🔊 Samstag, 12.09.2026 ab 13:00 Uhr Demo „A100 wegbassen“ – Protestrave gegen den Weiterbau der A100
📍 13 Uhr · RAW-Gelände, Revaler Straße
➡️ Demo zum Roten Rathaus
📢 16 Uhr · gemeinsame Abschlusskundgebung
🎶 ca. 17:30 Uhr · Abschluss-Rave vor dem Roten Rathaus
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Am 12. September 2026 heißt es: A100 wegbassen! Gemeinsam auf die Straße gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 und für eine lebenswerte, klimafreundliche Stadt.
Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ mit zahlreichen Demonstrationszügen aus verschiedenen Teilen Berlins.
👉 Infos zur Demo A100 wegbassen, Route, Forderungen und Hintergründe zum geplanten 17. Bauabschnitt der A100
🆕 Unser neuer Instagram-Account ist gestartet – mit Bildern von Rave the Planet und unserer Forderung, den Bau der Stadtautobahn A100 zu stoppen:
👉 @a100stoppen
❤️ Rave The Planet Loveparade – jetzt mit Forderung gegen den Ausbau der A100!
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern / Siegessäule Mehr Infos
🚨 Samstag, 08.08.2026 Die Bundesregierung schließt den Abriss von Wohnhäusern für die A100 nicht aus! Während Berlin unter akutem Wohnungsmangel leidet, opfert das Verkehrsministerium bezahlbaren Wohnraum für eine umweltschädliche Betonwüste.
Wir fordern: Wohnen ist Menschenrecht – Autobahn nicht! Hier bei X weiterlesen
Komm am Samstag, 12. September 2026, zur Demo „A100 wegbassen“ in Berlin und setze ein Zeichen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Um 13 Uhr startet der Demozug am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus. Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ und richtet sich insbesondere gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 von Treptower Park bis zur Storkower Straße. Sei dabei und demonstriere für eine lebenswerte, umweltfreundliche Stadt ohne neue Autobahnen!
Die Route der A100 wegbassen Demo am Samstag, 12.09.2026 in Berlin
🚩 A100 wegbassen: Vom RAW-Gelände zum Roten Rathaus
Los geht es um 13 Uhr am RAW-Gelände an der Revaler Straße. Von dort zieht die A100-wegbassen-Demo durch Friedrichshain in Richtung Alexanderplatz und Rotes Rathaus.
Die Route der A100-wegbassen-Demo führt über:
Revaler Straße – Warschauer Straße – Mühlenstraße – Stralauer Platz – Holzmarktstraße – Alexanderstraße – Otto-Braun-Straße – Alexanderplatz – Rathausstraße – Platz vor dem Roten Rathaus.
Im Bereich der BVG-Zentrale ist eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Die von der Berliner Versammlungsbehörde veröffentlichte Wegführung beginnt im Bereich Neue Bahnhofstraße/Annemirl-Bauer-Platz, führt über die Simplonstraße zur Revaler Straße und anschließend auf der genannten Strecke weiter zum Roten Rathaus.
Am Roten Rathaus kommen die verschiedenen Demonstrationszüge der Sterndemo zusammen. Die gemeinsame Abschlusskundgebung beginnt um 16 Uhr. Danach geht der Protest von A100 wegbassen vor Ort mit einem stationären Protestrave bis in den Abend weiter.
🎶 Abschluss-Rave „A100 wegbassen“ am Roten Rathaus
Die Demo endet nicht mit der Abschlusskundgebung: Ab etwa 17:30 Uhr geht der Protest direkt vor dem Roten Rathaus musikalisch weiter. Beim Abschluss-Rave „A100 wegbassen“ wird bis zum Einbruch der Dunkelheit getanzt, diskutiert und gemeinsam gegen den Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A100 protestiert.
Damit wird aus dem Ende der Sterndemo zugleich ein gemeinsamer Treffpunkt für alle, die sich gegen neue Autobahnen und für eine lebenswerte Stadt einsetzen. Clubkultur und politischer Protest gehören dabei zusammen: Berlin braucht Räume für Musik, Kultur und Begegnung – und keine weiteren Autobahnen, die gewachsene Kieze zerschneiden und Freiräume bedrohen.
🕐 Beginn: ca. 17:30 Uhr 📍 Vor dem Roten Rathaus 🎶 Abschluss-Rave bis zum Einbruch der Dunkelheit
A100 wegbassen – erst demonstrieren, dann gemeinsam weiterfeiern!
🌟 A100wegbassen – Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“
Die Demo A100 wegbassen ist Teil der großen berlinweiten Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“, zu der am 12. September 2026 ein breites Bündnis aus nahezu 100 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften aufruft.
Aus verschiedenen Teilen Berlins ziehen thematische Demonstrationen sternförmig zum Roten Rathaus. Neben dem Protest gegen den Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A100 geht es dabei unter anderem um Klimagerechtigkeit, eine soziale Mobilitätswende, den Schutz der Demokratie, soziale Teilhabe, Gleichberechtigung und den Erhalt kultureller Freiräume.
