentrale Route für den Ausweichverkehr durch den Rudolfkiez, der durch das durch die A100-Verlängerung nach Treptow verursachte Chaos auf der Elsenbrücke erzwungen wird, aber auch Schulweg für Kinder. Unsere Schwächsten zahlen den Preis für eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik.

Details und Hintergründe: Der Preis des Staus – Ein Kind auf dem Weg ins Krankenhaus

Eine grüne Fußgängerampel, die zur Falle wurde

Es ist 9:15 Uhr an der Ecke Corinthstraße/Persiusstraße. Für den 5-jährigen Jungen, der auf seinem Fahrrad die Fußgängerfurt überquert, leuchtet die Ampel grün. Ein Moment kindlicher Selbstverständlichkeit und Verkehrssicherheit wird jäh zerstört, als ein 29-jähriger Pkw-Fahrer beim Linksabbiegen das Kind übersieht und erfasst. Der Junge prallt auf die Motorhaube, stürzt auf die Fahrbahn und muss mit Kopf- und dem Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Quelle: Polizeimeldung vom 29.09.2025

Fünfjähriger Junge von Auto angefahren – Die A100-Verlängerung fordert ihr erstes unschuldiges OpferDieses Bild eines gleichaltrigen Kindes, das auf seinem Rad die Kreuzung passiert, wo ein Tag zuvor der Unfall stattfand, ist ein Appell an unser Gewissen: Jeder von uns, der in diesem Bild den eigenen Sohn, die eigene Tochter sieht, spürt den tiefen Schmerz und die Wut über diese vermeidbare Tragödie.

Das A100-Verkehrschaos als Unfallursache

Dieser Unfall ist kein tragischer Einzelfall, sondern das direkte Resultat einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik. Unfall: 5-jähriger Junge durch A100-Ausweichverkehr schwer verletzt – Die vorhergesagte Tragödie ist eingetreten weiterlesen

Elsenbrücke jetzt fertigbauen – statt 20 Jahre Behelfsbrücke, die Familien und Rollstuhlfahrer diskriminiert

Der schmale Behelfsweg über die Spree war als Übergangslösung gedacht – doch er könnte uns noch Jahrzehnte erhalten bleiben, um den Platz für die Stadtautobahn A100 freizuhalten. Die Situation ist unzumutbar für Familien mit Kinderwagen und Menschen im Rollstuhl.

Unsere Forderung

Die Elsenbrücke muss wie geplant bis Ende 2025 vollständig fertiggebaut werden – anstatt die unzumutbare Behelfsbrücke für zwei Jahrzehnte bestehen zu lassen.
Es darf keine Rücksicht auf zukünftige Autobahnpläne genommen werden, die frühestens ab 2045 realisiert würden. Der dringend benötigte barrierefreie Übergang muss jetzt entstehen.

Eine Brücke, die ausgrenzt

Der Fußweg der Behelfs-Elsenbrücke über die Spree ist nur 147cm breitDer Fußweg auf der Behelfsbrücke ist mit nur 1,47 Metern so schmal, dass Doppelkinderwagen, Fahrrad-Buggys und Rollstühle nicht aneinander vorbeikommen. Das Vorbeifahren ist unmöglich – oft bleibt nur das Zurückweichen oder Umkehren.

Dabei ist die Behelfsbrücke die einzige ganzjährig nutzbare Fußverbindung von der Halbinsel Stralau und vom Rudolfkiez zum S-Bahnhof Treptower Park. Das macht die Engstelle zu einem echten Hindernis – besonders für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Familien mit kleinen Kindern.

