Flashmob A100 stoppen! Wir legen uns quer! 9.7.2016 Kreuzung Frankfurter Allee

Flashmob A100 stoppen! Wir legen uns quer! 9.7.2016 Kreuzung Frankfurter Allee/ Gürtelstr./Möllendorffstr. am Ringcenter II U-Bahn U5 Frankfurter AlleeMacht alle mit beim
Flashmob A100 stoppen! Wir legen uns quer!
am Samstag, 9.7.2016  um 15 Uhr
Kreuzung Frankfurter Allee/ Gürtelstr./ Möllendorffstr. am Ringcenter II, U-Bahn U5 Frankfurter Allee

Autobahn A100 nach Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg bedeutet mehr Stau, Dreck, Lärm und Unfälle! Ohne uns!

♦ Sei um 15 Uhr an der Ecke Frankfurter Allee / Gürtelstr.
♦ Hol Dir von uns ein Stop-A100-Plakat und eine Staubschutzmaske oder bring eigene Transparente und Verkleidung mit
♦ Warte unauffällig am Straßenrand
♦ Wenn die rote Posaune ertönt (ca. 15:30 Uhr):
Geh auf die Straße und leg dich quer!
♦ Beim Signal 10 Minuten später: Verlass die Fahrbahn, als wäre nichts geschehen

Bitte keine Parteisymbole oder Parteiwerbung

Bitte leite diese Info weiter und lade deine Freunde dazu ein und teile sie bei Facebook etc.! Flashmob A100 stoppen! Wir legen uns quer! 9.7.2016 Kreuzung Frankfurter Allee weiterlesen

Park in Berlin-Lichtenberg von der A100 bedroht! Aktion am 12.4.2016

Aktion zum Erhalt des „Grünen Bandes“ in Berlin-Lichtenberg am 12.4.2016 im Park zwischen S-Bahn-Gleis und dem Wohnblock der Wilhelm-Guddorf-Straße

Die Grünanlage „Grünes Band“ hinter der Kiezspinne in Berlin-Lichtenberg ist vom geplanten Ausbau der Stadtautobahn A100 bedroht. Laut Bundesverkehrswegeplan befindet sich hier eine doppelstöckige Autobahn als fest disponiertes Projekt im Bau.

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Sozioökonomische Auswirkungen von innerstädtischen Autobahnen wie der A100

Soziale auswirkungen von StadtautobahnenNach einer von TOPOS im Auftrag der Linkspartei durchgeführten Untersuchung aus dem Jahr 2011 „Auswirkungen  innerstädtischer Autobahnen auf die Sozialstruktur angrenzender Wohngebiete“ [1] sollten die Lärm- und Emissionsbelastung sowie die soziostrukturellen Auswirkungen ermittelt werden.

Es konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die mittelbaren Anrainer sozioökonomisch schlechter gestellt sind als Stadtbewohner in den weiter dahinterliegenden Wohngebieten. Zu den Resultaten gehörten folgende  Erkenntnisse: Je näher sich ein Haushalt an der Stadtautobahn befindet,  umso problematischer war das Einkommensniveau. Einhergehend mit einem niedrigen  Beschäftigungsstand stieg das Armutsrisiko erheblich an bzw. Rentner hatten niedrigere Renten und Berufstätige niedrigere Einkommen. Die Anwohner der einschlägigen Wohnquartiere verfügten selber über weniger Autos. Der Instandhaltungs- und Nutzungsgrad (Leerstand) der Wohnungen wiesen einen tendenziell zu hohen, überbewerteten Mietspiegel aus, der nur knapp unter dem eigentlichen lokalen Mittelwert lag als für die Bewohner der dahinterliegender Wohngebiete. Lediglich die Hälfte der Wohnungen verfügte über Fenster mit einem Schallschutz, der zum Teil unzureichend war.

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Baumfällungen am Treptower Park wegen Stadtautobahn A100?