Der A100-wegbassen-Demozug trifft auf dem Weg zum Roten Rathaus mit weiteren Protestzügen zusammen. Dazu gehören unter anderem der Umwelt- und Klimazug „Berlin muss klimagerecht!“.
Damit wird aus dem Protest gegen eine konkrete Autobahnplanung ein gemeinsames Signal für eine alternative Stadtentwicklung: Berlin soll nicht noch stärker dem Autoverkehr untergeordnet werden, sondern lebenswerter, gerechter und klimafester werden.
A100 wegbassen am 12.9.2026 in Berlin: Demo gegen den Weiterbau der A100
✊ Die Forderungen von A100 wegbassen
Sofortiger Stopp des Weiterbaus der A100
Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll verhindert werden. Ebenso sollen die weiteren Planungen für den Ausbau gestoppt werden.
Dahinter stehen drei zentrale Forderungsbereiche.
Mobilitätswende statt autogerechter Stadtplanung
Berlin soll Vorreiter einer klimagerechten und solidarischen Mobilitätswende werden. Öffentliche Mittel sollen in nachhaltige Mobilität investiert werden, statt weitere autogerechte Infrastruktur zu schaffen.
Gefordert werden insbesondere:
ein besseres und dichteres Radverkehrsnetz,
ein leistungsfähigerer öffentlicher Nahverkehr,
mehr Kiezblocks und verkehrsberuhigte Wohngebiete,
Straßen, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden,
die Erweiterung und Schließung bestehender Schienennetze,
eine gute Erreichbarkeit sowohl der Außenbezirke als auch der innerstädtischen Kieze,
eine Stadt- und Verkehrsplanung, die die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigt.
Außerdem soll sich das Land Berlin dafür einsetzen, die A100 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und die dadurch frei werdenden Mittel für nachhaltige Mobilität einzusetzen.
Freiräume, Kultur und gewachsene Kieze erhalten
Die A100 soll nicht weiter durch gewachsene Stadtquartiere geführt werden.
Gefordert werden der Schutz bestehender Freiräume, Kulturorte, Clubs, Wohnhäuser und sozialer Projekte sowie eine Stadtentwicklung, die gewachsene Kieze nicht verdrängt.
Öffentlicher Raum soll für Menschen da sein – insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Selbstbestimmte Räume, Clubs, Bildungs- und Kulturstätten sollen vor Verdrängung geschützt werden.
Berlin soll seine Bedeutung als Standort für Kultur, Kreativwirtschaft und gesellschaftliche Innovation erhalten und weiterentwickeln. Statt vorhandenen Wohnraum durch Infrastrukturprojekte zu zerstören, sollen lebendige Kieze erhalten und zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Die zentrale Forderung lautet deshalb:
Verbindung statt Trennung: Keine Zerschneidung der Stadt durch die A100.
Klimagerechtigkeit und eine klimaresiliente Stadt
Berlin steht vor großen Herausforderungen durch Klimawandel, Hitze, Flächenverbrauch und zunehmende Verkehrsemissionen.
Gefordert werden deshalb mehr Investitionen in Klimaanpassung, Infrastruktur, Flächenschutz und eine klimaresiliente Stadtentwicklung. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung einer Schwammstadt und Maßnahmen zum Schutz vor Hitze.
Statt neue fossile Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, soll Berlin aus Sicht des Bündnisses den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Energie-, Wärme- und Verkehrspolitik beschleunigen.
Die Forderung ist eindeutig:
Die Stadt soll klimaresilient weiterentwickelt werden, statt sie mit der Stadtautobahn A100 weiter zuzubetonieren.
❗ Warum die Demo A100wegbassen gerade jetzt wichtig ist
Der Termin am 12. September 2026 liegt nur acht Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026. Die Verkehrspolitik und die Zukunft der A100 gehören damit unmittelbar zu den Fragen, über die in Berlin politisch entschieden wird.
Die Veranstalter der Sterndemo wollen deshalb eine Woche vor der Wahl deutlich machen, dass viele Berliner nicht einfach eine Fortsetzung der bisherigen Stadtpolitik akzeptieren.
Der Protest gegen die A100 ist dabei Teil einer größeren Auseinandersetzung über die Frage, wie Berlin in den kommenden Jahrzehnten aussehen soll: Soll weiterhin viel Geld in den Ausbau des Autoverkehrs fließen oder sollen die begrenzten Flächen und öffentlichen Mittel stärker für ÖPNV, Radverkehr, Wohnraum, Grünflächen, soziale Infrastruktur und Klimaanpassung eingesetzt werden?
🚗 Was ist für den 17. Bauabschnitt der A100 geplant?
Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 soll die Stadtautobahn vom Treptower Park bis zur Storkower Straße verlängern.
Die eigentliche neue A100-Trasse ist rund 4,1 Kilometer lang. Hinzu kommt der geplante Ausbau der Storkower Straße auf rund 1,6 Kilometer. Insgesamt umfasst das Vorhaben damit rund 5,7 Kilometer.