Elsenbrücke fertig bauen: Der Fußweg der Behelfsbrücke ist zu schmal für Kinderwagen und Rollstühle

Warum die Brücke nicht fertig wird: Die A100 blockiert den Neubau

Elsenbrücke jetzt fertigbauen – statt 20 Jahre Behelfsbrücke, die Familien und Rollstuhlfahrer diskriminiert weiterlesen

🔊 A100 WEGBASSEN: Protest gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 am 17.5.2025

💥 Aktuelle Bilder und Videos vom 🔊 A100WEGBASSEN – Protestfest 2025 hier bei
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Am 17. Mai 2025 findet in Berlin-Treptow „A100 Wegbassen“ statt – ein autofreier Protest gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100, der von einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kulturschaffenden, Klimaaktivisten und Anwohnern organisiert wird. Unter dem Motto „Leben. Vielfalt. Kultur.“ fordert es den Stopp des zerstörerischen Autobahnprojekts A100 und eine klimagerechte, lebenswerte Stadt. Am Nachmittag gibt es einen ausgelassenen, familienfreundlichen Straßenprotest, abends wird mit Techno-Musik laut getanzt – ein Protest-Rave gegen den Autobahnbau in Berlin.

📍⏰ Ort, Zeit und Programm

🗓️ Datum: Samstag, 17. Mai 2025
🕑 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Elsenstraße / Puschkinallee / Am Treptower Park, Berlin-Treptow
📋 Ablauf: Nachmittags familienfreundlicher Straßenprotest, abends Tanzdemo und Protest-Rave mit Techno-Musik, das Line-up siehe unten. 

🔊 A100 WEGBASSEN: Protest gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 am 17.5.2025 weiterlesen

Irreführende Darstellung der Verkehrsentlastung durch A100: Wie die Autobahn-GmbH systematisch Risiken verschweigt

Offizielle Informationsveranstaltung zum 16. Bauabschnitt der A100 am 28.4.2025 kaschiert Belastungen durch selektive Zahlenwahl und unvollständige Darstellung

Am Montag, den 28. April 2025, präsentierte die Autobahn GmbH im Kino CineStar in Berlin-Treptow die Fortschritte zum 16. Bauabschnitt der A100. Während die Veranstaltung eine offene Kommunikation über den Baufortschritt suggerierte, erwies sich die Darstellung der verkehrlichen Auswirkungen als einseitig und irreführend. Die zentrale Präsentation hob vor allem Entlastungen hervor – jedoch ohne zu erwähnen, dass viele Wohnstraßen künftig massiv stärker belastet werden.

Ein positiver Schein durch weggelassene Zahlen

„Verkehrsentlastung und -belastung“ laut Autobahn GmbH:
In der Tabelle fehlen prozentuale Angaben – besonders starke Belastungen werden nur in absoluten Zahlen dargestellt oder ganz weggelassen.
„Verkehrsentlastung und -belastung“ durch den 16. Bauabschnitt der A100 laut Autobahn GmbH

Die vorgestellte Tabelle zur „Verkehrsentlastung und Verkehrsbeziehungen“ listete ausschließlich absolute Veränderungen auf – Prozentwerte fehlten vollständig. Besonders auffällig: Es wurden fast nur Straßen aufgeführt, deren Verkehrsbelastung sinkt. Die Straßen, bei denen mit Zuwächsen zu rechnen ist, fanden kaum Beachtung.

Tatsächlich nimmt die Verkehrsbelastung laut den offiziellen Zahlen auf der Sonnenallee (AS – Ziegrastraße) um 52 %, auf der Elsenbrücke um 21 % und auf der Hauptstraße (Kynaststraße – Karlshorster Str.) um 18 % zu – allesamt bereits heute stark frequentierte, staugefährdete Straßen. Diese Information hätte zwingend in der Veranstaltung thematisiert werden müssen, wurde jedoch verschwiegen.

Noch problematischer: Die Präsentation suggeriert, dass täglich über 130.000 Fahrzeuge auf entlasteten Straßen „verschwinden“, während nur 43.800 Fahrzeuge auf anderen Straßen zusätzlich erscheinen – ein unrealistisches Ungleichgewicht in einem geschlossenen Straßennetz. Irreführende Darstellung der Verkehrsentlastung durch A100: Wie die Autobahn-GmbH systematisch Risiken verschweigt weiterlesen

🚨 Verkehrskollaps droht: Bezirke warnen vor Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke

Der 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 steht kurz vor der Eröffnung – und stößt auf erhebliche Kritik. Die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Treptow-Köpenick schlagen Alarm: Sie befürchten einen Verkehrskollaps, wenn der 16. Bauabschnitt der A100 eröffnet wird, bevor der westliche Überbau der Elsenbrücke fertiggestellt ist. Trotz wiederholter Forderungen der Bezirke hat die Senatsverkehrsverwaltung bisher keine zufriedenstellenden Maßnahmen oder Konzepte vorgelegt.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt diese Kritik und fordert einen sofortigen Baustopp des 16. Bauabschnitts der A100 sowie der Überprüfung der Planungen.