Ab dem 15.2.2016 wurden an der Straße „Am Treptower Park“ zwischen der Ringbahn und dem Parkcenter Bäume gefällt: 2 Platanen auf der Südwestseite und 9 Platanen auf der Nordostseite.

Das besondere daran ist, dass nicht nur die zwei Bäume auf der Seite, wo die A100 auf die Straße „Am Treptower Park“ stößt, daran glauben mussten, sondern auch die auf der gegenüberliegenden Seite. Die Straße Am Treptower Park muss zwischen der Autobahn-Anschlussstelle und der Elsenstraße von 3+2 Spuren auf 3+4 Spuren erweitert werden, um den zusätzlichen Verkehr von der A100 aufzunehmen. Die Platanen auf der Nordseite fielen dieser Verbreiterung zum Opfer.

Übersichtskarte: Baumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?-am-treptower-park-a100-planBaumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?Baumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?Baumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?Baumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?Baumfällungen am Trepower Park wegen Stadtautobahn A100?

Video: Widerstand gegen den Bau der Stadtautobahn A100 in Berlin-Neukölln

Im Januar 2013 begannen massive Proteste auf der geplanten Trasse der Stadtautobahn A100 in Berlin-Neukölln. So wurden Bäume besetzt und gegen die Räumung eines Grundstücks in der Neuköllnischen Allee 33 protestiert.

Hier die Zusammenfassung: Ein Jahr Widerstand gegen den Autobahn-Wahnsinn

Beermannstraße: Transparent „Wohnraum statt Autobahn/ Besetzen statt Räumen“

Beermannstraße Berlin-Treptow: Transparent „Wohnraum statt Autobahn/ Besetzen statt Räumen“Von einem anonymen Absender erhielten wir heute folgende Pressemitteilung:

Berlin, 13.02.2015: Ein 50 qm großes Transparent mit der Aufschrift „Wohnraum statt Autobahn / Besetzen statt Räumen“ ziert seit heute Vormittag die Fassade eines der durch die A 100 bedrohten Häuser am äußeren Ende der Beermannstraße in Alt-Treptow.

Im Zusammenhang mit der angedrohten Räumung der Häuser in der Beermannstraße 20/22 solidarisiert sich die NachbarInnenschaft mit den BewohnerInnen der Wohnungen, die unter Androhung ihrer Zwangsräumung „freiwillig“ umsiedeln mussten. Nur wenige konnten sich dem Druck widersetzen und sind nun von einer Zwangsumsiedelung bedroht. Sie werden mit schlechterer Wohnqualität für deutlich höhere Mieten abgespeist, während sich der Senat die Sicherung der Beermannstraße 20/22 gegen ungewollte Gäste einiges kosten lässt: Ausgaben im sechsstelligen Bereich seien allein für neue Schlösser an den Wohnungstüren getätigt worden, heißt es im Kiez, Wachschutz ist rund um die Uhr zugegen. Beermannstraße: Transparent „Wohnraum statt Autobahn/ Besetzen statt Räumen“ weiterlesen

Hoffest in der Beermannstr. 22 gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100

Hoffest in der Beermannstr. 22 gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 Am Sonntag 29.6.2014 luden die Bewohner/innen der Beermannstraße, unterstützt von Karla Pappel und Robin Wood, die A100-Gegner/innen zu einem Hoffest ein. Die 5 Häuser der Beermannstr. 20 und 22 sollen entmietet und anschließend abgerissen werden, um Platz für die Stadtautobahn A100 zu schaffen, die von Berlin-Neukölln nach Treptow und später nach Friedrichshain verlängert werden soll.

Bis auf eine lächerliche Umzugspauschale bekommen die Anwohner/innen keine Entschädigung, obwohl sie gezwungen werden, in erheblich teurere oder schlechter ausgestattete Wohnungen umzuziehen. Nicht alle Mieter/innen lassen sich das gefallen und haben angekündigt, Widerspruch einzulegen.