Betroffen wären vor allem die Bezirke Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg.
Die geplante Verlängerung würde damit mitten durch dicht bebaute und stark gewachsene Stadtgebiete führen – unter anderem in der Umgebung des Ostkreuzes.
Die technischen Details sind noch nicht endgültig festgelegt. Die Autobahn GmbH untersucht weiterhin die konkrete technische Lösung und verschiedene Varianten. Der Bund bestätigte allerdings im März 2026 ausdrücklich, dass der 17. Bauabschnitt weiterhin als „laufendes und fest disponiertes Vorhaben“ gilt und der gesetzliche Planungsauftrag umgesetzt werden soll.
Ein Planfeststellungsverfahren soll nach den bisherigen Planungen 2027 eingeleitet werden.
💶 A100: Milliardenprojekt durch Berlin?
Wie teuer der 17. Bauabschnitt tatsächlich werden würde, steht noch nicht endgültig fest.
Eine zuletzt öffentlich genannte Kostengröße liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig erklärte die Bundesregierung 2026, dass wegen der noch laufenden Untersuchungen derzeit keine belastbare aktuelle Kostenaussage möglich sei.
Damit ist klar: Der 17. Bauabschnitt ist ein finanziell äußerst aufwendiges Verkehrsprojekt. Hinzu kommen mögliche weitere Kosten für komplexe Ingenieurbauwerke, die Anpassung bestehender Straßen und die schwierigen baulichen Bedingungen in einem dicht besiedelten Stadtgebiet.
Zum Vergleich: Der erst 2025 eröffnete 16. Bauabschnitt der A100 zwischen Neukölln und Treptower Park ist 3,2 Kilometer lang und kostete rund 721 Millionen Euro. Der Abschnitt wurde nach mehr als zwölf Jahren Bauzeit am 27. August 2025 für den Verkehr freigegeben.
🚗 Was hat der 16. Bauabschnitt der A100 gebracht?
Mit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts wurde die A100 von Neukölln bis zum Treptower Park verlängert. Damit ist gleichzeitig der Anschluss an das Gebiet entstanden, durch das der 17. Bauabschnitt weiterführen soll.
Die Verkehrsentwicklung nach der Freigabe hat jedoch auch neue Probleme sichtbar gemacht. Bezirksämter in Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg berichteten bereits wenige Wochen nach der Eröffnung von einer deutlich verschärften Verkehrssituation rund um die Elsenbrücke. Es kam zu erheblichen Staus, Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs und zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung.
Für die Gegner des Weiterbaus ist dies ein weiteres Argument gegen die Fortsetzung des Autobahnprojekts: Eine zusätzliche Autobahnspur durch die Innenstadt löse Verkehrsprobleme nicht zwangsläufig, sondern könne Verkehr auch verlagern und zusätzlichen Autoverkehr erzeugen.
Wohnraum, Grünflächen und Kulturorte unter Druck
Die geplante A100-Trasse führt durch Gebiete, in denen heute Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Nach Angaben des Aktionsbündnisses A100 stoppen könnten durch die Bauarbeiten rund 8.000 Menschen erheblich belastet werden. Grundlage dieser Zahl ist eine eigene Analyse der betroffenen Straßen und Gebäude; es handelt sich ausdrücklich um eine Schätzung und nicht um eine amtliche Zahl.
Besonders umstritten ist außerdem die mögliche Inanspruchnahme von Wohnhäusern. Nach aktuellen Berichten ist noch nicht endgültig geklärt, welche Gebäude durch die konkrete technische Ausgestaltung betroffen wären. Fest steht jedoch, dass die Frage möglicher Abrisse weiterhin Gegenstand der Diskussion ist.
Auch die Berliner Club- und Kulturlandschaft sieht sich bedroht. Nach Angaben der Clubcommission sind mindestens 21 Clubs und Kulturorte durch den geplanten Weiterbau gefährdet.
Hinzu kommen Grünflächen. Das Aktionsbündnis A100 stoppen weist beispielsweise auf den Grünzug an der Frankfurter Allee Süd hin, der rund 11.000 Quadratmeter Fläche und mehr als 250 Bäume umfasst und nach den bisherigen Planungen durch das Autobahnprojekt betroffen wäre.
Damit geht es beim 17. Bauabschnitt nicht nur um eine Straße. Es geht auch um die Frage, wie mit Wohnraum, Grünflächen, Kultur und öffentlichen Räumen in einer wachsenden Stadt umgegangen wird.
🔊 A100 wegbassen: Protest für ein anderes Berlin
Die Demonstration am 12. September setzt deshalb ein bewusst sichtbares Zeichen gegen die Fortsetzung des Autobahnbaus.
A100 wegbassen verbindet politischen Protest mit Musik und einer Forderung nach einem anderen Verständnis von Stadtentwicklung. Nicht mehr Autobahnen, sondern gute öffentliche Verkehrsmittel, sichere Radwege, bezahlbarer Wohnraum, Grünflächen, Kultur und lebendige Kieze sollen nach den Vorstellungen der Veranstalter stärker im Mittelpunkt stehen.