Kritikpunkte

Die Kritik der Berliner Bezirke konzentriert sich auf folgende Punkte:

1. 🚧 Fehlende Spreequerung: Der westliche Überbau der Elsenbrücke ist essenziell für die Ableitung des Verkehrs in Richtung Friedrichshain-Kreuzberg. Ohne diese funktionsfähige Verbindung droht eine massive Überlastung des umliegenden Straßennetzes und Staus.

2. 📄 Fehlendes Verkehrskonzept: Die Bezirke bemängeln, dass bis heute keine fundierte Analyse vorliegt, wie die Verkehrsströme in der Übergangszeit geregelt werden sollen. Bereits Anfang 2024 wurde die Senatsverwaltung aufgefordert, entsprechende Konzepte vorzulegen – ohne Erfolg. Ein klares Konzept ist jedoch essenziell, um Chaos zu vermeiden.

3. 🏘️ Belastung der Anwohner: Friedrichshain-Kreuzberg sieht sich mit erheblichen Problemen konfrontiert. Ohne die volle Funktionsfähigkeit der Elsenbrücke werden Umleitungen nötig, die das umliegende Wohngebiet übermäßig belasten und die Lebensqualität der Anwohner spürbar verschlechtern könnten.

4. 🚦 Gefahr von Staus und Engpässen: In Neukölln und Treptow-Köpenick wird mit massiven Staus gerechnet. Der Planfeststellungsbeschluss fordert drei durchgängige Fahrspuren bis zur Elsenbrücke für einen reibungslosen Verkehrsfluss. Momentan sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, was zu erheblichen Engpässen führen dürfte.

5. ⏳ Unverhältnismäßige Übergangszeit: Nach aktuellem Stand wird mit einer Übergangszeit von drei bis sechs Monaten gerechnet, in der die Verkehrsinfrastruktur unvollständig ist. In dieser Zeit könnte sich das Chaos zuspitzen, da die Verkehrslasten ungleich verteilt werden.

6. ❌ Verstoß gegen den Planfeststellungsbeschluss: Die Bezirke argumentieren, dass die Eröffnung des 16. Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke nicht mit den Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses vereinbar sei, der eine durchgängige dreispurige Verkehrsführung bis zur Brücke vorsieht.

7. 🔍 Unklare Gutachtenlage: Es bleibt unklar, ob aktuelle Verkehrsgutachten existieren, die die Übergangsphase beleuchten. Die Bezirke fordern Transparenz, um die Risiken besser einschätzen zu können. Ohne belastbare Daten wird befürchtet, dass die Eröffnung unvorbereitet und mit schwerwiegenden Folgen für die Verkehrsströme erfolgt.

Analyse

🚨 Verkehrskollaps droht: Bezirke warnen vor Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke weiterlesen

🔊 A100 WEGBASSEN: Protestrave gegen den Ausbau der Autobahn A100 am 13.9.2024

🆕 Update: der nächste Protestrave A100 WEGBASSEN findet am Samstag, 17.5.2025 in Berlin-Treptow statt.

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Mach mit beim Protestrave 🔊 A100 WEGBASSEN gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Gemeinsam tanzen und demonstrieren wir für eine lebenswerte und klimagerechte Stadt.