Illegale Baumfäll- und Räumaktion für A100-Trasse in Berlin-Neukölln verhindert!

Nach einem Hinweis am Vorabend, dass gegen den Willen des Eigentümers die Bäume auf dem Grundstück Neuköllnische Allee 33/ Ecke Grenzallee in Berlin-Neukölln gefällt werden sollen und auch das Protest-Baumhaus zerstört werden soll,  waren wir am 17.12.2013 auf dem Gelände und auf dem Baumhaus präsent. Es befindet sich auf der geplanten Trasse der Stadtautobahn A100, die von Berlin-Neukölln zum Treptower Park verlängert werden soll.

Wir waren dann heute früh zahlreich auf dem Gelände und auf dem Baumhaus. Ein Baumfäll- und Räumkommando mit schwerem Gerät und Hebebühne rückte an, offenbar um die Bäume auf dem Grundstück Neuköllnische Allee 33 zu fällen und damit auch das Protest-Baumhaus zu zerstören.

Ein Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt war vor Ort und behauptete uns gegenüber, dass das Land berlin seit dem 12.12.2013 Eigentümer des Geländes Neuköllnische Allee 33 wäre. Nachdem der Anwalt Karsten Sommer, der den Eigentümer des Geländes Da Silva vertritt, das Betreten des Geländes untersagte, wurde die Räumaktion gestoppt und die Polizei zog unverrichteter Dinge wieder ab. Eine Pappel und weitere Bäume wurden jedoch auf dem Nachbargrundstück gefällt.
Unsere aktuelle Pressemitteilung zur heutigen versuchten Räumung

Fällung einer Pappel für die Stadtautobahn A100 in Berlin-Neukölln A100-Protest-Baumhaus auf dem Gelände Neuköllnische Allee 33 in Berlin-Neukölln am 17.12.2013

A100 stoppen! bei Demonstration Schall und Rauch abwählen! am 7.9.2013

Unter dem Motto „Bürgerprotest ernst nehmen! Verkehrspolitik umsteuern! Umwelt schützen!“ protestierte das Aktionsbündnis A100 stoppen! gemeinsam mit anderen Initiativen am 7.9.2013 kurz vor der Bundestagswahl gegen die Folgen einer verfehlten Verkehrspolitik und setzten ein klares Zeichen gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow und Friedrichshain.

Aktionsbündnis A100 stoppen! bei Demonstration Schall und Rauch abwählen! am 7.9.2013 vor dem Bundeskanzleramt in Berlin
Abschlusskundgebung der Demonstration Schall und Rauch abwählen! am 7.9.2013 vor dem Kanzleramt in Berlin

A100 stoppen! bei Demo Schall und Rauch abwählen! am 7.9.2013 vor dem Bundeskanzleramt in Berlin

Unsere Protestaktion zum A100-Spatenstich: klares Signal den Unsinn zu stoppen!

Unsere heutige Protestaktion „Wir pfeifen auf die A100“ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow gab ein unüberhörbares Signal: diese Betonpiste ist peinlich, teuer und unerwünscht!

Offenbar hatten die Veranstalter dieses Trauerakts Angst vor friedlichen Demonstranten: wir durften nur mehrere Hundert Meter entfernt vom offiziellen Spatenstich demonstrieren und trotz offizieller Einladung hätten nur wenige Einlass erhalten, so dass wir dankend darauf verzichtet haben.
Unsere Pressemitteilung zu dieser Demo.