Der Protest richtet sich damit nicht gegen Mobilität, sondern gegen eine Verkehrspolitik, die nach Ansicht der Demonstranten weiterhin zu stark auf das Auto ausgerichtet ist.
Am 12. September soll diese Botschaft vom RAW-Gelände bis zum Roten Rathaus getragen werden:
Kein Weiterbau der A100. Mehr Platz für Menschen statt mehr Autobahn.
👉 Gemeinsam am 12. September auf die Straße
Komm am Samstag, 12. September 2026, ab 13 Uhr zum RAW-Gelände an der Revaler Straße und demonstriere mit gegen den Weiterbau der A100.
Von dort geht es gemeinsam zum Roten Rathaus. Um 16 Uhr treffen sich die verschiedenen Züge der Sterndemo zur gemeinsamen Abschlusskundgebung.
Anschließend geht der Protest gegen den A100-Weiterbau beim Protestrave von A100 wegbassen weiter.
Die neuesten Zahlen der Bundesregierung bestätigen die schlimmsten Befürchtungen: Die Kosten für den 16. und 17. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 steigen unaufhaltsam. Innerhalb eines Jahres sind die prognostizierten Gesamtkosten für beide Bauabschnitte um 18 % gestiegen – von 1,53 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Und ein Ende der Kostenexplosion ist nicht absehbar.
Während wichtige Infrastrukturprojekte für den öffentlichen Nahverkehr oder Radwege aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt werden, werden hier weiterhin Milliarden an Steuergeldern verschwendet. Im Worst-Case-Szenario könnte der Ausbau der A100 bis zu 4 Milliarden Euro verschlingen!
⚡️ Kostensteigerung um das 2,4-Fache – und das ist erst der Anfang
Bereits beim 16. Bauabschnitt (Autobahndreieck Neukölln – Anschlussstelle Treptower Park) zeigt sich eine dramatische Kostensteigerung. 2003 wurden die Kosten auf 312,6 Mio. Euro veranschlagt, doch inzwischen sind sie auf 720 Mio. Euro gestiegen – eine Erhöhung um das 2,3-Fache.
Beim 17. Bauabschnitt (Treptower Park – Frankfurter Allee/Storkower Straße) sieht es noch dramatischer aus: Ursprünglich mit 455 Mio. Euro kalkuliert, liegen die aktuellen Schätzungen bereits bei 1,08 Milliarden Euro – eine Steigerung um das 2,4-Fache. Und das, obwohl dieser Abschnitt noch nicht einmal fertig durchgeplant ist!
🤔 Wie teuer wird der 17. Bauabschnitt am Ende?
Die bisherigen Entwicklungen lassen vermuten, dass die Baukosten für den 17. Bauabschnitt weiter steigen werden. Eine vorsichtige Prognose zeigt:
Fortsetzung des bisherigen Trends: Endgültige Kosten von rund 2,6 Milliarden Euro (1,08 Mrd. Euro × 2,4).
Moderate Steigerung (Faktor 1,5): Kosten von ca. 1,6 Milliarden Euro.
Worst-Case-Szenario mit Verdreifachung: Über 3,2 Milliarden Euro!
🛠️ A100-Tunnel: Ein unkalkuliertes Risiko
Ein erheblicher Kostenfaktor ist der geplante Tunnel zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee. Tunnelbauten sind bekanntlich komplex, technisch anspruchsvoll und teuer. Die Bundesregierung bestätigt, dass die bisherigen Kostenschätzungen diesen Teil des Projekts bereits berücksichtigen. Doch wie realistisch sind diese Schätzungen angesichts der technischen Herausforderungen und möglicher unvorhergesehener Probleme? Erfahrungen aus anderen Großprojekten zeigen, dass Tunnelbauten oft deutlich teurer werden als geplant. Es ist zu befürchten, dass auch hier die Kosten weiter in die Höhe schießen werden.
🌍 Stadtklima massiv betroffen
Neben den finanziellen Aspekten sorgt auch die ökologische Dimension für massive Kritik. Der massive Flächenverbrauch durch die Autobahn führt zu einer weiteren Versiegelung der Stadt. Besonders in dicht bebauten Innenstadtvierteln heizen sich Straßen und Gebäude an heißen Sommertagen stark auf und kühlen nachts kaum noch ab. Dieser sogenannte Wärmeinseleffekt verstärkt die sommerliche Überhitzung der Stadt und beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohner erheblich. Gleichzeitig gehen wertvolle Grünflächen verloren, die als natürliche Kühlungszonen dienen und für eine klimaresiliente Stadtentwicklung entscheidend sind.
💸 Wer zahlt für dieses Megaprojekt?
Die Finanzierung dieses milliardenteuren Autobahnprojekts erfolgt aus Bundesmitteln – also aus Steuergeldern. Währenddessen fehlen dringend benötigte Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, den Rad- und Fußverkehr sowie nachhaltige Mobilitätsprojekte. Die A100 ist damit nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern auch ein finanzielles Desaster, der auf Kosten aller geht.