Ort, Zeit und Demo-Route

🗓️ Datum: Freitag, 13. September 2024
🕔 Zeit: 17:00 – 21:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Markgrafendamm, Nähe Bahnhof Berlin-Ostkreuz
🚶 Route: Vom Markgrafendamm in Berlin-Friedrichhain über die Elsenbrücke bis zur geplanten Autobahn-Anschlussstelle am Treptower Park
🚴 Fahrrad-Zubringer-Demo zum Protestrave A100 WEGBASSEN, Start 15:00 Uhr vor dem Bundesverkehrsministerium, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin 🔊 A100 WEGBASSEN: Protestrave gegen den Ausbau der Autobahn A100 am 13.9.2024 weiterlesen

🎨 Kreativ gegen die A100: Bastel-Workshop am 17.7.2024

Komm am Mittwoch, 17. Juli 24 zu unserem Bastelworkshop im Stadtgarten „StRAWanzerei“ und werde kreativ gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100! Gemeinsam mit dem Kiezbüro Südkiez Friedrichshain gestalten wir ab 17 Uhr ein Zine (kreatives Heft) über den Protest und die bedrohten Lieblingsorte in Berlin.

📍 Ort und Zeit:

  • 📅 Datum: Mittwoch, 17. Juli 2024
  • ⏰ Uhrzeit: 17:00 Uhr
  • 📌 Ort: Stadtgarten des Kiezprojektes „StRAWanzerei“, beim Pumptrack, Eingang RAW-Gelände, Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain, Höhe Dirschauer Straße, 

🖌 Infos zum Workshop: Bastel-Workshop gegen die A100: Kreativ gegen den Autowahn am 17.7.2024Der Workshop bietet die Möglichkeit, deine Meinung und deine Kreativität zum Ausdruck zu bringen. Egal ob du zeichnen, malen, Collagen erstellen oder einfach nur diskutieren möchtest – hier ist Raum für alle Formen des Protests. Einige Bastelmaterialien werden bereitgestellt, aber du kannst auch gerne eigene Stifte, Kleber, Scheren und alte Zeitschriften mitbringen. Wir laden dich herzlich ein, an diesem Bastel- und Malworkshop teilzunehmen.  🎨 Kreativ gegen die A100: Bastel-Workshop am 17.7.2024 weiterlesen

Preiswerte Alternative zum geplanten A100-Tunnel unter dem Bahnhof Ostkreuz

Der geplante sechsspurige A100-Autobahntunnel am Ostkreuz in Berlin ist in dieser Dimension nicht notwendig. Die dauerhafte Überlastung der Ostkreuz-Umfahrung kann durch einen zweispurigen Kurztunnel ausreichend behoben werden.

Vorteile des zweispurigen Tunnels:

  • Entlastung der Ostkreuz-Umfahrung
  • Umgestaltung der Neuen Bahnhofstraße zur Fußgängerzone
  • Schaffung eines Platzes mit begrünten Aufenthaltsbereichen
  • Geringere Kosten als die Verlängerung der Stadtautobahn A100 (ca. 10 Mio. Euro gegenüber mehr als 1.000 Mio. Euro)

Verlauf des Tunnels:
Alternative zum geplanten A100-Tunnel unter dem Bahnhof Ostkreuz - Tunnelende Markgrafendamm und Neue BahnhofstraßeQuelle: Planungsagentur.de

  • Der Tunnel zweigt vom Markgrafendamm ab und führt unter der Neuen Bahnhofstraße hindurch.
  • Die nördliche Tunnelausfahrt mündet auf den neu gestalteten Platzbereich.
  • Die westlichen Fahrspuren des Markgrafendamms bleiben in ihrer Lage, die östlichen Fahrspuren rücken etwas auf die Grundstücke.