Medienecho (Auswahl)
BZ: Millionengrab oder wichtiges Infrastrukturprojekt? Ein Spatenstich eröffnete die Verlängerung der A100
Radio Eins: Spatenstich für den Ausbau der A100 (Beitrag ist bis zum 15.05.2013 verfügbar)
Märkische Oderzeitung: Spatenstich für umstrittene Verlängerung der A100

 Protestaktion “Wir pfeifen auf die A100″ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow  Protest beim ersten Spatenstich zum Baubeginn der A100 in Berlin-Neukölln
Foto B.Sauer-Diete/bsd-photo-archiv
  Protestaktion “Wir pfeifen auf die A100″ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow
Foto B.Sauer-Diete/bsd-photo-archiv
 Protestaktion “Wir pfeifen auf die A100″ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100
Foto B.Sauer-Diete/bsd-photo-archiv
 Transparent zur  Protestaktion “Wir pfeifen auf die A100″ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow  Demonstration “Wir pfeifen auf die A100″ zum ersten Spatenstich für den Baubeginn der A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow
Foto C. Könneke

Protest statt Party: Wir pfeifen auf die A100 am 8.5.2013 um 12 Uhr in Neukölln

Protest statt Party: Wir pfeifen auf die A100 am 8.5.2013 um 12 Uhr in NeuköllnKommt am Mittwoch, 8.5.2013 um 12:00 Uhr zum Protestcamp Neuköllnische Allee 33/ Ecke Grenzallee nach Berlin-Neukölln! Stadtplan-Link
Wir pfeifen auf die Verlängerung der Stadtautobahn A100! Bringt Trillerpfeifen mit.

Wir ziehen von dort wenige Hundert Meter in Richtung Grenzallee, Ecke Bergiusstraße, wo eine Stunde später der offizielle 1. Spatenstich zur A100-Verlängerung von Berlin-Neukölln nach Treptow stattfindet.
Zu diesem Trauerakt wurden wir eingeladen und wir sagen hiermit unsere Teilnahme zu!

Bitte leitet diesen Aufruf weiter und ladet eure Freunde ein!
Diese Demonstration als Veranstaltung bei Facebook

Plakat/ Flyer zur Protestaktion (pdf)

Diese Demo wird von 12-14 Uhr von CastorTV live übertragen!

Protest-Spatenstich zum A100-Baubeginn am 5.5.2013 um 15 Uhr Rotes Rathaus

Protest-Spatenstich zum A100-Baubeginn am 5.5.2013 um 15 Uhr Neptunbrunnen/ Rotes RathausKommt alle zum Protest-Spatenstich zum A100-Baubeginn
am Sonntag, 5.5.2013 um 15 Uhr
zum Neptunbrunnen am Roten Rathaus!
Keine Geldverschwendung für einen Autobahn-Stummel!
Die 500 Millionen Euro sinnvoll verwenden!

Die 3,2 Kilometer Stadtautobahn von Berlin-Neukölln nach Treptow sind die teuersten Autobahn-Kilometer der deutschen Geschichte und werden Tausende Menschen mit Stau, Dreck und Lärm belasten.

Wir verlegen den ersten Spatenstich zum Baubeginn der A100-Verlängerung von Neukölln vor den Amtssitz von Klaus Wowereit und buddeln dem Regierenden Bürgermeister seine geliebte Autobahn direkt vor die Nase.

Bitte leitet diesen Aufruf weiter und ladet eure Freunde ein!
Diese Protestaktion als Veranstaltung bei Facebook

Plakat/ Flyer zur Protestaktion (pdf)

Demonstration am 12.3.2013: Baumfällungen für A100 in Neukölln vorerst gestoppt

Trotz eisiger Kälte und der frühen Stunde folgten heute über 30  Menschen unserem Aufruf und demonstrierten schon um 07:00 Uhr in der Neuköllnischen Allee in Berlin-Neukölln gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100. Die Pappel auf dem Grundstück Neuköllnische Allee 33 wurde bereits die ganze Nacht über besetzt gehalten. Nach der versuchten illegalen Baumfällung in der letzten Woche bestreiten die Verantwortlichen nun, aktuell Baumfällungen geplant zu haben.

Seit kurzem sind mehr als 50 Bäume an der Neuköllnischen Alle, am Bahndamm und auf den dazwischen liegenden Grundstücken mit gelben Kreuzen markiert.