❌ Warum dieses Projekt sofort gestoppt werden muss
✅ Verkehrspolitisch überholt: Während andere Städte weltweit auf nachhaltige Mobilität setzen, wird hier weiter auf eine autobahnzentrierte Verkehrspolitik gesetzt, die Stau und Umweltzerstörung fördert.
🌿 Ökologisch unverantwortlich: Die A100 zerstört wertvolle Stadträume und Grünflächen, versiegelt große Flächen und trägt zur Überhitzung der Innenstadt im Sommer bei.
📈 Finanziell ruinös: Statt Milliarden in eine überflüssige Autobahn zu stecken, sollten die Mittel in den Ausbau des ÖPNV, von Radwegen und sozialer Infrastruktur fließen.
⚠️ Jetzt handeln – A100 stoppen!
Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert einen sofortigen Baustopp des 16. Bauabschnitts der A100 und die Aufgabe der Planungen des 17. BA. Jeder weitere Euro, der in dieses Projekt fließt, ist eine Verschwendung von Steuergeldern, die dringend für nachhaltige Mobilität benötigt werden.
Sebastian Schlüsselburg, seit 2016 mit Direktmandat im Berliner Abgeordnetenhaus, ehemaliges Mitglied der Linken und nun SPD-Politiker, spricht im Interview mit Tobias Trommer vom Aktionsbündnis „A100 stoppen“ über die umstrittene Stadtautobahn A100 in Berlin. Er erläutert seine ablehnende Haltung zum 17. Bauabschnitt der Autobahn und seine Vision für eine nachhaltige Verkehrspolitik.
Schlüsselburg betont, dass der massive Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs entscheidend für eine zukunftsfähige Mobilität in Berlin ist. Außerdem unterstreicht er die Bedeutung echter Bürgerbeteiligung bei Großprojekten wie der A100, wobei direkte Demokratie – beispielsweise Volksentscheide auch auf Bundesebene – aus seiner Sicht ein wichtiges Mittel sein sollte, um den Einfluss der Bürger zu stärken.
Die Positionen von Sebastian Schlüsselburg
Zum 16. Bauabschnitt der A100
Sebastian Schlüsselburg betrachtet den bereits umgesetzten 16. Bauabschnitt von Neukölln nach Treptow als einen realisierten Fakt. Er fordert, ihn solange nicht in Betrieb zu nehmen, bis es ein integriertes Verkehrskonzept für den Bereich Treptow/Elsenbrücke einschließlich deren vollständiger Wiederinbetriebnahme gibt. Er betont, dass die Planungen und der Bau auf die falsche Verkehrspolitik der Vergangenheit setzen, die den Fokus zu stark auf den Individualverkehr gelegt hat.
Zum 17. Bauabschnitt der A100
Klare Ablehnung: Der 17. Bauabschnitt widerspricht laut Schlüsselburg den Zielen einer nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung. Die hohen Kosten und die erheblichen Eingriffe in Wohngebiete und Natur machen dieses Projekt aus seiner Sicht unverantwortlich. Sebastian Schlüsselburg: Wie der Ex-Linke in der SPD die A100 stoppen will 🛑 weiterlesen
Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag (DS 20/13988, s.u.) verdeutlicht erneut die erheblichen Unsicherheiten und problematischen Aspekte beim geplanten 17. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 nach Lichtenberg. Hier die wichtigsten Punkte:
🚧 Unklarer Zeitplan und Verzögerungen
Die Bundesregierung konnte keinen belastbaren Fertigstellungstermin für den 17. Bauabschnitt benennen. Laut aktueller Planung soll die technische Detailplanung frühestens 2025 beginnen, gefolgt vom Planfeststellungsverfahren ab 2027. Angesichts der langen Vorlaufzeiten bleibt die Inbetriebnahme des Projekts in weiter Ferne und wirft Zweifel auf, ob das Vorhaben überhaupt im geplanten Rahmen realisierbar ist.
💰 Explodierende Kosten ohne klare Grundlage
Die geschätzten Gesamtkosten für den 16. und 17. Bauabschnitt stiegen innerhalb eines Jahres drastisch an – von 1,525 Milliarden Euro auf 1,802 Milliarden Euro. Dabei verweist die Bundesregierung lediglich auf „künftige Baupreissteigerungen“ und nicht näher spezifizierte Risiken, ohne detailliert darzustellen, wie sich die Kostensteigerungen auf die beiden Bauabschnitte verteilen. Das lässt erhebliche Zweifel an der Transparenz und Wirtschaftlichkeit des Projekts aufkommen.
🌉 Tunnel unter der Spree?