Weitere Details:

  • Keine Nutzung durch Schwerlastverkehr: Der Tunnel ist aufgrund seiner geringen Aufstellflächen nicht für den Schwerlastverkehr geeignet. Dieser verläuft weiterhin über die bestehenden Verbindungen.
  • Begrünung und Aufenthaltsbereiche: Die Rampe des Tunnels wird größtenteils mit terrassierten und begrünten Aufenthaltsbereichen überdeckt.
  • Kompensation des Baumverlusts: Der Baumverlust durch die notwendigen Verkehrsflächen wird durch die grünen Terrassen und die Fußgängerzone kompensiert.
  • Der zweispurige Tunnel würde im bereits erstellten Rohbau für den A100-Tunnel verlaufen. Es wurden dafür bereits die obere Tunneldecke und die seitlichen Schlitzwände unter dem Bahnhof Ostkreuz über eine Länge von 175 Meter gebaut. (Ab 2012, Kosten ca. 20 Millionen Euro) Mehr Infos dazu hier

Fazit:

Der zweispurige Straßentunnel am Ostkreuz ist eine günstige und ressourcenschonende Alternative zur Verlängerung der Bundesautobahn 100. Er entlastet die Verkehrssituation, schafft neue Aufenthaltsflächen und fördert die Nahmobilität.
Mehr Infos zu dieser Alternativplanung zur A100 bei der Planungsagentur.de

Was ist aktuell geplant: Preiswerte Alternative zum geplanten A100-Tunnel unter dem Bahnhof Ostkreuz weiterlesen

🚯 Lärm, Müll und Urin: Anwohner fordern Antworten nach Protestrave „A100 wegbassen“ am 2.9.2023 in Friedrichshain

In einem offenen Brief haben Anwohner des Berliner Lasker-Kiezes ihren Unmut über die jüngste Protestaktion „A100 wegbassen“ zum Ausdruck gebracht. Die Bewohner, die sich gegen den Bau der Stadtautobahn A100 in Friedrichshain engagieren, zeigen sich enttäuscht über die Wirkung der Demonstration und fragen sich, ob der Protest wirklich im Sinne des Umweltschutzes war.

Dass es auch anders geht, zeigte der von uns mit-organisierte Protest-Rave auf der Elsenbrücke: Am Ende der Protestaktion verteilten wir Müllsäcke und viele packten an, so dass nach ca. 30 Minuten der Müll beseitigt war und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Auch an Toiletten und Lärmbegrenzung hatten wir gedacht.

✍️ Deine Meinung zu diesem Brief interessiert uns sehr.
Bitte nutze dazu die Kommentarfunktion unter diesem Artikel.

Hier der offene Brief vom 4.9.2023 im Wortlaut:

Bezugnehmend zur Demonstration “A100 wegbassen” am Samstag, den 02.09.2023 im Lasker Kiez zwischen Ostkreuz und Elsenbrücke.

Hallo liebes Bündnis „A100 stoppen“ – Hallo werte Organisatoren „A100 wegbassen“ – Hallo werte Clubcommission,

Protest-Rave A100 wegbassenwir die Bewohner, die Anwohner, die Fahrradfahrer, die Hundehalter, die Vereinsmitglieder „Laskerwiesen e.V.“, wir die direkt Betroffenen vom Bau der A100 durch Friedrichshain, wir wenden uns an Euch und möchten offen fragen, ob ihr mit diesem Emissions-Spektakel am Samstag wirklich gegen Emissionen etwas erreichen wollt?

Wir waren begeistert, als wir hörten, welchen Anklang der Widerstand gegen dieses wahnwitzige Bauprojekt im ganzen Stadtgebiet hat. Viel zu teuer, nicht zeitgemäß, nicht notwendig, zerstört Lebens- und Kulturlandschaft, wird eine Dauerlärmquelle welche uns Lärm geplagten Anwohnern im Lasker Kiez den Rest geben wird. Es widerspricht in jeglicher Hinsicht dem gesunden Menschenverstand.

Jedoch widerspricht Euer Spektakel eben auch in jeglicher Hinsicht dem gesunden Menschenverstand.