Bereits gestern teilte der Projektleiter für den A100-Ausbau bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Herr Huhn auf Anfrage mit, dass er sich in seiner Verwaltung rückversichert habe, dass aktuell keine Baumfällungen geplant seien. Für Markierungen und Schilder habe er noch keine Erklärung. Baumfällungen seien Ende Februar abgeschlossen und würden auch erst wieder im September beginnen.

Auch im Bezirksamt Neukölln weist man jegliche Verantwortung von sich und geht bei den gelben Markierungen sogar von Vandalismus aus. Zitat aus der Kleinen Anfrage KA/058/XIX von Marlis Fuhrmann (Die Linke) in der BVV Berlin-Neukölln:
„Das Bezirksamt hat die von Ihnen beschriebenen Markierungen an den Bäumen nicht zu vertreten. Selbstverständlich hat das Fachamt sofort nach Eingang Ihrer Meldung die Bäume überprüft und Nachforschungen angestellt, ob die Markierungen eventuell durch die zuständige Aufsichtsbehörde angebracht wurden. Dies ist nicht der Fall, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass diese keinerlei Markierung an den von Ihnen benannten Bäumen angebracht hat. Das Bezirksamt kann insofern nicht nachvollziehen, wann und auch wer die Bäume vor dem Grundstück Neuköllnische Allee 33 markiert hat und muss daher von Vandalismus ausgehen. Eine Anzeige bzw. eine strafrechtliche Verfolgung würde jedoch ins Leere laufen, da hier eine Ermittlung nicht erfolgversprechend wäre.“

Presseecho zur Aktion (aktualisiert am 14.3.2013)

taz: Aktion – Sylvester bleibt oben:  Autobahngegner protestieren in Berlin gegen das Fällen von Bäumen für den Bau der Autobahn A 100 – um 7 Uhr früh

Junge Welt: Protest gegen Baumfällung und Autobahnausbau in Berlin-Neukölln

Neues Deutschland: Kein Baum fällt für die Autobahn – Senatsverwaltung und Bezirksamt wissen nichts von Markierungen an Bäumen

Kein Baum fällt für die Autobahn

Senatsverwaltung und Bezirksamt wissen nichts von Markierungen an Bäumen

Offenbar rechtswidrige Baumfällungen für A100-Ausbau in Berlin-Neukölln geplant

Am Montag, 4.3.2013 hat eine Firma versucht, auf das eingezäunte und abgesperrte Gelände mit der von uns im Januar besetzten Pappel an der Neuköllnischen Allee/ Ecke Grenzallee in Berlin-Neukölln einzudringen. Stadtplan-Link

Ein LKW mit Kran für Fällungsarbeiten stand schon direkt vor dem Baum und konnte in letzter Minute gestoppt werden. Arbeiter im Auftrag des Landes Berlin versuchten, illegal auf sein Grundstück vorzudringen und ebenso illegal einen Baum zu fällen.
Ein vor Ort anwesender Angestellter des Grundstücksbesitzers verhinderte das Betreten des Geländes und rief die Polizei. Diese schickte die Arbeiter weg mit der Begründung, es sei Privatgelände. Sie kündigten an, wiederzukommen. Besonders dreist: Diese Aktion fand statt, während zeitgleich der Grundstückseigentümer zu Verhandlungen darüber mit Senatsvertretern zusammensaß.

Es wurden Parkverbotsschilder neben allen zur Fällung markierten Bäumen aufgestellt mit der Aufschrift Parkverbot ab Dienstag, 12.3.2013 ab 7:00 Uhr! Ausserdem wurden weitere Bäume auf den Nachbargrundstücken, auch direkt am Bahndamm (hohe Pappeln) markiert. Offensichtlich wollen die Autobahnbauer schnell noch das Anfangsgelände der A100-Baustelle bereinigen.