Besonders brisant ist die Aussage der Bundesregierung, dass im Rahmen der Grobplanung geprüft werde, den ohnehin geplanten Tunnel im Bereich des Ostkreuzes nach Süden zu verlängern – auch unter die Spree hindurch. Die Tunnelverlängerung würde nicht nur die Kosten weiter in die Höhe treiben, sondern auch zu neuen ökologischen und städtebaulichen Konflikten führen. Dabei wird deutlich, dass alternative Varianten, wie Brückenlösungen, in früheren Planungen zwar untersucht, jedoch nicht weiterverfolgt wurden. 🚨 Verzögerungen, Kostenexplosionen und Tunnelverlängerungen – Die Wahrheit über den 17. Bauabschnitt der A100 weiterlesen
Am 30. Mai 2012 laden die Bewohner der Wartenbergstraße 22 zum Tag vor der Tür ein. Es geht darum zu verhindern, dass dieses Wohnhaus geräumt wird.
Wir von A100stoppen unterstützen diese Aktion ausdrücklich! Kommt vorbei!
Von 10.00 – 15.00 Uhr stehen die Wartenburger bereit.
Um 13.00 Uhr wird es eine Kundgebung mit Redebeiträgen geben.
Es sprechen:
– Wartenburg: Aktuelle Rechtssituation des Hauses / des Gebietes
– A100stoppen: Aktueller Stand zur A100
– Klimaliste-Berlin: Generell zu Autobahnen
– Die Grünen: Wohnungspolitik in Lichtenberg + Autobahnbau in Berlin (angefragt)
– Die Linke: Wohnungspolitik in Lichtenberg + Autobahnbau in Berlin (angefragt)
Es wird Infostände geben:
– Sammeln von Unterschriften für die BVV Einreichung – Sammeln von Berichten von Zeitzeugen mit vorbereiteten “Erklärungen an Eidesstatt” über die Bezeugung der vorherigen Wohnnutzung – Infostand Aktionsbündnis A100stoppen
Organisiert von den Fahrradfreundlichen Netzwerken Lichtenberg und Friedrichshain, Changing Cities e.V., Bürgerinitiativen Kaskelkiezblock und Ostkreuz – Kiez für alle
Wir waren dabei.
Die Initiatoren fordern sichere Fahrradwege auf der Boxhagener Straße und Markstraße. Seit Jahren wird der Fuß- und Radverkehr rund um das Ostkreuz benachteiligt. Das Radfahren ist lebensgefährlich und auf dem Gehweg und im Halteverbot parken Autos.
Als im November 2020 wieder ein abbiegender LKW einen Radfahrer an der Kreuzung Karlshorster Straße / Ecke Hauptstraße überrollte, wurde die Forderung nach Sofortmaßnahmen durch das Lichtenberger Bezirksamt erneut nicht ernst genommen. Stattdessen soll auf den Bürgersteigen unter der Brücke der Karlshorster Straße ein zu kurzer, zu schmaler, nicht mit dem Mobilitätsgesetz konformer und überteuerter „Radweg-Stummel” markiert werden. Der Rest der Markstraße bleibt gefährlich, der Verkehr wird monatelang durch den Kaskelkiez geleitet, belastet und gefährdet dort die Anwohner.
Die Demo richtete sich gegen die Verschleppung der Verkehrswende am Ostkreuz, einem der modernsten Bahnhöfe Berlins, und gegen das Durchgangs-Verkehrschaos im Kiez.
Um die 200 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Auf diesem Kiezspaziergang durch den Kaskelkiez mit kurzen Stopps für Erläuterungen und Redebeiträge fand an der Ecke Neue Bahnhofsstraße / Boxhagener Straße die Abschlusskundgebung statt. An einem Ort, der genau auf der geplanten Trassenführung des 17. Bauabschnitts der A100 liegt.
Sei dabei beim Protest-Rave am Samstag, 25.5.2019
von 14 bis 18 Uhr
Elsenbrücke, direkt am S-Bahnhof Treptower Park
A100 STOPPEN! // NO HIGHWAY THROUGH PARADISE!
Keine Autobahn über die Elsenbrücke!
Wir tanzen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg! Es wäre auch das Ende vieler Clubs!
Berlin will verkehrspolitisch nachhaltig, emissionsarm und innovativ sein? Gerne! Aber dann rollt Euren Autobahnplan gleich wieder ein!
Dieser Plan einer Stadtautobahn ist aus dem letzten Jahrtausend und will sich durch unsere Kieze, unsere kurzen Alltagswege und unsere kulturstiftenden Clubs wälzen.
Wir fordern eine Elsenbrücke als Spreebalkon für alle!
Mit viel Raum für Fußgänger, Radfahrer und Sonnenuntergangsanbeter.
Aufenthaltsqualität statt Autobahnwahn! Komm and rave für Deinen Freiraum!
Es musizieren: Bloody Mary, Fadi Mohem, Sebastian Voigt und Rodmin
Es sprechen Aktive von Changing Cities, vom Aktionsbündnis A100 stoppen und der vom Autobahnbau bedrohten Clubs.
Am 21.6.2017 luden wir zu einer Diskussionsveranstaltung „Wohnen statt Autobahn?“ in das Nachbarschaftszentrum Kiezspinne ein.