Glas und Scherben nach Protestrave A100 wegbassenWelchem Zweck soll es dienen und welchen Mehrwert haben wir, die Bewohner und Anwohner des Lasker Kiezes, wenn eine Horde besoffener, feierwütiger Drogenkonsumenten lärmend in unseren Kiez einfällt? Welches Vorbild soll dies sein, wenn Berge an Müll zurückgelassen werden? – Plastikflaschen, Flyer, Kippen, Kronkorken zu tausenden liegen bleiben? Wenn Tausende Flaschen den Kiez fluten, um nach Stunden des Rauschspektakels in Millionen Scherben zurück gelassen werden? Dass im Anschluss kein Fahrrad mehr fahren kann, die Hunde getragen werden müssen, auch Nachbarskinder den Boden nicht berühren dürfen…! 🚯 Lärm, Müll und Urin: Anwohner fordern Antworten nach Protestrave „A100 wegbassen“ am 2.9.2023 in Friedrichshain weiterlesen

✅ Spektakel auf der Autobahn am 26.2.2023 im ://about blank

Mehrere Initiativen präsentieren im Club About Blank Ideen gegen einen Weiterbau der Berliner  Stadtautobahn A100

  • Wann? Sonntag, 26. Februar ab 16 Uhr
  • Wo? About Blank, Markgrafendamm 24 c
  • Was? Ausstellungen, Lesung, Podiums-Diskussion, Konzert und Suppe

Geplanter Ablauf: 16 bis 18 Uhr Infostände und Ausstellung (Innen)
16:30 bis 17:30 Uhr Lesung: „Deutschland als Autobahn“ von Conrad Kunze (Zelt), 17:30 bis 18:00 Uhr DJ: Jonas Schilling (Zelt)
18:00 bis 20:00 Uhr Podiumsdiskussion (Zelt)
20:00 bis 22:00 Uhr Konzerte: Ganna Gryniva, FaulenzA (Innen). ✅ Spektakel auf der Autobahn am 26.2.2023 im ://about blank weiterlesen

Demonstration Verkehrswende jetzt, A100 stoppen am 18.6.2022

Demo gegen die  Verlängerung der Stadtautobahn A100 mitten durch Berlin, durch unsere lebenswerten Kieze.
Die Protestaktion findet im Rahmen der bundesweiten dezentralen Aktionstage „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt! 2022“ statt.

Start: 13:30 Uhr Elsenstraße vor dem S-Bahnhof Treptower Park
Zwischenstopps: about blank, Neue Bahnhofstraße, Wartenbergstraße 22
Abschlusskundgebung: ca. 16:00 Uhr Frankfurter Allee

Die Demo führt entlang des geplanten 17. Bauabschnitts der Stadtautobahn, der nie entstehen darf. Die Stadt hat genug Straßen. Wir wollen keine weitere Zerstörung zugunsten des klimaschädlichen Autoverkehrs!
Wir fordern eine Stadt mit kurzen Wegen und besten Bedingungen für klimafreundliche Fortbewegung!

Demo „Freie Fahrt für die Verkehrswende am Ostkreuz“ am 04.03.2021

Organisiert von den Fahrradfreundlichen Netzwerken Lichtenberg und Friedrichshain, Changing Cities e.V., Bürgerinitiativen Kaskelkiezblock und Ostkreuz – Kiez für alle

Wir waren dabei.

Die Initiatoren fordern sichere Fahrradwege auf der Boxhagener Straße und Markstraße. Seit Jahren wird der Fuß- und Radverkehr rund um das Ostkreuz benachteiligt. Das Radfahren ist lebensgefährlich und auf dem Gehweg und im Halteverbot parken Autos.

Demo Freie Fahrt für die Verkehrswende am Ostkreuz

Als im November 2020 wieder ein abbiegender LKW einen Radfahrer an der Kreuzung Karlshorster Straße / Ecke Hauptstraße überrollte, wurde die Forderung nach Sofortmaßnahmen durch das Lichtenberger Bezirksamt erneut nicht ernst genommen. Stattdessen soll auf den Bürgersteigen unter der Brücke der Karlshorster Straße ein zu kurzer, zu schmaler, nicht mit dem Mobilitätsgesetz konformer und überteuerter „Radweg-Stummel” markiert werden. Der Rest der Markstraße bleibt gefährlich, der Verkehr wird monatelang durch den Kaskelkiez geleitet, belastet und gefährdet dort die Anwohner.

Die Demo richtete sich gegen die Verschleppung der Verkehrswende am Ostkreuz, einem der modernsten Bahnhöfe Berlins, und gegen das Durchgangs-Verkehrschaos im Kiez.