In der Zeit vom 1. März bis 30. September dürfen gemäß § 39 Absatz 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz keine Bäume gefällt werden. Hinweise zum Baumschutz beim Umwelt- und Naturschutzamt Berlin-Neukölln

Am Sonntag, 10.03.2013 laden wir deshalb von 15:00 – 16:00 Uhr zum Treffen auf dem Protestcamp an der Neuköllnischen Allee/ Ecke Grenzallee ein.

Aktuelle Infos zu Aktionen gegen die geplanten Baumfällungen folgen hier sowie auf Twitter und Facebook in Kürze.

Baumfällungen für die Stadtautobahn A100 in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln

Vor wenigen Tagen wurden mehrere Bäume auf dem Gelände Sonnenallee 241-257 gefällt, um Platz für die geplante Stadtautobahn A100 zu schaffen, obwohl in absehbarer Zeit hier noch kein Bau erfolgen kann, da sich in der Nähe noch nicht enteignete Grundstücke befinden.

Bau des A100-Autobahntunnels unter dem Bahnhof Ostkreuz

Seit Sommer 2012 werden die obere Tunneldecke und der seitlichen Schlitzwände für den 17. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 (Treptower Park-Frankfurter Allee) unter dem Bahnhof Ostkreuz gebaut, obwohl der Autobahnbau dieses Abschnitts äußerst ungewiss ist.

– Kosten ca. 20 Millionen Euro*
– der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz wäre ohne diese Tunnelvorbereitung um ca. ein Jahr schneller möglich gewesen**
– der Bau der Tunnelvorbereitung hat Jahre lange massive Einschränkungen im S-Bahn-Betrieb zur Folge wie:
Betriebseinschränkungen auf der Stadtbahn, da jeweils ein Gleis entfällt
Die S-Bahn-Linie S3 fährt ca. 4 Jahre lang nur von Erkner bis Ostkreuz

Weitere Infos hier: Geplanter A100-Autobahntunnel unter dem Ostkreuz

Baumfällungen auf der geplanten Trasse der Stadtautobahn A100 in Berlin-Treptow

Auf dem Gelände zwischen Beermannstraße 20-22, Bahndamm und Kiefholzstraße in Berlin-Treptow werden gerade Bäume gefällt. Sind dies bereits Arbeiten, um die Trasse für die geplante Stadtautobahn A100 freizumachen?

Weitere Infos zu den Baumfällungen folgen in Kürze. Hier ein Bild vom Gelände, bevor die Bäume gefällt wurden.

Aktuelles zur Baumbesetzung auf der geplanten A100-Trasse in Berlin-Neukölln

Baumbesetzungs-Protestcamp
an der Neuköllnischen Allee/ Ecke Grenzallee in Berlin-Neukölln
Stadtplan-Link

Der Baum wird ab jetzt nicht mehr durchgehend besetzt gehalten, die hölzerne Plattform und das Transparent mit der Aufschrift „Gutes Klima – Soziale Stadt – Stop A100“ werden aber im Baum verbleiben. Nach fast zwei Wochen Baumbesetzung wollen die AktivistInnen Spielraum für andere Aktionsformen schaffen. Anlässe und Orte für Proteste bieten sich: Im Frühjahr ist der erste Spatenstich für den 16. Abschnitt der A100 geplant, und am Ostkreuz laufen bereits Vorbereitungsarbeiten für eine Untertunnelung.

Der Baum wird ab jetzt nicht mehr durchgehend besetzt gehalten, die hölzerne Plattform und das Transparent mit der Aufschrift „Gutes Klima – Soziale Stadt – Stop A100“ werden aber im Baum verbleiben. Nach fast zwei Wochen Baumbesetzung wollen die AktivistInnen Spielraum für andere Aktionsformen schaffen. Anlässe und Orte für Proteste bieten sich: Im Frühjahr ist der erste Spatenstich für den 16. Abschnitt der A100 geplant, und am Ostkreuz laufen bereits Vorbereitungsarbeiten für eine Untertunnelung.