Der Geschäftsführer des BUND Berlin e.V. Tilmann Heuser, der Stadtplaner + Mobilitätsforscher Dr. Ing. Tim Lehmann vom ium-institut für urbane mobilität sowie Heidi Dlubek und Tobias Trommer vom Aktionsbündnis A100 stoppen gaben Anregungen, wie die für die Stadtautobahn A100 vorgehaltenen Flächen entwickelt werden können, wenn die geplante Autobahn nicht gebaut wird.
Laut Machbarkeitsstudie und Potenzialanalyse für Postautobahn-Wohnungsbau des ium-Instituts für Urbane Mobilität können ca. 8.800 zusätzliche, zentrale und bezahlbare Wohnungen für 22.000 Menschen auf der geplanten A100-Trasse entstehen.
Zur Studie vom ium-Institut für Urbane Mobilität (pdf, 2,4 MB)
Herzliche Einladung zur
Diskussionsveranstaltung „Wohnen statt Autobahn?“
am Mittwoch, 21.6.2017 um 18:00 Uhr
in der Kiezspinne
Schulze-Boysen-Str. 38
10365 Berlin-Lichtenberg
Wie können die für die Stadtautobahn A100 blockierten Lebensräume menschengerecht genutzt werden?
Wir laden Sie herzlich ein zur Diskussion!
Auf dem Podium:
Tilmann Heuser,
Geschäftsführer des BUND Berlin e.V.
Dr. Ing. Tim Lehmann,
Stadtplaner + Mobilitätsforscher, ium-institut für urbane mobilität
Heidi Dlubek, Aktionsbündnis A100 stoppen!
Tobias Trommer, Aktionsbündnis A100 stoppen!
Die für den Ausbau der Stadtautobahn A100 vorgehaltenen Flächen können jahrzehntelang volkswirtschaftlich nicht sinnvoll genutzt werden und das Land Berlin verzichtet dadurch jedes Jahr auf Einnahmen in Millionenhöhe.
Aber wie können die Flächen entwickelt werden, wenn die geplante Autobahn nicht gebaut wird?
Auf der Veranstaltung werden wir Studien und Visionen zur Diskussion stellen, wie die für die Stadtautobahn A100 blockierten Lebensräume menschengerecht genutzt werden können.
Am 1.9.2016 luden wir Verantwortliche der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg und Kandidatinnen und Kandidaten der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien, die sich gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 einsetzen, zu einer Pressekonferenz in den Magdalena-Club ein, um kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18.9.2016 ein klares Signal für eine Wende in der Berliner Verkehrspolitik zu setzen.
Auf dem Podium (in alphabetischer Reihenfolge): Kandidatinnen/ Kandidaten für das Abgeordnetenhaus
Grüne: Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher für Straßen- und Luftverkehr im Abgeordnetenhaus
Linke: Harald Wolf, verkehrs- und energiepolitischer Sprecher im Abgeordnetenhaus
Piraten: Fabio Reinhardt, Sprecher für Integrations- und Flüchtlingspolitik sowie Mitglied im Hauptausschuss
SPD: Peggy Hochstätter, BVV-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg und Kandidatin für das Abgeordnetenhaus Bezirke, die sich gegen die Verlängerung der A100 wenden
Friedrichshain-Kreuzberg: Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne)
Lichtenberg: stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Andreas Prüfer (Linke)
Im Anschluss an die Pressekonferenz Fototermin mit Politikerinnen, Politikern und Aktiven des Aktionsbündnis A100 stoppen mit Blick über die geplante Autobahntrasse. (Bilder in hoher Auflösung auf Anfrage). Der Club Magdalena befindet sich direkt auf der geplanten Stadtautobahn und ist vom Ausbau der A100 bedroht.
Mehr als 10.000 Menschen kamen am Samstag, 30.7.2016 zum Zug der Liebe. Wir demonstrierten dort gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg.
In Kooperation mit dem Magdalena-Club waren wir mit einem eigenen Wagen und einem Redebeitrag auf der Abschlusskundgebung dabei. Unser Wagen stellte ein Monster dar, dass bunte Menschen, Pflanzen und Häuser zerstört und eine graue Autobahn-Betonpiste mit stinkenden Autos hinterlässt. Die Demo begann um 14 Uhr auf der Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz und endete in der Stralauer Allee.
Der Aufruf zur Demonstration:
Macht alle mit bei unserer Fahrrad-Skater-Demo am 18.6.2016: Keine Autobahn durch Treptow, Friedrichshain & Lichtenberg!
Treffpunkt: Samstag, 18.6.2016 um 14:00 Uhr am S-Bahnhof Treptower Park (Fußgängerbereich Ecke An den Treptowers/ Martin-Hoffmannstr. Nordseite)
Route: Wir fahren vom S-Bahnhof Treptower Park über die Elsenbrücke, Alt-Stralau, Kynaststraße, Kynastbrücke, Boxhagener Straße, Neue Bahnhofstraße und Zwischenkundgebung am Annemirl-Bauer-Platz/ Ecke Sonntagstraße/Simplonstraße
Dann wieder Neue Bahnhofstraße, Gürtelstraße, Möllendorffstraße, Storkower Straße und Abschluss an der Ecke Rudolf-Seiffert-Straße.