Um die 200 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Auf diesem Kiezspaziergang durch den Kaskelkiez mit kurzen Stopps für Erläuterungen und Redebeiträge fand an der Ecke Neue Bahnhofsstraße / Boxhagener Straße die Abschlusskundgebung statt. An einem Ort, der genau auf der geplanten Trassenführung des 17. Bauabschnitts der A100 liegt.

Hier zum Redebeitrag von A100stoppen Demo „Freie Fahrt für die Verkehrswende am Ostkreuz“ am 04.03.2021 weiterlesen

Unser A100 Protest-Rave auf der Elsenbrücke: Bilder, Videos + Medienecho

Zahlreiche Menschen folgten am 25.5.2019 unserem Aufruf zum PROTEST RAVE A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! Die Stimmung war prima und der Protest war friedlich und gewaltfrei.

Die Redebeiträge waren von Heidi Dlubek und Tobias Trommer vom Aktionsbündnis A100 stoppen, Denis Petri von Changing Cities und Leto van Long vom Club „Zur wilden Renate“.

Es spielten die DJs Bloody Mary, Fadi Mohem, Sebastian Voigt und Rodmin.

Medienecho (Auswahl)

Ruptly: Germany: Street ravers protest motorway threatening Berlin’s night clubs

The Guardian: Germany’s love of fast cars runs into the barricades in Berlin 

taz: Protestrave an der Elsenbrücke „Ein fast magischer Ort“

Berliner Morgenpost: Raver tanzen auf der Elsenbrücke gegen den A100-Weiterbau

rbb24: Protest auf der Elsenbrücke – 100 Menschen tanzen gegen A100

rbb-Abendschau vom 25.5.2019: Hunderte demonstrieren gegen Weiterbau der A 100 (Beitrag 7 Tage lang verfügbar)

radio eins: Protest Rave gegen den Weiterbau der A100

Berliner Woche: Rave gegen die Autobahn 

Inverted Audio: Berlin’s A100 autobahn threatens to demolish Wilde Renate, Else and ://about blank

Trax: Berlin : Plusieurs clubs mythiques sont menacés de fermeture par un projet d’autoroute

PROTEST RAVE | A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! | 25.5.2019

PROTEST RAVE A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! am 25.5.2019Sei dabei beim Protest-Rave am Samstag, 25.5.2019
von 14 bis 18 Uhr
Elsenbrücke, direkt am S-Bahnhof Treptower Park

A100 STOPPEN! // NO HIGHWAY THROUGH PARADISE!
Keine Autobahn über die Elsenbrücke!

Wir tanzen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg! Es wäre auch das Ende vieler Clubs!

Berlin will verkehrspolitisch nachhaltig, emissionsarm und innovativ sein? Gerne! Aber dann rollt Euren Autobahnplan gleich wieder ein!

Dieser Plan einer Stadtautobahn ist aus dem letzten Jahrtausend und will sich durch unsere Kieze, unsere kurzen Alltagswege und unsere kulturstiftenden Clubs wälzen.

://about blank, FIPS, Osthafen, Polygon, Else und Wilde Renate würden platt gemacht.

Wir fordern eine Elsenbrücke als Spreebalkon für alle!
Mit viel Raum für Fußgänger, Radfahrer und Sonnenuntergangsanbeter.
Aufenthaltsqualität statt Autobahnwahn!
Komm and rave für Deinen Freiraum!

Es musizieren: Bloody Mary, Fadi Mohem, Sebastian Voigt und Rodmin

Es sprechen Aktive von Changing Cities, vom Aktionsbündnis A100 stoppen und der vom Autobahnbau bedrohten Clubs.

Aktionsbündnis A100 stoppen!
[mit freundlicher Unterstützung von ;//about blank, Else und Wilde Renate]

Bring Deine Freunde mit! Lade sie hier bei Facebook ein:
https://www.facebook.com/events/320748338851450/

Aber lass Parteisymbole bitte zu Hause.

Plakat PROTEST RAVE gelb (pdf)
Plakat PROTEST RAVE schwarz/weiß (pdf)

Pressemitteilung
Protest-Rave A100 stoppen! Elsenbrücke für alle! am 25.5.2019, aktualisiert (pdf)

Elsenbrücke – Neubau statt Sanierung

Das Gutachten zur Elsenbrücke liegt vor. Es soll neu gebaut werden. Das sind die Planungen des Senats.

Die Elsenbrücke mit dem östlichen und westlichen Brückenteil soll nun in Gänze neu gebaut werden. Das dauert deshalb entsprechend lange. Sehr wahrscheinlich bis 2028.

Ab sofort bis Anfang 2020 erfolgen die Planungen für den Rückbau und den Ersatz des Ostteils der Brücke. Danach beginnt gleich der Rückbau des zurzeit gesperrten Teils der Brücke Richtung Ostkreuz bis Ende 2020. Die Behelfsbrücke soll 2021 fertig werden. Dann läuft der Verkehr über diesen Teil der Brücke. Für 2022 bis 2025 ist der Abriss und Neubau der westlichen Brücke geplant. Wenn das geschafft ist, wird der Verkehr über diese Brücke geleitet. Dann wird die östliche Behelfsbrücke wieder abgerissen und neu gebaut bis Ende 2028.

Die neue Brücke ersetzt die bisherige Elsenbrücke. Bei einem Weiterbau der Stadtautobahn A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg müsste entweder eine zusätzliche Brücke gebaut oder die neue Brücke teilweise wieder abgerissen werden.

Wir werden aufmerksam verfolgen, was tatsächlich passiert. Schon früher sind Planänderungen während der Bauphase erfolgt – siehe Abschluss des 16. Bauabschnitts am Treptower Park.

Unsere Pressekonferenz am 1.9.2016: Gemeinsam gegen den Ausbau der A100

Unsere Pressekonferenz am 1.9.2016: Gemeinsam gegen den Ausbau der A10

Am 1.9.2016 luden wir Verantwortliche der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg und Kandidatinnen und Kandidaten der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien, die sich gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 einsetzen, zu einer Pressekonferenz in den Magdalena-Club ein, um kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18.9.2016 ein klares Signal für eine Wende in der Berliner Verkehrspolitik zu setzen.

Auf dem Podium (in alphabetischer Reihenfolge):
Kandidatinnen/ Kandidaten für das Abgeordnetenhaus
Grüne: Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher für Straßen- und Luftverkehr im Abgeordnetenhaus
Linke: Harald Wolf, verkehrs- und energiepolitischer Sprecher im Abgeordnetenhaus
Piraten: Fabio Reinhardt, Sprecher für Integrations- und Flüchtlingspolitik sowie Mitglied im Hauptausschuss
SPD: Peggy Hochstätter, BVV-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg und Kandidatin für das Abgeordnetenhaus
Bezirke, die sich gegen die Verlängerung der A100 wenden
Friedrichshain-Kreuzberg: Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne)
Lichtenberg: stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Andreas Prüfer (Linke)

Moderation: Tobias Trommer (Aktionsbündnis A100 stoppen!)

Video: Zusammenfassung der Pressekonferenz

Im Anschluss an die Pressekonferenz Fototermin mit Politikerinnen, Politikern und Aktiven des Aktionsbündnis A100 stoppen mit Blick über die geplante Autobahntrasse. (Bilder in hoher Auflösung auf Anfrage). Der Club Magdalena befindet sich direkt auf der geplanten Stadtautobahn und ist vom Ausbau der A100 bedroht.

Presseecho:
Berliner Zeitung: A100 – Der alte Streit ist wieder da
Der Tagesspiegel: Weiterbau der A 100 in Treptow: Ganz große Koalition gegen die Autobahn
Neues Deutschland: Rot-Rot-Grün gegen A 100 – In Friedrichshain-Kreuzberg will nur die CDU einen Weiterbau der Autobahn
taz: Verlängerung der A 100 in Berlin: Die Autobahn ausbremsen

Video: Pressekonferenz vollständig