Unser Kommentar zum Artikel in „Die Welt“ vom 28.4.2016: „Verkehrssenator verteidigt Weiterbau der A100“. Zur Klarstellung: Herr Geisel ist nicht der Verkehrssenator, obwohl man diesen Eindruck gewinnen könnte, sondern Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Und die Autobahn endet nicht am Frankfurter Tor. Dies könnte ein Fehler der Redaktion sein. Die A100 soll an der Storkower Straße enden. Herr Geisel ist ausdrücklich für den Weiterbau der A100.
Herr Geisel weiß um die veränderte Mobilität in Berlin, aber trotzdem „muss noch die eine oder andere Straße gebaut werden“ – wörtliche Aussage von ihm auf der Veranstaltung „Dialog – Bürgerinnen und Bürger fragen – Der Regierende Bürgermeister antwortet“ am 15. Dezember 2015 im ehemaligen Rathaus Kreuzberg.
Am Freitag, 22. April 2016 luden wir zur Pressekonferenz zum Thema: „Bundesverkehrswegeplan 2030: Bürgerbeteiligung bei A100 ausgebremst?“ ein. Sie fand im Nachbarschaftszentrum Kiezspinne in Berlin-Lichtenberg, die sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Autobahntrasse befindet, statt. Einladung zur Pressekonferenz
Auf dem Podium waren Gesine Lötzsch (Die Linke), Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, Tilmann Heuser (Geschäftsführer des BUND Berlin), Harald Moritz (Bündnis90, Die Grünen) Verkehrspolitischer Sprecher für Straßen- und Luftverkehr und Tobias Trommer (Aktionsbündnis A100 stoppen).
Anlass war die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und die Planung des Berliner Senats und das Bundesverkehrsministerium (BMVI) den Weiterbau der Stadtautobahn A100 vom Treptower Park bis zur Storkower Straße als 17. Bauabschnitt. Genau dieser Bauabschnitt erscheint im Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht als selbstständiges Projekt, sondern wurde mit dem im Bau befindlichen 16. Abschnitt (Neukölln bis Treptower Park) zu einem Projekt zusammengefasst. Damit wird das Gesamtprojekt als fest disponiert und im Bau eingestuft.
Aktion zum Erhalt des „Grünen Bandes“ in Berlin-Lichtenberg am 12.4.2016 im Park zwischen S-Bahn-Gleis und dem Wohnblock der Wilhelm-Guddorf-Straße
Die Grünanlage „Grünes Band“ hinter der Kiezspinne in Berlin-Lichtenberg ist vom geplanten Ausbau der Stadtautobahn A100 bedroht. Laut Bundesverkehrswegeplan befindet sich hier eine doppelstöckige Autobahn als fest disponiertes Projekt im Bau.
Am 12.4.2016 stellten sich Aktivist_innen von A100 stoppen! an den Fahrrad- und Fußgängerweg in der Grünanlage „Grünes Band“, dem Park zwischen S-Bahn-Gleis und dem Wohnblock der Wilhelm-Guddorf-Straße in Berlin-Lichtenberg.
Dort informierten sie die Passanten und Passantinnen über die Planungen zum Weiterbau der Autobahn A 100, 17. Bauabschnitt, die genau an dieser Stelle verlaufen soll. Der kleine Park würde demnach einer doppelstöckigen Autobahn weichen.
Die Aktiven von A100 stoppen! wiesen auch auf die Beteiligungsmöglichkeit im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans bis 2.5.2016 hin und verteilten Infomaterial.
Dies war der Auftakt unserer Aktionen zur Information über die Baupläne zur Verlängerung der Berliner Stadtautobahn.
Wir kommen wieder!
Die Grünanlage „Grünes Band“ hinter der Kiezspinne in Berlin-Lichtenberg ist vom geplanten Ausbau der Stadtautobahn A100 bedroht. Laut Bundesverkehrswegeplan befindet sich hier eine doppelstöckige Autobahn als fest disponiertes Projekt im Bau.
Damit es nicht dazu kommt, werden Aktivist_innen des Aktionsbündnisses „A100 stoppen!“ darauf aufmerksam machen, dass es möglich ist, dagegen Einspruch zu erheben.
Am Dienstag, dem 12.4.2016, werden sie von 15:00 bis 17:00 Uhr im Park zwischen S-Bahn-Gleis und dem Wohnblock der Wilhelm-Guddorf-Straße Passantinnen und Passanten ansprechen und sie über den Stand der Planungen des 17. Bauabschnitts der Autobahn A100 informieren und Flyer verteilen.
Dieser Termin ist auch als Fototermin geeignet. Mit blau-weiß-rotem Flatterband und großen Lageplänen wird die A100stoppen!-Initiative das Thema visualisieren.